Starlink: Einigung mit Ukraine - Russen wollen Terminals orten können

Hinsichtlich des Einsatzes der Starlink-Systeme in der Ukraine kommt jetzt Bewegung. Und das in zweifacher Hinsicht: Es gibt eine Einigung über einen Ausbau der Zusammenarbeit, gleichzeitig wollen die Russen die Antennen schnell aufspüren können. mehr... DesignPickle, Weltraum, Starlink, Satelitenschüssel Weltraum, Starlink, Satelitenschüssel

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Alles was funkt, kann man orten, mit mehreren Antennen und Triangulation.

Aber ob die Russen das verlässlich in der Front hinbekommen, bei der Performance, die sie bisher gezeigt haben, ist fraglich.

Und selbst wenn, deren Artillerie aus dem 2 WK trifft so genau doch eh nicht?

Außerdem gibt es auch Gegenmaßnahmen, die einfachste wäre, es auf einen Truck zu packen und damit rumzufahren und nie lange am selben ort zu bleiben.
 
@pcfan: Das Problem ist doch, dass die Artillerie auf jeden Fall was trifft. Zwar nicht zwangsläufig mit dem ersten Schuss das gewünschte Ziel, aber die Russen haben ja leider bisher bewiesen, dass es denen egal ist, was die treffen, solange es keine Russen sind.
 
@pcfan: Auf bis zu 60 Meter genau bedeutet einen bis zu 120 Meter großen Radius. Kommen jetzt noch die russischen "Präzisionswaffen" dazu, die über 3 Meter auf ca. 100km genau sind (oder war das andersrum?) kann man wohl von "Glückstreffern" reden :D
 
@LoD14: und wo ist das Problem? die Russen treffen sicher nicht mit dem ersten Schuß, aber wenn die 20 mal feuern könnte schon ein Treffer dabei sein und ich glaube nicht, dass Triangulation bei Starlink funktioniert
Hoffentlich geht Putin bald das Geld aus, denn nur damit kann er neue Waffen bezahlen
 
@pcfan: Wenn die Russen sagen, die bekommen das hin, dann gibt es da absolut keine Zweifel. Schließlich haben die auch schon 56 von den 20 gelieferten HIMARs Systemen zerstört.
 
@FatEric: Sicher dass sie niich 78 zerstört haben?
 
@pcfan: Ja, 78. Außerdem täglich minus 200 Verluste.
 
Mal angenommen Russland kann die Terminals wirklich orten, könnte man das relativ leicht durch "Dummy-Terminals" lösen. Das Signal des Terminals durch vereinfachte Radar-Terminals zu "faken" sollte doch eigentlich ohne großen Aufwand möglich sein. Dazu kommt, dass Russland über keine präzise Kurzstrecken-Atillerie verfügt und folglich auf sehr teure Mittelstreckenrakten mit entsprechender Präzision zurpckgreifen müsste, welche sich wiederum durch Flugabwehr relativ leicht neutralisieren lassen.
 
@FuzzyLogic: Zumal so ein Terminal jetzt wie viel kostet? 1000 Dollar? Und es wurden ja schon genug in die Ukraine geliefert. Da kann man ein paar Verluste durchaus in Kauf nehmen. Insofern kann man durchaus sogar ein Terminal aktivieren, warten, ob was angeflogen kommt und dann mit Aufklärungsradar erstmal einen Gegenschlag starten. Wäre eine extrem billige Methode, die gegnerische Artillerie aufzuklären.
 
@FatEric: jup, denke ich auch. Aber ich denke mal dass die UA die Terminals sowieso nicht an der vordersten Front platzieren, von daher an Russland aufgrund des Ortungsradius sowieso nur sehr begrenzte Möglichkeiten wirksam gegen diese vorzugehen, wenn überhaupt.
 
@FuzzyLogic: Ja, technisch möglich. Musk allerdings will für die Dummys 2590$ pro Stück und ruft dann trotzdem im Kreml an.
 
Spannend ist ja bei so einer Meldung, dass die Reaktionen bei den Kommentaren vor einem Jahr komplett anders ausgefallen wären. Ein Nebeneffekt dieses vollkommen desaströsen Angriffskrieges Russlands ist ja, dass der Mythos des starken Russlands komplett verpufft ist. Niemand traut denen ernsthaft noch groß was zu, außer absolut menschenverachtendes Verhalten.
 
@FatEric: Problem ist aber, solange die Hardliner das Sagen haben, wird ein Atomschlag immer wahrscheinlicher.
Die werden es nicht zulassen das Russland als schwach aussieht, eher reißen sie die ganz Welt ins Verderben. Das Russland keine Skrupel haben, haben sie ja nun schon genug bewiesen.
 
@Alphawin: ein Atomschlag als Angriff, sollten Sie das wirklich wagen, wäre doch das Eingeständnis des kompletten Scheiterns der konventionellen Armee. Und es darf einen auch nicht davon abhalten, das richtige zu tun. Letztendlich könnte Putin dann alles fordern mit der Begründung, sonst Atomwaffen einzusetzen.
 
@FatEric: nur Russland kann es sich nicht leisten zu verlieren, da sie sonst von niemanden mehr ernst genommen werden.
Und ja, es wird dann mit den Atomwaffen gedroht.
 
@Alphawin: Bei einem Krieg von Verlieren und Gewinnen zu sprechen ist immer schwierig. Aber Russland hat auf vielen wichtigen ebenen doch bereits jetzt verloren. Dass Russland das nicht einsehen will, okay, aber dass das hier auch noch einige nicht erkennen, wundert mich.
Russland wird schon jetzt nicht mehr wirklich so ernst genommen wie früher. Klar, Russland hat noch Atomwaffen, aber deren Einsatz ist auch gleichzeitig Russlands Untergang. Mit Atomwaffen gewinnt Russland gar nichts.

Russland ist wirtschaftlich schwer isoliert.

Politisch verliert Russland immer mehr Einfluss zum Beispiel in Kasachstan. Auch scheint Erdogan inzwischen mehr zu sagen zu haben als Putin.

Moralisch ist die russische Führung sowieso am Bodensatz angekommen.

Russland verliert extrem viele junge Männer, entweder weil sie flüchten, oder weil sie sterben.

Russland war immer gegen eine Nato Erweiterung, bekommt jetzt aber 2 extrem starke Nachbarländer als Natomitglieder dazu. Und dabei war die angebliche NATO Bedrohung immer nur reiner Vorwand. Die NATO ist keine Bedrohung Russlands, sondern steht dem imperialistischem Streben Russlands entgegen. Denn ein Natomitglied würde Russland nicht einnehmen können.

Und persönlich hat Putin ebenfalls extrem verloren auf ebenfalls vielen Ebenen.
 
@Alphawin: Man darf auch nicht vergessen: Mit Atomwaffen ist nicht mehr die Frage ob man jemanden vernichten kann, sondern wie oft.
Das gilt für beide Seiten. Ein Angriff - egal von wem - würde für eine entsprechende Reaktion sorgen. Man kann sich den Rest vorstellen.
 
Durch die starke Richtwirkung der Starlink Parabolantennen sind diese alles andere als leicht zu orten.

Das dürfte auch den eher schlechten Radius von 10 km erklären. Davon bleiben dann in Richtung Ukraine, wenn das Ding nicht gerade auf einem Berg steht, noch ca. 5 km übrig. Wenn die jetzt nicht direkt an der Front platziert sind, entsprechend weniger.

Dazu noch eine Ortungszeit von 15 Minuten.

Da ist wahrscheinlich telefonieren mit dem Handy gefährlicher.
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