Frankreich macht Druck: US-Konzerne sollen endlich mehr zahlen

Die großen Internet-Konzerne aus den USA sollen in Europa zukünftig stärker zur Kasse gebeten werden. Frankreich hat das Heft in die Hand genommen und arbeitet gemeinsam mit Vertretern Deutschlands und anderer Länder daran, Steuerschlupflöcher in ... mehr... Geld, Finanzen, Münzen Bildquelle: hamad M / Flickr Geld, Finanzen, Münzen Geld, Finanzen, Münzen hamad M / Flickr

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Richtig so! Europa muss endlich lernen auch mal seine Interessen zu verteidigen. Es kann nicht sein, dass Europa ein Steuerparadies für Amerikanische Firmen ist und heimische Firmen hier ordentlich ihre Steuern zahlen müssen.

Das große Problem was Europa hat, ist dass die Politik hier so wahnsinnig träge und langsam ist, so dass man auf viele Sache viel zu langsam oder überhaupt nicht reagiert. Wenn Europa auf Dauer eine wichtige Rolle in der Welt einnehmen will muss sich da unbedingt was ändern.
 
@Cris06: Und das macht Dir Sorgen? Selbst wenn die Amis mehr Steuern abdrücken müssten, wird kein einiger von den Schreiberlingen auf WinFuture auch nur einen Cent mehr im Portemonnaie haben. Also geht mir das am Allerwertesten vorbei, ob die Steuern zahlen oder nicht.
 
@Michael41a: Das ist eine ziemlich bescheidene Meinung.. das Geld geht schließlich an die EU und im Endeffekt sieht du vielleicht auch etwas davon in Form von Steuerrückzahlungen, besserer Straßen usw. usw...

Oder wie fühlst du dich wen z.B. deine Firma pleite geht durch eine US Firma, geht dir das dann auch am Arsch vorbei?
 
@Michael41a: Du solltest mich mal darüber schlau machen, wie die EU funktioniert.
Alle Staaten der EU möchten auch Fördergelder aus dem EU-Geldtopf haben. Und die müssen irgendwo herkommen.
Was glaubst du wohl, warum gerade die östlichen (ärmeren) EU-Staaten so geil darauf waren in diesen Staatenbund zu kommen?
Es kann nicht sein, dass jeder die Hände aufhält und dann ein paar Ländchen meinen sie könnten sich ihr eigenes Süppchen kochen.
Länder wie Irland oder Island wären ohne die EU nämlich längst krepiert. Genauso wie Griechenland. Oder nimm die Polen. Was meinst du wohl, woher die das geld haben um ihren Staat wirtschaftlich und von der Infrastruktur her so aufmöbeln können?
Selbst die Türkei bekommt Geld von der EU.
Für Staaten, die meinen dieses System zu unterwandern oder zu torpedieren, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit dies zu unterbinden: Einstellung der Förderungen und anderen Vergünstigungen.
 
@Michael41a: Eigentlich doch denn wenn jetzt nicht irgendwelche Steuerschlupflöcher ausgenutzt werden hätten wir sehr viele probleme weniger.
 
@Menschenhasser: Sicher nicht! Der Staat kassiert schon Steuern, daß es nicht mehr normal ist. Ich bin Autor von Beruf. Ich kaufe PC, Programme und Strom, damit ich das Buch schreiben kann, darauf zahle ich 19% MwSt. Vom verkauften Buch (eBook) kassiert der Staat noch einmal 19% MwSt. Auf dem, was übrig bleibt, zahle ich an das Finanzamt Einkommenssteuer. Vom kläglichen Rest zahle ich im Laden dann noch einmal 19% MwSt.

Zum Vergleich: Früher gab man sich mal mit dem 10. Teil zufrieden.

Und da glaubst Du, der Staat würde mit etwas mehr Steuern besser zurechtkommen?
 
Steuern da zahlen, wo die Umsätze gemacht und Gewinne erwirtschaftet wurden. Ich kann dabei auch keinen Protektionismus sehen, wenn das die Firmen gleichermaßen und unabhängig von ihrem Heimatland betrifft.
 
Mein Gedanke zu diesem Thema ist: Können diese US-Konzerne den europäischen Technologie-Unternehmen immer noch in jedem Segment über"trump"fen, wenn diese US-Konzerne die gleichen Abgaben leisten müssen? Ich meine damit nicht nur die Steuern, vielmehr meine ich auch die fälligen Sozialabgaben, die durch die Beschäftigung eines Mitarbeiters anfallen.
 
Da werden die europäischen Preise wohl allgemein im Vergleich weiter steigen.
 
@moniduse: Wenn europäische Unternehmen dadurch wieder eine Chance haben, ist das kein Problem.
 
@moniduse: Nicht unbedingt. Denn Asien ist weiterhin auf dem aufsteigenden Ast.
Bei den Androidgeräten zeichnet sich schon jetzt ab, dass hier die Asiaten die absolute Dominanz übernehmen. Und die Chinesen zeigen Eindrucksvoll,dass sie sich von keinem ausländischen Konzern auf der nase rumtanzen lassen. Schon gar nicht von US-Konzernen. Google, Apple, Microsoft und Co beugen sich dem chinesischen Druck ganz ohne grossen Widerstand.
Und der Abzug der grossen Produktionen aus China ist auch nicht mehr als Druckmittel verwendbar, da es keine Alternativen mehr gibt. Denn Inder und Südamerikaner stellenganz klare Bedingungen, wenn ausländische Konzerne dort produzieren oder ihre Produkte verkaufen wollen.
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