BSI vs. Kaspersky: Verfassungs-Abfuhr für russischen Antivir-Hersteller

Kurz nach dem Angriff auf die Ukraine hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Warnung vor der Software des russischen Herstellers Kaspersky ausgesprochen. Dieser klagte dagegen und scheiterte zunächst in zwei Instanzen und ... mehr... Sicherheit, Hacker, Hack, Russland, Krieg, Ukraine Sicherheit, Hacker, Hack, Russland, Krieg, Ukraine

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Überhaupt dagegen zu Klagen, ist ein schon Witz. Es nützt der deutschen Tochtergesellschaft rein gar nichts, so lange der Firmensitz und die Entwickler in Russland sitzen. Die Warnung von BSI ist somit völlig gerechtfertigt. Auch wenn von Kaspersky bisher nichts negatives zu vermelden ist, warne ich dennoch weiterhin vor der Anwendung (Benutzung) von Kaspersky -Produkten.
 
@Fanta2204: die Warnung des BSI ließt sich wie eine Warnung vor jeder Antivirus Software: Tiefgehende Rechte im System, lädt ungefragt Software (Updates) nach, es für Nutzer völlig intransparent was die Software tut und wer dahinter steckt.
 
@Fanta2204: die warnung des bsi ist insoweit gerechtfertig als dass sie einfach auf praktisch jede av lösung anwendung finden kann...leider wird das in der regel übersehen
 
Auf das #Bundesverfassungsgericht (#BVerfG) ist Verlass. Es entscheidet nach Recht und Gesetz. Es greift keine sachfremden Argumente auf. Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bestärkt Kaspersky's Rechtsauffassung zur Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)-Warnung. Zwar hat das BVerfG die Verfassungsbeschwerde gegen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Köln und des Oberverwaltungsgerichts Münster zur BSI-Warnung nicht zur Entscheidung angenommen, weil das Hauptsacheverfahren vor den Fachgerichten noch nicht durchgeführt wurde. Allerdings hat das BVerfG festgestellt, dass das fachgerichtliche Verfahren in der Hauptsache nicht offensichtlich aussichtslos ist. Das Verwaltungsgericht sei, so das BVerfG, aufgrund einer lediglich summarischen Prüfung im Eilverfahren zu dem Beschluss gelangt. Damit sei in der Hauptsache noch nicht entschieden, ob die Warnung des BSI zulässig ist
 
Vermutlich erklärt uns heute Herr Lawrow noch, was mit unserem Verfassungsgericht nicht in Ordnung ist. Dann wäre das auch geklärt. übrigens arbeitet Kaspersky schon seit langem für den FSB. ganz subtil werden unsere Hardwares langsam gemacht und wir finden es gut.
die Qualität der Rechtsberatung Kasperskys, das Bundesverwaltungsgericht zu übergehen, lässt hoffentlich keine Rückschlüsse auf die Software zu
 
Ich habe im Februar meine Lizenzen von Kaspersky deinstalliert. Jetzt muss der Windows Defender zeigen was er kann.
 
Das BSI musste warnen, es ist genau deren Aufgabe, weil sich an ihren Empfehlungen sämtliche Behörden und öffentlichen Einrichtungen orientieren. Nicht auszudenken wenn da ein Malheur durch Unterlassung passiert wäre. Da wäre Wirecard noch ein geringeres Übel. Und um das BSI hinlänglich der Orientierung in Schutz zu nehmen, es war eben das BSI welches das Telemetrieverhalten von Windows10 untersucht, bemängelt und damit zumindest im Enterprise-Sektor deaktivierbar hat machen lassen. Übrigens die politische Motivierung geht hier eindeutig von Putin aus, es steht Kaspersky frei seine Regierung dafür öffentlichkeitswirksam zu kritisieren oder dessen Land zu verlassen. Ansonsten darf natürlich bezweifelt werden, ob das Unternehmen ähnlich reagieren wie Lavabit, sich zur Wehr setzen wie Tutanota und Posteo oder es zumindest zugeben würde wie ProtonMail, wenn Behörden versuchen Zugriff zu erlangen.
 
@Ronny@Home: Das hier kommt da auch noch dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspersky_Lab#Positionen_zum_Datenschutz

Die Firma Kaspersky war mir schon immer suspekt.
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