Office 2007: Exchange Server-Support endet bereits nächsten Monat

Microsoft hat für den auslaufenden Support für Office 2007 die Support-Seite für die entsprechenden Produkte überarbeitet. Schon im vergangenen November hatte ein offizieller Sprecher bestätigt, dass man aufgrund der fehlenden Nachfrage den Support ... mehr... Microsoft, Textverarbeitung, Office Suite, Office 2007 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Textverarbeitung, Office Suite, Office 2007 Microsoft, Textverarbeitung, Office Suite, Office 2007 Microsoft

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also nur noch cloud/ribbon-office in firmen die voll auf ms setzen

nachtrag: und zukünftig dann nur noch als miet-office...

man sollte doch jetzt schon an alternativen denken
 
@Rulf: Und wo ist das Problem? Die Ribbons sind äußerst übersichtlich. Klar, die Tastenkürzel... Aber die gibts immer noch. Werden jetzt sogar vorbildlich dargestellt. Nicht mehr nur der unterstrichene Buchstabe, wenn man ALT drückt, sondern leuchtend Gelb hervorgehoben.

Aber ich versteh deine Anmerkung und Kritik schon. Es ist anders, was anders ist, ist schlecht! Wie in der Politik. Es muss weiter gehen, wie bisher. Nach dem Motto regiert auch Mutti Merkel.
 
@SunnyMarx: ich kenne viele, die die ribbons besser/praktischer finden, aber auch sehr viele die die klassische bedienung(inkl tastenkürzel) perfekt beherrschen und sich nicht ohne not umgewöhnen wollen...für letztere ist dann vielleicht sogar der umstieg auf libre/openoffice besser, was sehr gut funktioniert, wenn man neueste ms-formate meidet wie die pest...
 
@Rulf: Microsoft hat bei den Versionen 2007 bis 2013 sehr wenig Unterstützung für die Umsteiger gegeben. Ich habe Office seit der Version 97 eingesetzt und gefühlt 2 Jahre gebraucht, mit den Ribbons ähnlich schnell umgehen zu können wie mit dem Menüs von Word 2003.
Bei 2016 hat sich das jedoch geändert. Die dort vorhandene, neue Suchfunktion, bei der nach der Eingabe eines Suchbegriffs (z.B. "Fußnote") alle Funktionen, die irgendwie damit zu tun haben (Fußnote einfügen, Endnote einfügen, gehe zu Fußnote etc), als Untermenü der Suchzeile erscheinen und sofort ausgeführt werden können, hat die Karten neu gemischt, schneller kommt man nicht hin.

Kommt zwar sehr spät, aber besser spät als nie.
 
@Rulf: Wer mit Tastaturkürzeln arbeitet, kann doch einfach weiter damit arbeiten. Die funktionieren doch auch weiterhin. Und mit der Maus ist man egal, ob mit klassischem Menü oder Ribbon gleich schnell. Die Optik ist halt anders und man muss sich umgewöhnen. Aber das muss man überall, wo der Fortschritt nicht still steht.
 
@Rulf: Ich habe mir die Alternativen mal angeschaut. Open Office und Libre Office sind jedenfalls keine. Die Menüs wirken inzwischen altbacken, bei großen Dokumenten gehen Sie furchtbar in die Knie, und es fehlen die Werkzeuge, um sie in professionelle Lösungen einbinden zu können (beispielsweise Felder und Entwicklung von ähnlich guten Erweiterungen wie Office-AddIns).
Es hilft nix - wenn man damit arbeiten muss, muss es MS Office sein.
 
@cgd: Finde ich überhaupt nicht. Korrekt und verständlich bezeichnet finde ich in den Menüs viel schneller mein Ziel als durch Grafiken in Ribbons.
 
@kkp2321: Also mein letzter Kontakt mit Alternativen war grauenhaft. Dokumente wurden zerstört (die Formatierung), Bugs und Abstürze ohne Ende.
Privat ist es ok, aber in einem Arbeitsumfeld gibt es keine wirkliche Alternativen. Für Exchange und Outlook gibt es meines Wissens nach auch keinen wirklichen Ersatz.
 
@Arhey: "Dokumente wurden zerstört (die Formatierung), Bugs und Abstürze ohne Ende."

