Fahrten verweigert: Uber muss 1,1 Mio. $ an sehbehinderte Frau zahlen

Der Mitfahrdienst Uber ist vor allem in den USA längst zu einem Taxi-Er­satz geworden, um den man einfach nicht herumkommt, wenn man von A nach B will. Wer nicht mit Uber fahren kann, hat deshalb mitunter ein Problem. So auch Lisa Irving. mehr... Logo, Uber, Taxi, Mitfahrdienst, Uber Pop Logo, Uber, Taxi, Mitfahrdienst, Uber Pop freestocks-photos/CC0

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Uber bzw. deren Fahrern muss man zugutehalten, dass sie immerhin auch keine "Bankräuber" mitnehmen wollen...

Und wenn es in 2014 bereits zu derartigen Fällen gekommen war, greift doch bestens: Wer nicht hören will, der muss fühlen!

Im Land der unbegrenzen Möglichkeiten löst man im Regelfall etwas mit Geld, viel Geld.
In Deutschland verjährt so etwas, weil die Staatsanwälte und Richter so hoffnungslos "überlastet" sind und Bürger keine Lobby haben.
 
@upLinK|noW: Da ist die Verbraucherzentrale bestimmt anderer Meinung als du.
 
@Bautz: Ja, die Truppe... ein gemeinnütziger Verein, der Geld nimmt um sich dein Problem anzuhören, aber nur dann tätig wird, wenn noch andere mit gleichem Problem sich melden.
Der vzbv verdient ausreichend, nicht zuletzt an der Musterfeststellungsklage haben deren Anwälte und der Verein für die Verbraucher grundsätzlich zu wenig herausgeholt, für den eigenen Geldbeutel aber genug.
 
Jetzt stelle ich mir aber die Frage ... was wenn der Uberfahrer eine Hundehaarallergie hat?

Dann wäre es doch für ihn selbst, für die Kundin und andere verkehrsteilnehmer ein echtes Risiko, wenn er wegen zugeschwollener Augen nicht mehr richtig sieht.
 
@Bautz: Darf er dann überhaupt und vor allem ohne Antihistaminika parat oder besser noch schon eingeworfen haben: Fahrgäste auf bzw Beförderungsaufträge annehmen ?
Denn selbst wenn die keinen Hund dabei haben, deren getragene Kleidung mit ner Ladung Hundehaare dran könnte ja evt schon für nen Allergieschub ausreichend sein = er gefährdet damit nicht nur sich sondern auch weitere im oder außerhalb des Autos befindliche Leute ?
Außerdem gibts ja jene Mitnahmepflicht, also meines Erachtens nach durchaus auch die Pflicht, bei vorhandenem Wissen um diese Problematik sich medikamentös auf sowas vorzubereiten. Zumindest im Newstext steht auch nicht, das bei den nachgelagerten Gespächen in der / über die Schlichtungsstelle auch nur nen einziger Fahrer diese Begründung angeführt hat ?
In meinen Augen haben die Fahrer weit eher keinen Bock auf Zeitverluste bzw Verdienstausfälle wegen etwaiger Reinigungsarbeiten oder befürchten (in aller Regel bei Blindenhunden usw völlig zu Unrecht): Fahrzeugbeschädigungen bzw langwierige Durchsetzung von entsprechenden Schadensersatzansprüchen aufgrund "durchgedreht" habendem Hund.
 
@DerTigga: Gibt ja nicht nur Asthma als extremfall, sondern halt auch einfach Rotzen und juckende Augen - wogegen man instant nix tun kann.

Eine Option "Mit Tier" wäre wohl sinnvoll in diesem Falle.
 
@Bautz: Die potentiell nächste Klage (ggfs. gegen Uber), mit horrender Schadensersatzforderung, wird es uns zeigen...
 
@Bautz: Wäre gerade auch mein Argument gewesen - aber du hast es ja schon geschrieben.

