GitHub: Aufruhr nach Entlassung von Mitarbeiter, der vor Nazis warnte

Am 6. Januar stürmten Anhänger von US-Präsident Trump das Kapitol, unter ihnen befanden sich auch deklarierte Neonazis. Mittler­weile wird bei den Vorfällen immer klarer, dass es etliche Hinweise auf diesen Coup-Versuch gab, diese wurden ignoriert ... mehr... Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Bildquelle: GitHub Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Bildquelle: GitHub Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github GitHub

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Überall dieses politische Gift, egal was man macht oder tut, man wird zwangsläufig damit konfrontiert.
 
Zu laut "Feuer" geschrien? Einen "Nazi-Aufmarsch" habe ich da auch nicht so verstanden.... (auch wenn nun auf manchen Bildern einige Idioten zu sehen waren)

Naja, so oder so. Sind schon eine polarisierende Gesellschaft gerade
 
Mal abgesehen von der Herkunft des Mitarbeiters.

Ich fands erschreckend was da in Washington passiert ist. Aber alle dort protestierenden da als "Nazi" abzustempeln ist genau so falsch, wie zu behaupten dass alle Kriminelle ja grundsätzlich Ausländer sein müssten.

Ob mir deren politische Meinung da gefällt oder nicht, sei dahingestellt. Da waren nun mal auch einfach welche bei, die nicht ins Gebäude gestürmt sind, die womöglich friedlich ihr Schild hochhalten wollten und da auf der Wiese standen.
 
@tueftler42: Du stellst gerade nicht wirklich Nazis und Ausländer auf einer Ebene oder? Gleichzeitig würde ich den wütenden Mob auch nicht als "Protestierende" bezeichnen, denn mit Protest haben die Geschehnisse nach meinem Verständnis nichts zu tun. Die sollte man nicht mit "denen auf der Wiese" vermischen.
Aber wann hat der Mitarbeiter denn als als "Nazis" abgestempelt?
 
@AcidRain: Scheinbar hat er alle als diese Diffamiert durch seine "Warnung" im Slag Chat.
Er scheint auch kaum wirklich Differenzieren zu können je nach Wortwahl werden aus paar Vereinzelten gleich alle nur weil diese eine Offensichtlich eine andere Ansicht haben.
Die einen sehen diese als Patrioten die gegen Missstände Angehen andere als Nazis die Demokratie mit Füßen Treten.
Wer weiß wie er sich sonnst so gibt im Unternehmen so eine Kündigung kommt ja nicht von Ungefähr da muss schon bisschen mehr gelaufen sein.
Außerdem sagte der CEO ja es gibt schon eine Toxische Kultur in der IT Branche denke solche Herrschaften wie dieser Entlassene sind auch Grund dafür.
 
@Freddy2712: Genauer lesen, denn das mit dem toxischen sagte laut Newstext eindeutig NICHT der CEO, sondern der Entlassene, als Begründung, weswegen er, (wohl selbst im Fall das z.B. ein entsprechendes Gerichtsverfahren gewonnen werden könnte), nicht wieder zurück bzw wieder eingestellt werden wollen würde.
 
@AcidRain: Ich vermute mal, das du folgendes ausdrücken möchtest: Grundsätzlich sollte man da voneinander separieren bzw es hinkriegen (wollen), das die Aussage: die Nazis sind los nicht zwingend identisch (gemeint) ist, mit der Aussage: alle die Los sind, sind Nazis ?

Für ein das Capitol erreichen bzw jenes unbedingt betreten wollende Gestalten fielen mir grade 2 alte deutsche Worte ein: die wollten nur brandschatzen und machthaben.
In dem Sinne Volksvertreter bzw entsprechend Beauftragte waren das ganz sicher nichtmehr, das und die zusätzliche Ausrede, eine Art Trump Verteidiger sein zu müssen, das haben die sich m.M.n. nur gegenseitig bzw untereinander ein und schöngeredet.
Als Metapher für jene Capitol Stürmer gefällt mit das Wort: Trump-Marionetten sehr.
 
@AcidRain: Irgendwie hab ich das Gefühl, du hast meine Aussage da falsch verstanden.

Ich habe da nicht Nazis und Ausländer auf eine Stufe gestellt, sondern einfach nur gemeint dass pauschale Aussagen wie "Die Protestler da sind alle Nazis" oder sowas wie "Alle Kriminellen sind eh nur Ausländer" einfach falsch sind.
 
