Angestellter verspielt mit Game of War 1 Mio. US-Dollar seiner Firma

In den USA muss sich derzeit ein Angestellter vor Gericht verantworten, der über fünf Millionen US-Dollar von den Konten seines Unternehmens veruntreut haben soll. Vor Gericht gab der 45-jährige Mann nun zu, wofür er das Geld gebraucht hat - rund ... mehr... Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a. Geld, Brennen, Feuer Geld, Brennen, Feuer k.a.

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gestörte Menschheit!
 
eher kranke Menschheit, der Mann gehört in eine Klinik.
 
@raedwulf76: Wer jeden Abend Säuft, kommt auch nicht zwangsweise in eine Klinik. Der Typ hier ist schlicht und einfach kriminell und gehört ins Gefängnis.
 
@Besenrein: Was aber besser wäre. Sucht ist eine Krankheit und was Du meinst, nennt sich Beschaffungskriminalität.
 
Haben die in dem Laden noch nie was vom Vier-Augen-Prinzip gehört?
Wie konnte eine Firma mit solch lausigen Prozessen überhaupt so lange überleben?
 
@Johnny Cache: Vielleicht ist er der QM-Beauftragte? ;)
 
Er hat wohl das Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter bei Machine Zone finanziert. Netter Mann.
 
Ein Browsergame wo JEDER Spieler im Schnitt 45 Dollar pro Monat ausgibt? Klingt arg überzogen. Im Schnitt gibts bei Browsergames 5-10% zahlende Kundschaft, die 10-30 Euro monatlich reininvestiert - gute 90% spielen ohne Premium-Währung. Um auf 45 Euro zu kommen, muss es scheinbar noch mehr solche Millionen-Verpulverer geben, die den Durchschnitt so stark verfälschen. ^^
 
@Trashy: es gibt auf dem handy massig games, wo ich ohne probleme in einer stunde spielzeit 300 dollar raushauen kann. Man sollte diese Spiele, die klar darauf ausgelegt sind, und aufgrund ihres Suchterzeugenden Potentials als Glücksspiele kennzeichnen, und entsprechend behandeln. Kurzum: keine Kinder mehr. Fremium gehört in dieser Form verboten!
 
@LivingLegend: Ja klar "kann" man 300 Dollar an Premiumwährung investieren. Aber es ist halt nicht der Schnitt aller User eines Games. Ein kleiner Teil (bis zu 10%) zahlt relativ regelmäßig, der große Rest (90%) zahlt sogut wie nie irgendwas und bleibt beim Free2Play.

Mag sein, dass bei Game Of War etwas mehr ausgegeben wird, aber die besagten 550$ Jahresausgaben beziehen sich meiner Meinung nach auf die reinen Bezahluser - also die 10%, und nicht auf jeden einzelnen Spieler. Auf Venturebeat wird ja auch von "paying players" geredet.

Deren Quelle "Slice Intelligence" erwähnt zudem auch nochmal die allgemeine Verteilung, die ich schon angesprochen hatte: (Zitat) "10 percent of mobile gamers account for 90 percent of revenue from in-app purchases". Weiterhin heißt es "Further listening to the statical sonar reveals that the top one percent, the "white whales", of mobile gamers account for an astonishing 58 percent of the mobile gaming revenue from in-app purchases."

D.h. 1% der Spieler gibt viel aus und generiert 58% aller Einnahmen, weitere 9% teilen sich die restlichen 42%. Und 90% der Spieler zahlt eben gar nichts. Und das spiegelt ja auch so ziemlich die Einkommensverteilung der Menschen wieder - die oberen 10% sorgen mit ihrem Geld für den eigenen Machterhalt, um den restlichen Pöbel klein zu halten. ^^

Laut Bloomberg haben sie 2015 rund 800 Mio Umsatz gemacht mit dem Game. Und das bei 24 Mio Spieleranzahl. Das macht 33$ im Jahresschnitt - oder 2,77$ monatlich - das klingt dann auch schon deutlich glaubwürdiger. Würde mans jetzt auf die besagten 10% "paying players" umwälzen, dann kommen wir auf 333$ jährlich (27,75 monatlich) und nähern uns langsam der Sache. Auch das ist durchaus noch ein realistischer Wert.