Punkt 1: Hundeallergie des Fahrers

Punkt 2: Was passiert wenn der nächste mit seinem Therapie-Schwein oder sonstwas ankommt?

Punkt 3: Behinderte dürfen nicht diskriminiert werden - das ist klar. Es wurde auch nicht sie diskriminiert sondern der Hund - ohne hätte sie wohl mitfahren können.... Ich weiss das hilft nicht weiter - aber es sollte doch jeder selber entscheiden können ob er Tiere transportieren will....

Ich würde auch nicht wollen dass sich ein Hund seinen Hintern an meinen Sitzen abwischt... Obwohl - ab in den Kofferraum würde gehen...
 
@Stefan1979: "aber es sollte doch jeder selber entscheiden können ob er Tiere transportieren will"
Insbesondere da er hierfür sein Privatfahrzeug verwendet (soweit ich Uber verstanden habe). In mein Auto wurde ich auch niemanden mit einem Hund reinlassen, damit dieser entweder auf den Sitzen oder im Kofferraum sich seinen Arsch abwischt. Ist ja eckelhaft sowas.

EDIT: sehe du hast das gleiche dazueditiert.
 
@Link: Korrekt - allerdings könnte Uber ja gleich in die App einen Punkt einbauen wo ein "Tiertransport" angegeben werden muss. Dann können sie ja die passenden Fahrer schicken wenn einer verfügbar ist.
 
@Stefan1979: Wird wahrscheinlich nach den 1,1 Millionen kommen oder man schließt es ganz gleich aus. Die Frage ist dann nur, ob in den USA Blidenhunde nicht irgendwelche "Sonderrechte" genießen wie das in Deutschland der Fall ist.
 
@Link: Letzten Satz der News eindeutig überlesen.
 
@DerTigga: Nein, aber das war eben damals, nach der Strafe könnte sich das noch mal ändern.
 
@Link: Reines Wunschdenken, das sich die existente Gesetzeslage, also die US-weite Gültigkeit / Anwendungspflicht durch Uber wegen der aktuellen 1,1 Millionen Dollar Strafe bzw überhaupt ändert. Was die seit 2014 nicht nochmal oder damals nicht eindringlich genug ihren Fahrer eingetrichtert haben, hat nunmal nix mit der Richtschnur bzw seitdem weiter existiert habenden Maßgabe in Form entsprechender Gesetze zu tun, die sind nicht plötzlich bzw zwischenzeitlich 'verschwunden' oder so ?!
Einen bzw jenen "Tiertransport" kanns m.M.n. in obiger Konstellation nicht geben, da dazu Uber erstmal das vorrangige Recht inne haben müsste, eine blinde Person von seinem / ihren Tier zu separieren bzw separat betrachten zu dürfen, obwohl die als Einheit zu sehen und entsprechend gesetzlich festgelegt zu befördern SIND. Mag bei Spiel und Privathunden anders sein, das ist obiger Hund aber nunmal nicht.
Aber wer weiß, evt ist Uber ja so reich, das es nix macht, sich gleich die nächste Millionen schwere Strafzahlung einzuhandeln..
 
@Stefan1979: Juckt in den USA allem Anschein nach niemanden, was der Fahrer da meint nicht nötig zu haben oder als unter seine Würde befindlich und daher unterlassbar einzustufen, siehe Aussage im Newstext: ist gesetzlich nicht erlaubt, so jemanden "einfach" nicht mitzunehmen ?
Von ganz alleine hat diese Sabotage durch div. Fahrer deren Arbeitsgeber Uber sicherlich nicht jene 1,1 Millionen gekostet ?
Wäre das nicht deutlich weniger, wenn gewisse "Argumente" bzw Aus und Drumrumreden 'gezogen' hätten ?
Und vor allem frag ich mich: wie musst du wohl geistig ticken, so ne blinde Person und ihren Hund nicht als Einheit, sondern als was easy voneinander trennbares angesehen zu kriegen.
Mal im Ernst: wärst du tatsächlich so nen gefühlskalter(s) *******, der / das so ner Person sagen würde: also sie nehm ich zwar gerne mit, aber ihren Hund...tja.. also den MÜSSEN sie leider hier stehn lassen.. oder wie würde das bei dir in so ner Situation ablaufen ?
 
