Angestellter verspielt mit Game of War 1 Mio. US-Dollar seiner Firma
In den USA muss sich derzeit ein Angestellter vor Gericht verantworten, der über fünf Millionen US-Dollar von den Konten seines Unternehmens veruntreut haben soll. Vor Gericht gab der 45-jährige Mann nun zu, wofür er das Geld gebraucht hat - rund eine Million US-Dollar hat er seinen Angaben zufolge bei Game of War verspielt.
Besuche beim Schönheitschirurgen, Saisonkarten für die San Francisco 49ers, schnelle Autos, eine Mitgliedschaft im Golf-Club - und immer wieder In-App-Käufe bei dem Free-to-Play-Spiel Game of War. So hat ein 45-jähriger Angestellter des Baumaschinen-Unternehmens Holt California gestanden, in den vergangenen rund acht Jahren insgesamt etwa fünf Millionen US-Dollar von seinem Arbeitgeber veruntreut zu haben (via ArsTechnica).
Mehr Geld im Markt: 2016 lief bisher gut für die Gaming-Branche
Free-to-Play-Spiele stehen daher häufig in der Kritik, weil sie für viele Spieler die Grenze zwischen der Realität, also zum Beispiel dem real ausgegebenen Geld, und dem Game-Play so verschwimmen lassen, dass man im Spielgeschehen kaum darüber nachdenkt, wie viel seines teuer verdienten Geldes gerade verzockt wird. Besonders Fälle mit Kindern, die übermäßig hohe Rechnungen in solchen Free-to-Play- oder in Freemium-Modellen produzieren, machen immer wieder Schagzeilen.
Im Durchschnitt haben Nutzer von Game of War laut einem Bericht von Venture Beat im vergangenen Jahr 2015 übrigens 550 US-Dollar für Game of War ausgegeben.
Siehe auch: Fleißig zahlende Zocker in Deutschland: Spielemarkt wächst um 10%
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Aggressive Werbe-Strategie
Der Fall heizt nun wieder die Debatte um die aggressive Werbe-Strategie einiger Free-to-Play-Anbieter an. Game of War gehört dabei zu den überaus erfolgreichen Modellen, bei denen sich das ganze Spiel unverhältnismäßig hoch durch den Verkauf der In-App-Währung refinanziert. Nutzer kaufen sich Gold-Pakete im Wert zwischen 5 und 100 US-Dollar (oder hierzulande Euro) und können damit im Spiel Gegenstände erwerben, mit denen sie sich einen Vorteil gegenüber ihren Gegnern erhoffen. Bei einer Niederlage sind die Gegenstände aber schneller wieder dahin als man neue nachkaufen kann.Free-to-Play-Spiele stehen daher häufig in der Kritik, weil sie für viele Spieler die Grenze zwischen der Realität, also zum Beispiel dem real ausgegebenen Geld, und dem Game-Play so verschwimmen lassen, dass man im Spielgeschehen kaum darüber nachdenkt, wie viel seines teuer verdienten Geldes gerade verzockt wird. Besonders Fälle mit Kindern, die übermäßig hohe Rechnungen in solchen Free-to-Play- oder in Freemium-Modellen produzieren, machen immer wieder Schagzeilen.
Im Durchschnitt haben Nutzer von Game of War laut einem Bericht von Venture Beat im vergangenen Jahr 2015 übrigens 550 US-Dollar für Game of War ausgegeben.
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