Dann hast Du sicherlich nicht OpenOffice getestet. Ich bin vor etwa 2 Jahrzehnten von MS Office/Word auf StarOffice/Writer, den kommerziellen Vorgänger von OpenOffice umgestiegen, weil ich genau die Probleme, die Du ansprichst und noch einige mehr, wie etwa plötzlich aus heiterem Himmel von Word gar nicht mehr lesbare Dokumente, die aber mit den Importfiltern anderer Office-Pakete, wie etwa denen von Lotus und Star Division, noch zu lesen, also scheinbar nicht komplett zerstört waren, hatte. Ich habe in den gesamten zwei Jahrzehnten mit meiner alten StarOffice-Version bis heute keinen einzigen und selbst mit frühen, in der Entwicklung befindlichen OpenOffice-Versionen bestenfalls eine Hand voll Abstürze gesehen.

Plötzlich defekte Formatierungen hatte ich in der Zeit keine einzige, weder in StarOffice noch in OpenOffice, außer wenn ich versucht habe MS Office-Dokumente mit SO/OO zu öffnen, was sicherlich nicht der Fehler von SO/OO war, sondern der von Microsofts überkomplizierten und fehleranfälligen Speicherformaten. 20 Jahre alte SDW-Dokumentdateien von StarOffice kann ich heute in OpenOffice ohne Formatierungs- und Makrofehler öffnen, während mir Word 2013 das Öffnen nur 15 Jahre alter DOC-Dateien erst einmal ganz verwehrt und nach Umkonfiguration der Sicherheitseinstellungen diese oft nur mit defekten Formatierungen und defekten Makros öffnet.

MS Office mag heute stabiler laufen als in den 90ern, wobei ich das hauptsächlich der leistungsfähigeren heutigen Hardware und dem stabileren Betriebssystem anrechne und weniger der Sourcecode-Qualität von MS Office, aber die alten Fehler sind alle noch hin und wieder zu beobachten. Sicher, man braucht heute in einigen Fällen in Word anstatt, wie noch in den 90er Jahren, 10 aufwendiger formatierte Seiten möglicherweise über 50 solcher Seiten um einen Absturz oder einen Formatierungscrash zu sehen, aber ich arbeite häufiger an Dokumenten die deutlich über tausend Seiten oder gar mehrere tausend Seiten haben und damit ist MS Word bis heute sowohl was Stabilität als auch Performance beim Arbeiten angeht komplett unbrauchbar, schon wegen des immensen Ressourcenverbrauchs. Bei Word kann man teilweise schon bei hundertseitigen Dokumenten mit Formeln, Grafiken und Tabellen beim Arbeiten im Dokument nicht mehr ruckelfrei Scrollen und das auf 60FPS-FullHD-Gaming-Grade-Hardware, die eigentlich keine Probleme haben dürfte ein paar weiße Seiten mit etwas Text und bunten Grafiken anzuzeigen, wo sie sonst ganze 3D-Welten in Echtzeit berechnet.

Bis heute bekomme ich von Bekannten, die offenbar nicht lernen, dass man beim Umgang mit potentiell instabiler Software, wie dem MS-Office-Paket, besser Backups fahren und regelmäßig zwischenspeichern sollte, jährlich mehr als 10 MS Office Dokumente angeliefert, um diese oder zumindest die Daten daraus zu retten, was nicht selten schon durch Öffnen mit OpenOffice und neu speichern als ODF-Datei, welche Word und Co. dann oft wieder öffnen können, gelingt, ansonsten aber das Extrahieren der im DOCX enthaltenen XML-Dateien und Auslesen des Inhaltes aus diesen erfordert. Wenn die DOCX-Datei allerdings so kaputt ist, dass die XML-Dateien im Inneren sich nicht mehr auspacken lassen, sieht es noch erheblich schlechter und komplizierter aus mit der Datenwiederherstellung.

Defekte, nicht mehr zu öffnende Dateien unter MS Office sind so häufig und von Microsoft offenbar auch über Jahrzehnte nicht völlig in den Griff zu bekommen (Wer mal einen Blick in die 6000+-Seiten-Dokumentation von Microsofts OOXML-Dateiformat-Standard für Office-Dateien geworfen hat, weiss warum. Der ODF-Standard erreicht nicht einmal ein Zehntel dieser Seitenzahl und ist dementsprechend aufgeräumter und leichter korrekt zu implementieren und zu warten.), dass in neueren Versionen von MS Office sogar eine Funktion mitgeliefert wird um wenigstens noch den Text aus derart defekten Dokumenten gerettet zu bekommen:

http://www.com-magazin.de/tipps-tricks/office/inhalte-defekten-word-dateien-retten-1000441.html