Es ist doch dem Behinderten überlassen, welcher Hilfe er sich bedient. Es gibt ja auch Alternativen zum Blindenhund, etwa einen Blindenstock. Sie wird also wenn nicht als Blinde diskriminiert, sondern als Hundehalterin. Wenn der Fahrer keine Hunde transportieren will, dann empfinde ich das als sein Recht. Uber könnte ja die Buchungsart "mit Hund" anbieten, dann kommt sowas nicht mehr vor.
 
@DRMfan^^: Stimmt, dann fällt das sich trotz gegenteiliger Gesetzeslage drum drücken gleich so richtig "effektiv" aus, denn dann wird garnicht erst jemand auftauchen, meinste ?
Und das nen Blindenstock nen böswilligen Angreifer / Grapscher bzw nen Überfall durchführen Wollenden abhällt oder gar wegbeißt, davon hab zumindest ich bisher noch nie gehört oder gelesen.
 
@DerTigga: Mit dem Argument müssten Rentner auch einen Hund mitführen dürfen, schließlich sind sie auch vergleichsweise wehrlos. Könnte in den USA sogar ziehen, wenn jeder eine Waffe tragen darf ...
 
@DRMfan^^: In welcher Form ist das, deiner komischen Argumentationsweise nach: bei jener Personengruppe denn auch / ebenfalls ein Dienst oder Spezial ausgebildeter Hund?
Oder soll anders betrachtet deiner alle übern selben Kamm Schererei nach: jeglicher normalo Reiter ebenfalls durch nen öffentlichen Park reiten dürfen, weil du mal nen Pferd samt Polizist im Sattel beim durchqueren von jenem beobachtet hast ?
Kommst du da womöglich sogar damit an, das das so ein normaler Reiter einfach deswegen genauso dürfen MUSS, weil sein Pferd ja schließlich auf seiner Rückseite wie sämtliche anderen Pferde auch: nur ganz 'normale' Pferdeäppel fallen lässt = es gibt angeblich keinen Unterschied zwischen beiden Pferden - oder eben Hunden ?
Bloß weil du keinen Bock drauf hast, den selber entdecken bzw dich entsprechend kritisieren zu sollen, gibts den nicht, hats nicht zu geben - oder dir eben auf dem Silbertablett angereicht zu werden ?
Im Gegensatz zu dir weiß zumindest ich Bescheid in der Materie, da über nen Jahr in ner Schule für blinde und sehbehinderte Kinder (in Deutschland) tätig war. Und alleine deswegen ganz entschieden was gegen gewisse Oberflächlinge habe, die meinen, sie seien nicht verpflichtet, auch nur ansatzweise den Unterschied zwischen nem Blindenstock und -hund erkennen bzw wahrhaben zu müssen.
Mal so als grundsätzliche Info für dich: zumindest angeborene Blindheit tritt sehr oft nicht einzeln auf, sondern reichlich oft im Verbund mit weiteren körperlichen oder geistigen Behinderungen. Von daher solltest du auch vorsichtshalber eher davon ausgehen, einen multipel eingeschränkten Menschen vor dir zu haben, wenn du jemanden mit so nem Hund rumlaufen siehst. Könnte also gut sein, das wenn du demjenigen den Hund meinst wegnehmen zu dürfen bzw den auf pure Stockverwendung runter zu setzen, das das gleichbedeutend damit ist, das der sich nichtmehr aus dem Haus traut bzw es für den zum Gefängnis wird..
 