Erst wenn nur 6% der Spieler alle Kosten übernehmen, ergibt sich der 550$-Schnitt an zahlenden Kunden. Alles andere wäre auch utopisch. Aber vermutlich sind es trotzdem 10%, von denen eben 1% über 1000$ jährlich ausgibt (vorallem reiche Russen geben meiner Erfahrung nach viel aus in diversen Mobile/Browsergames), und die restlichen 9% sind halt drunter. Und der eine Typ, der ne Mio verzockt hat, steckt auch noch in der Rechnung und verfälscht alles. ^^

Letztendlich bleibt es dabei - ja, es gibt Spieler die bis zu 30 Euro monatlich investieren, aber das sind immer nur 5-10% aller Spieler. Die 550$ sind daher "Paying Player"-Werte und kein Durchschnitt, den jeder Spieler investiert.
 
Spielehersteller sollten da irgendwie Verantwortung übernehmen. Wo offensichtlich Mißbrauch oder krankhaftes Suchtverhalten vorliegen, sollte ab gewissen Beträgen eine Einkaufs-Sperre gesetzt werden. :/
 
@Chris Sedlmair: Ich glaube Leute die so dermaßen außer Kontrolle sind würden wirklich überall etwas finden in denen sie ihren Wahn ausleben könnten. Klar ist es bei dem offensichtlich eine Sucht, auch wenn ich das jetzt nicht wirklich nachvollziehen kann, aber wenigstens ist es eine, die ihm im Gegensatz zu vielen anderen, selbst legalen, nicht wirklich schadet.
 
@Chris Sedlmair: Neuen Account erstellen stört die wirklich krankhaft Süchtigen nicht.
 
@JacksBauer: Würde das Problem trotzdem ausbremsen. Spielstände gehen ja auch verloren durch neuen Account.
 
@Chris Sedlmair: Wie soll ein Unternehmen Verantwortung zeigen, wenn deren Geschäftskonzept das Systematische Ausmelken der User ist? Ausserdem: Es gibt in Spielcasinos viele Spieler die problemlos jeden Abend einige Tausend Euro verzocken ohne das sie krank sind, sondern weil sie sich das leisten können und Spass am Spiel haben. Ich halte Leute für krank, die jeden Tag 5-10 Euro anzünden und verbrennen, nur um Ihre Nikotinsucht zu befriedigen, obwohl sie von Harz4 ( also einem Solidarisch abgegebenen Teil MEINES Lohns) leben müssen.
 
@Besenrein: Abgesehen davon, dass es Hartz 4 heißt, ist das Rauchen der Bezieher für den Staat (und indirekt für Sie) in dem Moment besser, als würden Sie diese 5-10€ in die Spardose schmeißen. Beim Kauf der Zigaretten bezieht der Staat rund 75% an Steuern. Also wandert das Geld in großen Teilen an den Staat zurück. Man muss manche Sachen schon komplexer betrachten, auch wenn es natürlich einfach ist immer zu behaupten, diese Leute würden einen Teil ihres Lohnes verheizen. Mir ist zumindest bewusst, dass sich an meinem Lohn rein gar nichts ändert, wenn die Bezieher nicht mehr rauchen. Das Rauchen ansich total unsinnig ist, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
 
@TheCrow77:
Auch wenn die Steuern dafür hoch sind wird dennoch eine gewisse Menge für die Drogensucht einer Gesellschaftliche Gruppe mit dem solidarischen Prinzip finanziert.
 
@Besenrein: ich glaube ob ein Mensch raucht, säuft, Drogen nimmt, nen Vegi ist, PETA unterstützt oder mit Geld um sich wirft ist jedem seine eigene Sache. Was der Mensch nämlich bis heute nicht verstanden hat ist, nur weil man selber etwas nicht mag oder tut braucht man nicht alle anderen Menschen die es tun oder unterstützen als krank zu bezeichnen. Dies kann man auch auf einer ganz anderen Ebene klären die meistens mehr hilft als das verbale anpöbeln. Klar ist rauchen eine Sucht, genauso wie das tägliche saufen und Drogen nehmen, aber jeder ist noch der Herr seines eigenen Lebens und wer das bis heute noch nicht gerafft hat und denkt er ist der Mittelpunkt der Welt der kann gerne in einen der zahlreichen Wälder Deutschlands ziehen wo man wie vor 300 Jahren leben kann, fernab von all diesen Sünden, Verbrechen und lebensgefährlichen Dingen ;) Ach ja, ich bin Raucher, daher meine etwas mürrische Antwort.
 