Diese Rettungsfunktion nützt einem allerdings wenig, wenn man dann kurz vor der Abgabe einer 500-seitigen Doktorarbeit nach einem Defekt in einem MS Office Dokument den kompletten Text in einer neuen Dokumentdatei neu formatieren und alle Formeln, Bilder und Grafiken neu erstellen bzw. einfügen und im Dokument anordnen muss, denn das dauert schon bei nur 500 Seiten mehrere Tage. Auch Backups nützen da oft nichts, da die Fehler offenbar teilweise schon wochenlang in einem Word-Dokument schlummern können, dann also auch schon im Backup sind und beim Weiterarbeiten mit dem Backup auch dieses irgendwann zerstören.

Ich hatte an der Hochschule mal einen Studenten, der zweimal versucht hat seine Abschlussarbeit nach einem kompletten Formatierungscrash in seinem Dokument durch das Weiterarbeiten mit einem Backup zu retten. Beim ersten Mal versuchte er mit einem aktuellen Backup weiterzuarbeiten und dann, als das kurz darauf fehlschlug, noch einmal mit einem einige Wochen alten Backup. In beiden Fällen ging das Dokument, irgendwann nachdem er den fehlenden Inhalt bis zum aktuellen Datum aufgefüllt hatte, nach kurzer Zeit des Weiterarbeitens wieder kaputt. Der hat dann noch einmal etliche Tage Arbeitszeit verschwendet um den gesamten Inhalt in ein neues Word-Dokument zu schaffen, welches dann glücklicherweise bis zur Abgabe der Arbeit funktionierte.

Ich selbst habe meine akademischen Arbeiten von Anfang an mit LaTeX geschrieben und nie eine einzige defekte Formatierung oder Instabilität gesehen, geschweige denn in den annähernd zwei Jahrzehnten mit LaTeX bis heute jemals eine defekte LaTeX-Dokumentdatei gehabt. Und ich kann mehrere Jahrzehnte alte LaTeX-Dokumente mit einer aktuellen LaTeX-Version problemlos und ohne eine einzige defekte Formatierung/ohne ein einziges defektes Makro nutzen, was mit Word-Dokumenten ebenfalls nicht geht.

Falls Du mal sehen willst wie "sauber" das Speicherformat-Konzept von MS Office ist und keine Lust hast 6000+ Seiten OOXML-Spezifikation dafür zu lesen, dann kannst Du hier einen kleinen Einblick erhaschen:

https://winfuture.de/comments/thread/#2981899,2982694

Das Konzept ist deshalb so inkonsistent und unausgegoren, weil Microsoft verschiedene Teile des Office-Pakets bei verschiedenen Softwareherstellen zugekauft und sich offenbar die Arbeit gespart hat, die von den unterschiedlichen Paketen verwendete Syntax zu vereinheitlichen. Daraus resultiert auch ein Teil der Performance- und Kompatibilitätsprobleme, denn wann immer man beispielsweise eine Exel-Tabelle in eine Word-Tabelle überführt, muss der transferierte Exel-Code erst in den Dialekt übersetzt werden den Word spricht. Das mag bei einer zehnzeiligen Tabelle noch keine merkbaren Performanceeinbußen produzieren. Transferiert man aber eine mehrere hundert Seiten lange Tabelle, kann man erst einmal nicht mehr mit Word weiterarbeiten bis der Rechner die Syntax endlich komplett übersetzt und eingefügt hat.

Wenn man bedenkt, dass die Majorität der Firmen und Behörden heutzutage ihre Daten in so einem unübersichtlich aufgeblasenen, inkonsistenten Dokument-Dateiformat ablegt, das fehlerfrei zu implementieren offenbar selbst Microsoft nicht gelingt, dann läuft es einem kalt den Rücken herunter, denn diese Daten werden in wenigen Jahrzehnten so gut wie verloren sein, da sie nicht mehr fehlerfrei zu lesen sein werden, wie es schon heute alte MS Office-Dokumente aus den 90er Jahren nicht mehr sind. In so einem Dateiformat würde ich nicht einmal meine Kochrezepte abgelegt sehen wollen, denn die brauche ich mit etwas Glück in 20 Jahren noch und ich habe keine Lust dann die Formatierungen in hunderten Rezepten komplett überarbeiten zu müssen, damit sie wieder so sind wie zum Erstellungszeitpunkt der Rezepte, falls es dann MS Office überhaupt noch gibt.