@DerTigga: Die Polizei hat Sonderbefugnisse. Sie darf dich auch einsperren und auch mit dem Auto durch einen Park fahren - möchtest du diese Rechte auch allen Blinden geben? Was ist das für ein Vergleich?

Natürlich darf die blinde Person einen Hund haben und den auch nutzen - sie sollte nur nicht erwarten dürfen, dass es deswegen OK ist, wenn sie mit dem Hund eine Hundeverbotszone Betritt, der Hund in die Gegend kackt oder ähnliches. Wenn der Vermieter keinen Hund erlauben will, dann muss sie eben eine andere Wohnung finden usw. Hundehalter tragen eine gewisse Verantwortung - wer das nicht will oder kann muss eben auf Alternativen zurückgreifen. Natürlich kann man der blinden Person nachsehen, wenn sie ein Verbot nicht bemerkt, etwa weil es nur ausgeschildert ist (und sie eben diese Schilder nicht sehen kann).

"Auch Lesbische, Schwarze, Behinderte können ätzend sein".
 
@DRMfan^^: "..und erstrecht Sehende, die z.B. mit ihrem Beförderungsfahrzeug meinen an Hilfsbedürftigen einfach vorbei fahren zu dürfen (auch wenn das Gesetz vorschreibt, das sie zu helfen haben)"
Das du nicht kapieren willst, das solch ein Blindenhund durchaus auch ein Diensthund bzw ein offizielles und teures Gefahrenabwehr-Hilfsmittel ist, ähnlich eben wie ein Polizeipferd und entsprechend etwas höherrangige Befugnisse gegenüber so nem banalo Rentnerhund HAT, ist echt traurig..
Noch dazu willst du allem Anschein nach das schon längst geregelt habende bzw zugestehende US Gesetze für nichtig erklären bzw wünschst dir deren Inexistenz - aus welchen seltsamen Gründen heraus auch immer.
 
@DRMfan^^: Nein es ist nicht das Recht eines Uberfahrers die Mitnahme eines Blindenhundes zu verweigern, egal wie du es empfindest. Es steht ausdrücklich im Text das sie zur Mitnahme gesetzlich verpflichtet sind. Wenn der Uberfahrer ein Problem damit hat, dann kann er eben seine Dienste nicht für Uber anbieten, so einfach ist das.
 
@spitfire2k: Das mag die US-Gesetzeslage sein. Das heißt aber nicht, dass das sinnvoll oder fair ist. Wieso wird ein Blindenhund anders behandelt als jeder andere Hund? Sabbert er nicht? Pinkelt er nicht? Haart er nicht?
 
@DRMfan^^: Meinste diese infantile Betrachtungsweise womöglich ernst ?
 
@DerTigga: Findest du Integration und Gleichberechtigung infantil? Ja, dann bin ich infantil in deinen Augen.
 
@DRMfan^^: Nur deine schräge Variante davon, im allgemeinen aber nicht.
 
@DRMfan^^: rein rechtlich gilt einen Ausgebildeter Blindenhund als Hilfsmittel nach nach § 33 SGB V, ein normale Hunde jedoch nicht.

Und rein rechtlich, zumindest ist bei Taxis so, das man zur Beförderung von Behinderten mit Hilfsmittel(Hund) verpflichtet ist.

Tut man das nicht werden Bußgelder verhängt.
 
@ibecf: Interessanter Hinweis, dass es also wohl auch in Deutschland so ist. Danke.
 
@DRMfan^^: Wieso hattest du denn ernsthaft ein nicht auch hier (gesetzlich) vorhanden sein oder gar etwas völlig gegenteiliges erwartet ?
 
@DRMfan^^: Bei Taxis, für Uber werden Privatfahrzeuge verwendet, die eben rein rechtlich nicht als ein Taxi gelten. Die Idee hinter Uber war ja mal, dass man jemanden, der den gleichen Weg hat mitnimmt, nicht das Anbieten von taxiähnlichen Diensten.
 