@lurchie: Deine Antwort zeigt, auf das Rauchen bezogen, das Du es nicht verstanden hast, wo das Problem liegt. Wer Säuft, Drogen nimmt, PETA unterstützt, Fett isst, Bungee springt usw usw, der schädigt am Ende evtl. sich selber, wer aber Raucht, vergiftet mit den Nikotin Abgasen andere Leute und schädigt deren Gesundheit. Das haben viele Raucher noch immer nicht verstanden, oder sie weigern sich das zu unterbinden, und daher sehen sie die Rauchverbote immer noch als Attacke gegen Ihre Person.
 
@Besenrein: Ehrlich gesagt finde ich deinen Angriff auf Lurchie unsachlich. Dann prangere bitte auch gleich Autofahrer an. Ebenso Konsumenten die noch Kunststoffe sowie Importwaren kaufen. Die dadurch erzeugte Verschmutzung macht die Luftverschmutzung durch Raucher lächerlich klein.
 
@MrRossi: Ich kenne keinen Autofahrer, der zur Befriedigung seiner eigenen Sucht andere überfährt oder verletzt.
 
@Besenrein: Geht nicht ums überfahren sondern um die Abgase die Du selber angesprochen hast. Und die werden sogar ohne Sucht produziert. Noch schlimmer also, oder? Und es gibt genug Autofahrer die diese nur aus Spaß am Autofahren produzieren. Aber deine Antwort zeigt, bezogen auf die Autofahrer, das Du es nicht verstanden hast.
 
Ohne Worte, einfach nur Dumm^^
 
@theonejr83: Vielleicht auch krank? Eine Million für ein Spiel ausgeben hat glaube ich nicht mit dumm zu tun, da vermute ich eher ein psychologische Krankheit.
 
@theonejr83: Eher traurig. Der Mann hat wohl seelische und/oder Suchtprobleme.
 
@theonejr83: Könnte auch sehr schlau gewesen sein. Eine eventuelle Krankheit oder Sucht als Alibi zu verwenden um im Falle eines Falles gut weg zu kommen, würde ich jetzt nicht als dumm bezeichnen.
Klar, er könnte womöglich wirklich vom dem Spiel abhängig sein und deswegen jegliche Kontrolle verlieren, aber das erklärt die restlichen vier Millionen für Schönheits-OP, Sportwagen oder Golfclub eher weniger.
 
Bei der Summe die er für das Spiel ausgegeben hat, hätten sie Kate Upton ruhig mal zum Kaffee vorbei schicken können.
 
550 USD gibt jeder im Schnitt aus?
Ja sind die denn nicht mehr ganz bei Trost? Virtuelle Gegenstände für einen virtuellen Krieg, um virtuelle Rankings zu gewinnen? Das ist doch in der Realität nicht einmal eine Tüte Kartoffelchips wert.
Verrückte Welt.
 
@Jürgen Schulze: So viel habe ich vor dem Internet für Musik und Filme auch ausgegeben, auch alles virtuelle Güter.
 
Spiele Hersteller von Luck games und sonst was, das wissen die zielen darauf ab Menschen Süchtig zu machen ist doch nichts neues..
 
Als ob es ein neues Problem wäre. Damals hat man die Kohle bei Pferderennen oder im Puff verballert, jetzt halt am Handy. Na und? Das Problem ist nicht das Medium, das Problem ist das Verballern. Das hier list sich echt wie die Ausführungen von Jugendschützern. "Tiese pöhsen Spiele", dabei ist nur das Medium neu, aber nicht das Prinzip. Vorher waren es de Filme, das Theater und jetzt eben die Spiele.
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