"Für Exchange und Outlook gibt es meines Wissens nach auch keinen wirklichen Ersatz."

Die Stadtverwaltung München arbeitet seit dem LiMux-Projekt ohne Exchange und Outlook und mit Alternativen. Es gibt sie also. Und nachdem das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die deutschen Behörden schon vor Windows 8 und nun noch einmal vor Windows 10 gewarnt hat, weil die Vertraulichkeit der Daten mit solchen vom Softwarehersteller fernkontrollierten Systemen nicht mehr gegeben ist, interessieren sich immer mehr Behörden für solche Linux-Lösungen.

In China ist man längst auf ein für Behörden selbst zusammengestelltes Linux-System umgestiegen. Dort ist es den Behörden verboten bei der Anschaffung neuer Systeme Windows auf diesen zu installieren bzw. diese mit Windows 10 zu kaufen. Das wird auch Auswirkungen auf Firmen in Deutschland haben, die in China Geschäfte machen, denn wer mit den chinesischen Behörden kommunizieren muss, wird nicht mehr mit MS Office Dateiformaten ankommen können und er bekommt von den chinesischen Behörden auch keine MS Office Dateiformate mehr zurück. Die chinesischen Firmen passen ihre Verwaltungen ebenfalls schon auf das Arbeiten mit den Dateiformaten an welche die Behörden nun benutzen. Wer also mit denen Geschäfte machen will, wird über kurz oder lang nicht umhin kommen deren Office-Lösungen zu verwenden oder er muss Leute einstellen die alle Dokumente von chinesischen Firmen in MS Office Dokumente überführen und MS Office Dokumente in die Formate der chinesischen Firmen, wenn diese die Dokumente lesen können sollen. Das ist vermutlich auch der Grund, wieso Microsoft überhaupt das ODF-Format in MS Office integriert hat. Ohne das können sie in so einem Szenario sonst komplett einpacken, denn MS Office konnte davor gar kein natives Office-Dateiformat irgendeiner anderen Office-Software am Markt öffnen oder schreiben und war somit absolut inkompatibel zu jeder anderen Office-Software und daher gänzlich darauf angewiesen, dass andere Office-Pakete seine Formate lesen konnten, wenn ein Austausch von Dokumenten stattfinden sollte.

Man wird sehen, wie das letztendlich ausgeht. Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh, dass ich schon vor rund zwei Jahrzehnten von MS Office weggewechselt bin und daher heute nicht darum bangen muss, dass es MS Office morgen noch gibt um meine Dokumente aus zwei Jahrzehnten auch morgen noch lesen zu können. Auch gibt es auf meinen Rechnern grundsätzlich keine Mietsoftware, womit sich vor einiger Zeit schon die Adobe Creative Suite für mich komplett erledigt hatte. Wenn Microsoft das Office-Paket also zukünftig mal nur noch als Abo-Version anbieten sollte hätte ich zu dem Zeitpunkt dann Dokumente von mehr als zwei Jahrzehnten in einem Format gehabt, das keine von mir noch zu verwendende Software mehr 100% fehlerfrei hätte lesen können. Das möchte ich ehrlich gesagt nicht erleben und mit StarOffice/OpenOffice und LaTeX werde ich das nie müssen, da deren Quellcode offenliegt und ich den sogar selbst für neue Systeme kompilieren könnte, wenn er darauf nicht mehr läuft und er sonst nicht mehr weiterentwickelt werden sollte.
 
@monumentum!: Doch war Open Office und Libre Office.
Ist auch gar nicht so lange her. Beides in den letzten innerhalb des letzten Jahres. Dabei wurden die Dateien nicht einmal von MS Office erstellt, sondern direkt in den Programmen. Waren auch recht einfache Dokumente nur mit Hauptüberschriften.

Mit MS Office gibt es auch hin und wieder Probleme, aber meist, wenn die Dokumente extrem verschachtelt sind.
 