@DRMfan^^: Der Punkt ist, das der Hund zum Lebenswichtigem Teil des Menschen wurde. Der Hund ersetzt die Augendes Menschen!
Ein normales Haustier ist nicht lebensnotwendig, Mensch und Tier können mehrere Stunden getrennt bleiben.

Teurere Alternative wäre anstatt Hund ein Menschen als Begleitperson mitzunehmen.
 
@Fanta4all: Erneut, freie Wahl des Hilfsmittels. Jedes Hilfsmittel hat Vor- und Nachteile. Wenn man sich dafür entscheidet hat das eben Konsequenzen. Warum soll der Uber/Taxifahrer die Entscheidung der Person ausbaden?
 
@DRMfan^^: Wieso sollten hunderttausende Gesetzesbeführworter dafür sein, das so nen Uberfahrer damit durchkommt, das sich an Gesetze halten zu sollen zu verweigern ? Soll er sich eben nen anderen Job suchen, wenn er feststellt, das er nicht dafür geeignet ist bzw keine Eignung herstellen möchte.
 
@DRMfan^^: Erneut, freie Gewerbewahl. Jedes Gewerbe hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man sich dafür entscheidet hat das eben Konsequenzen. Warum soll der Fahrgast die Entscheidung der Person ausbaden.
 
Ich hab mit Uber nix am Hut aber weiß einer ob es beim Anfordern eines Fahrers ein Bemerkungsfeld gibt? Da hâtte man ggf. das mit dem Hund erwähnen können. Pflicht zur Mitnahme Ja aber so wären eventuell Leute gefahren die generell kein Problem mit haben und somit die Fahrt abgesichert gewesen wäre.
Die Frage ist auch ob Hunde im Auto besonders gesichert werden müssen in den USA. Also z.B eine Box wo er im Fall einer Bremsung nicht durchs Auto fliegt.
 
@MarcelP: Genau das frag ich mich auch. Pesonen kann ich sicherlich angeben. Gepäck vieleicht auch. Tiere gehen nicht?
 
Fragt sich denn hier keiner wie sie ein über bestellt, ohne sehen zu können? Warum hat sie das nicht ins bemerkungsfeld eingetragen?
 
@kemo159: Nein, denn es gibt so einige technische Hilfsmittel für und im Computerbereich, mit denen Sehbehinderte und Blinde recht normal am IT Leben teilnehmen können. Siehe z.B. :
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Computerbraille
Und weswegen sie das ins Bemerkungsfeld eintragen sollte, weswegen sie deiner Ansicht nach dazu verpflichtet sein könnte, darfste gerne mal im Detail begründen.
Das ganze am besten im Abgleich mit der in der News genannten US Gesetzgebung, warum sie das wohl "trotzdem" tun oder gar regelrecht verpflichtet sein könnte, das auf jeden Fall zu tun ..
 
@DerTigga:eine Pflicht hat keiner dazu, aber spätestens wenn ich 2 mal deswegen stehen gelassen werde, versuche ich doch etwas zu ändern. Abe rja. Wozu denn.. Amerika
 
@kemo159: Genau, wieso denn sie, statt das die Uberfahrer sich (endlich) korrekt verhalten. Die haben sich nämlich zu allererst zu rechtfertigen, wieso sie meinen, sie dürfen, was sie da tun / taten bzw unterlassen haben. Aber nee, jene Frau hatte wohl sogar die Pflicht, die Fahrer regelrecht vor sich zu warnen bzw denen Honig um den Mund zu schmieren, das / damit sie dennoch mitgenommen wird.. ?
Ist den armen armen Uberfahrern 'natürlich' auch nicht zuzumuten, das sie im Kofferraum ne Plastik-Sitzabdeckung mitführen, die für die Dauer der Fahrt unterm Hund platziert werden kann ? Sitzerhöhungen für Kleinkinder dabei haben und rauskramen.. das ginge wiederrum voll in Ordnung bzw dafür wäre Zeit übrig, die sind schließlich auch viel 'wertvoller' bzw die Chance auf Ärger kriegen einfach zu gefährlich hoch ?
Oder fahren die Ubertypen da genauso einfach weiter bzw das hat in der App ebenfalls ' angekündigt ' zu werden oder jene Lenkradgötter 'dürfen' .. ?
 