@tueftler42: Jup du hast Recht, genau wie die pauschale Aussage das die ganze "IT-Branche eine zu "toxische" Kultur " hat falsch ist.
 
@caZper: Das übliche Problem der versteckten Benutzung bzw des damit verbundenem Gefühl beim erkennen des Wortes: Sippenhaft.
Genau betrachtet hat er das bei dir vorkommende: ganze garnicht benutzt - was sich auch mit meiner Intuition bzw Frage deckt, inwieweit das mit seiner IT-Branche ne eher regionale, also zum Beispiel aufs US Staatsgebiet begrenzte / bezogene Aussage sein könnte, das keine weltweite Aussage sein soll.
Zumindest ich hab jedenfalls keine selbstgemachten und einigermaßen aktuelle Einblicke in jene "US-Landschaft", von daher halte ich mich da lieber etwas zurück..
 
die entscheidung ist nachvollziehbar...schließlich brachte er unruhe und zwietracht ins unternehmen...
ein klärendes gespräch sollte da aber statt ner fristlosen kündigung ausreichen...
wie sich die artikel zu dem thema auf allen seiten lesen hat das aber nicht gefruchtet...
 
@Rulf: Also die Entlassung kann ich nicht nachvollziehen, aber ich konnte jetzt auch nichts über interne Gespräche mit dem Mitarbeiter finden. Nur Warnung -> Kündigung, was in meinen Augen nicht in Ordnung wäre.

"Zwietracht" in ein Unternehmen bringen, ist kein Grund für eine Kündigung, in meinen Augen nicht mal für eine Warnung. Denn kontrovers diskutieren gehört in meinen Augen zu einer gesunden Unternehmenskultur dazu, zumindest in einer, die sich selbst verbessern und sich genau deswegen auch mit kontroversen Ansichten beschäftigen muss. Wir leben längst nicht mehr in einer Welt von "Chef hat gesagt, Mitarbeiter haben bedingungslos zu gehorchen". Aber - wie gesagt - da wir nicht wissen, was zusätzlich noch alles passiert ist, können wir nur bedingt urteilen.

Einen etwas merkwürdigen Beigeschmack bekommt die Geschichte aber schon durch den letzten Satz. Denn die IT-Branche ist keineswegs durchgängig und unbedingt "toxisch". Und auch Unternehmen sind das in aller Regel nicht, da gehören immer auch die Mitarbeiter dazu.
 
Laut der Aussage des Betroffenen möchte er nun eh nicht mehr in der IT Welt arbeiten, da diese ihm zu toxisch ist. Da ich selbst seit zwei Jahrzehnten in der IT arbeite, für verschiedene Firmen,Behörden und Insitutionen kann ich diese Aussage aber nicht nachvollziehen. Es zeigt mir aber, dass er selbst eventuell ein schwieriger Mensch ist. Wenn man alle anderen als toxisch empfindet ist man eventuell selbst das Problem. Und bitte deutet mein Kommentar nicht so, dass ich es gutheiße, dass er wegen einer "Hilfe Nazis" Aussage gekündigt wird. Ich kann mir hier nur sehr gut vorstellen, dass vor seiner Kündigung, noch andere auf ihn bezogene Sachen abgelaufen sind.
 
@caZper: Eine genaue Bewertung jener / seiner Aussage dürfte erst dann machbar sein, wenn weite Teile jenes nachträglichen bzw anschließenden Githup-internen Mail und / oder Chatverlaufs nachlesbar gemacht wird. Birgt in meinen Augen einfach zuviel Potential in sich, das zustande gekommen sein seiner Aussage doch etwas bis viel nachvollziehbarer zu machen - oder aber im Gegenteil das gekündigt worden sein.
Das Github genau das rausrückt, dürfte allerdings, schon alleine aus div US Datenschutzbestimmungen heraus, 'leider' nicht passieren.
 
@caZper: Deine Erfahrung hier in Deutschland ist völlig Wurst und nicht brauchbar. In Amerika weht ein ganz andere Wind und er hat damit auch völlig recht. Es gibt genug Beitrage von facebook, Google und Co. wo Leute ihre Meinung sagen direkt gefeuert werden.
 
@Odi waN: Vielen Dank für deinen freundlichen,wertvollen und erhellenden Kommentar.
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