@monumentum!: Wow, was ein langer Rand. Aber ich kann Dir sagen, dass wir in der Firma schon mehrfach Datenverlust hatten durch das Bearbeiten von MS-Office-Dokumenten mit OpenOffice hatten. Da unser Storage-System automatisch beim Speichern versioniert, konnte man den Zeitpunkt des Fehlers genau feststellen. Wir haben danach alle verpflichtete zumindest auf LibreOffice zu wechseln, wenn schon kein MS Office genutzt wird (z.B. portable Versionen oder auf BYOD-Geräten). Dein Rand über das OOXML-Format von Microsoft ist leider korrekt, das Format ist einfach ziemlicher Müll. Aber leider ist das Konkurrenz-Format ODF genau Schrott. Beide sind standardisiert, beide werden von keinem Programm wirklich vollständig korrekt implementiert und beide Formate sind inkonsistent und unvollständig. Und beide sind nicht frei von Rechten. Bei Microsoft hat bestimmt keiner Zweifel, dass sie OOXML nur halbherzig gemacht haben. Bei ODF kannst Du es gerne selbst mal testen: Nutze verschiedenen Anwendungen auf verschiedenen Plattformen, z.B. OpenOffice auf OS X, dann LibreOffice auf Windows, dann OpenOffice auf Linux und Du wirst sehen, dass komplexere Dokumente nicht immer gleich bleiben.
 
@kkp2321: Wohl wahr, aber bei Microsoft kriegt man ja zumindest noch eine Erklärung in Form von Text zu den Symbolen in Ribbons (wobei es natürlich wesentlich länger dauert ein Symbol erst mit der Maus anzusteuern um den Text angezeigt zu bekommen anstatt den Text direkt dort stehen zu haben, wie in den Pull-Down-Menüs alter MS Office Pakete). Ich beobachte aber zunehmend auf Webseiten und in einiger anderer Software den Trend Symbole komplett ohne erklärenden Text zu nutzen und einfach davon auszugehen, dass jeder Nutzer der Webseite/Software diese Symbole von seinem Smartphone kennt. Das ist ein schwerer Irrtum und diese Symbole sind oft alles andere als selbsterklärend. Welcher Anfänger soll z. B. auf die Idee kommen, dass drei parallele, horizontale schwarze Striche als Symbol ein Einstellungsmenü kennzeichnen?

In Webseiten verschärft sich das Problem oft noch, wenn ein älterer Browser die Symbole nicht darstellen kann. Dann bekommt der Nutzer nämlich nur noch eine Anzeige, dass dort ein Symbol fehlt und weiß gar nicht mehr, was die Schalfläche in der Webseite bewirken soll. Kaum ein Nutzer kommt auf die Idee dann im HTML-Queltext der Seite nachzusehen, was denn da verlinkt wird. Die meisten klicken dann blind irgendwohin oder verlassen die Seite. So etwas habe ich schon etliche Male bei Verwandten und Bekannten miterlebt. Software- und Webdesignern die so einen Schwachsinn fabrizieren sollte man Berufsverbot erteilen. Nicht, dass die irgendwann Oberflächen für medizinische Geräte designen und wegen ihnen dann Menschen sterben, weil irgendjemand ein Symbol wie die drei horizontalen, parallelen Striche falsch gedeutet hat.
 
@Rulf: Bis jetzt gibt es immer noch eine Version welche ohne Abo funktioniert und soweit mir bekannt ist, gibt es keine Pläne diese einzustellen.
 
@Rulf: Ribbon-Office, ist Geschmackssache! Außerdem gibt es Möglichkeiten durch Addons das rückgängig zumachen.
Miet-Office, da muss man mal schauen. Möglich wäre es, dass das die Zukunft ist.
Viele andere Softwarefirmen setzen dies ja schon um, und mangels Alternativen auch recht gut. ;)

Cloud! Ja da bin ich bei Dir! Ich persönlich halte von diesem Geschäftsmodell rein gar nichts.
Angeblich günstiger. Ja schon, wenn ich den Aufwand der Sicherheit vernachlässige stimmt das.
Die Cloud hat aber auch ihre Vorteile. Das gut verschlüsselte "Backup" kann nicht verloren gehen,
dennoch ersetzt es nicht die lokale Speicherung von Daten!
Man erinnere sich, teilweiser Ausfall des Internet vor gar nicht all zu langer Zeit.
 
@rOOts: So wie es über OneDrive derzeit realisiert ist, macht ein Internet-Ausfall nicht viel aus: Die Daten liegen ja in Kopie auf deinem(n) Rechner(n) und werden von dort in die Cloud synchronisiert. Darüber hinaus kannst du die Cloud auch komplett ignorieren, wenn du das willst. Office läuft auch ausschließlich lokal, ganz wie gehabt.
Ich kann in der Cloudfähigkeit keine Nachteile erkennen.
 