@DerTigga: ich bin selbst auch Allergiker. Die hundehaare bekommst du so schnell nicht wieder raus. Für manche ist das der Lebensunterhalt. Wenn du dein Gerät nicht mehr nutzen kannst, weil du dich selbst in Gefahr bringst oder aber einen Kofferraum im klassischen Sinne hast, darfst du den Hund nicht auf der rückbank befördern, wenn du kein gitternetz hast. Anschnallen lässt sich das Vieh ebenfalls nicht, somit ist es eine Gefahr für dich.
 
@kemo159: Wenn so ein Fahrer nicht für den Job geeignet ist und auch nicht durch z.B. Einnahme von Antihistaminika sicherstellen möchte, das er den vorhandenen gesetzlichen Vorgaben entsprechend handlungsfähig bleibt, dann ist Jobwechsel angesagt ? Heuschnupfenallergiker (wie z.B. ich) müssen das im Zweifelsfall schließlich auch, damit sie nicht durch ne Nießattacke oder durch schlagartig Tränen gefüllte Augen zur Gefahr für andere Autofahrer werden ? Oder eben durch ne grade bedient werdende Maschine mehr oder weniger schwer verletzt werden (können) ?
Sooo derb unmöglich ist es nunmal nicht, was dagegen getan zu kriegen, das man, vor allem so als Dienstleister, gewissen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen kann.
 
@DerTigga: man kann auf geltendes Recht bestehen oder einfach den eigenen stresslevel reduzieren, den Fahrer im Vorfeld informieren und alles ist gut.
 
Vermutlich wäre es auf Dauer das beste, wenn man beim Bestellen eines Uebers angeben könnte, dass man einen Hilfshund (gibt ja auch Begleithunde für andere Behinderungen) dabei hat.
Und umgekehrt eine Möglichkeit für Fahrer, in ihrem Profil einzustellen, dass sie keine Hunde bzw. Tiere generell nicht transportieren wollen/können.
Dann würden Anfragen von Leuten Mit Blindenhund nur an solche Fahrer geschickt, die auch dazu bereit sind.
Dann könnte natürlich der nächste kommen und sagen, ich will keine Babys in meinen Autos, oder keine Schwulen, oder keine alten Leute etc... Eine 100%-Lösung wird es wohl nie geben.
 
Ist das in Amerika anders als hier aber das ist doch mehr oder weniger ein Mitfahrerdienst und kein echtes Taxi Unternehmen die Fahrer nutzen doch alle ihr eigenes KFZ.
Also sehe ich da kein Problem Privateigentum also entscheidet der Eigentümer ob er jemanden Mitnehmen will oder nicht.
Oder kommt in den USA schon das Akzeptieren eines bindenden Vertrages bei ?.
Das Ende wird sein im Land der Unbegrenzten Klagen die Frau bekommt Recht spricht wenigstens mal 1 Million und Uber wird ihr Lebenslangen Gratis Transport auch mit Hund Versprechen.
 
Ganz real betrachtet wird sich wohl wenig ändern. Uber bekommt regelmäßig Milliarden von den Investoren; 1,1 Millionen dürften da ziemlich nachrangig sein. Sehr sicher zahlen die an anderen Stellen viel mehr, das Milliönchen kommt da vermutlich schon fast aus der Portokasse.
Für uns mag eine Million viel sein und für diese Frau sicher auch, aber für Uber wohl noch eher kleine "Peanuts".
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