@Rulf: Die da wären ?
Also echte Alternativen die nicht gleich jede Formatierung verhauen oder Ignorieren und mit allen Formaten klar kommen damit hätten wir nur die Anforderungen an Textverarbeitung.
Dann braucht es bei Tabellen eine 100% Kompatibilität zu Excel.
Im Grunde muss die Alternative Word zu 1000% Unterstützen und und darf nicht im kleinsten Detail Probleme machen.

Außerdem schreibst du mal wieder Quatsch du kannst weiterhin Stand Alone Office haben was für die meisten Anwender völlig ausreicht.
Und für manchen selbst Privat ist manchmal das ABO sogar billiger sind aber Einzelfälle.

Die beste Alternative dürfte das Kostenfreie MS-Office Online sein dazu wäre aber die Nutzung von Windows 10 inklusive Edge schon zu Empfehlen wobei es nicht zwingend erforderlich ist.
Office Online funktioniert auch sehr gut über die onedrive Seite in jedem anderen Browser.
Es gibt sogar ein Browser AdOn für Google Chrome sowie für den Edge.
 
@Rulf: Du verwechselst da was. Auch schon Office 2007 hatte nur noch Ribbons. Die letzte Office-Version, die KEINE Ribbons hatte, war Office 2003, dessen Support in 2013 ausgelaufen ist. Dein Geschimpfe kommt 4 Jahre zu spät.
 
@Rulf: 2007 hatte schon das Ribbon, 2003 war die letzte Version ohne dieses "Feature". Deine Aussage ist also drei Jahre zu spät - am 08.04.2014 war das Supportende.

/edit: Da hattest du einfach zu viele Antworten, dann schreibt man was und reiht sich direkt unter dem gleichen Satz ein, den man selbst geschrieben hat.
 
Warum sollte es Probleme geben könnte weil Office 07 nach 10 Jahren nicht mehr Unterstützt wird und Server Down gehen werden.
Aber ist ja auch länger schon bekannt das man sich Langsam umsehen sollte.
Microsoft hat mit dem Kostenfreien Office Online eine Alternative mit den wichtigsten Anwendungen.
Entsprechende Erweiterungen gibt es für Edge und für Google Chrome ansonsten eine Web Oberfläche die in jedem Browser genutzt werden kann.
Einzige Voraussetzung ein Microsoft Konto um auf OneDrive zuzugreifen.
Also bei Office dürfte es keine Probleme geben höchstens bei den Servern.
Bei den Exchange Server setzt die Stadt München z.B. auf Kolab gibt auch andere Alternativen sofern ein Upgrade nicht gewollt oder möglich ist.
 
@Freddy2712: Richtig. Und keine Überraschung, 10 Jahre sind rum, bestehend aus 5 Jahren Voll-Support (Sicherheit, Fehlerbehebung, Features) und dann nochmal 5 Jahre nur noch Sicherheitssupport.

Verstehe nicht, warum aus solchen EOL-Nachrichten immer so ein Brimbamborium gemacht wird. Die einzigen Ausnahmen von dieser 10-Jahres-Regel, die mir bekannt sind, sind Windows XP (13 Jahre), Windows 7 (11 Jahre) und Windows 2008 R2 (11 Jahre).

Und: Diese Zyklen sind allgemein bekannt, werden von Microsoft aktiv publiziert und lassen sich schon immer hier nachlesen: https://support.microsoft.com/de-de/lifecycle.

Wer nicht rechtzeitig migriert hat, oder nicht rechtzeitig auf ein anderes Produkt (OO, LO) umgestiegen ist, dessen Beschwerden sind jetzt eigentlich nicht zu verstehen.
 
@departure: Du hast vollkommen recht, wer Rechner administriert, sollte auch über Support-Zeiträume Bescheid wissen. Jedoch Support wirst Du bei OpenOffice und LibreOffice nicht für 10 Jahre bekommen.
 
Ich kenne beruflich noch Kunden die Aufgrund von im Einsatz befindlicher Software/Umgebungen noch Office 95 am laufen haben und es funktioniert. :)

"vor allem an kleinen Unternehmen"

Gerade die sind es nicht da diese nur eine kleine Umgebung haben.
Probleme haben große Unternehmen mit einer Vielzahl an Softwarelösungen für verschiedenste Bereiche. Wenn dort sich so was altes einmal festgesessen hat und keine Alternativen bestehen sieht es schlecht aus solche alten Zöpfe abzuschneiden.
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