Apple: Benchmarks des ersten MacOS-Rechners mit ARM-SoC sind da

Mac-Nutzer werden auch nach der Umstellung auf ARM-basierte Prozes­soren kaum mit Leistungseinbußen rechnen müssen. Das zeigen erste Benchmark-Ergebnisse für das Developer Transition Kit, das Apple inzwischen an Entwickler liefert. mehr... Apple, Iphone, iOS, Ipad, Mac, Macos, Apple Tv, tvOS Bildquelle: Apple Apple, Iphone, iOS, Ipad, Mac, Macos, Apple Tv, tvOS Apple, Iphone, iOS, Ipad, Mac, Macos, Apple Tv, tvOS Apple

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Genauere Infos zum den Prozessoren. Es ist ein i3-1000NG4 mit zwei Kernen und 1100 - 3200 MHz takt, der durch die schlechte Kühlung eher im unteren Bereich bei solchen Benchmarks läuft. Und dazu sind in dem Macbook 8GB-RAM verbaut. Zum Vergleich der A12z bietet im Dev-Kit 16 GB RAM, der auf 2490 MHz Dauerleistung ausgelegt ist, bei der guten Kühlung im Dev-Kit.
Der ARM kann also mit dem kleinsten aktuell verwendeten x86-Prozessor mithalten, man sollte also nicht zuviel erwarten.
 
@floerido: Interessant. Außerdem ist der i3 schon ein 3/4-Jahr vor dem A12Z herausgekommen.
 
@Robin01: Die CPU ist die selbe wie im A12X , welcher mittlerweile schon zwei Jahre alt ist.
 
@ger_brian: Tatsache. Muss man auch erst mal drauf kommen, dass die nur die GPU verbessert haben.
 
@floerido: stimmt nicht so ganz. Der Benchmark betrifft nur die Leistung beim emulierten via Rosetta. Native Performance wird mit Sicherheit deutlich besser sein.
 
@floerido: der ARM in dem Benchmark hat nur die hälfte an Ressourcen verfügbar und zusätzlich nur emulierte und nicht native Performance. Ein Vergleich ist noch gar nicht richtig möglich ...
 
@Nobel-Hobel: Eigentlich ist es eine gute Demonstration, wie performant Rosetta 2 arbeitet. Wir reden hier ja nicht von sowas simplem wie WoW64, sondern Rosetta 2 emuliert ja eine komplette Architektur. Wir reden hier nicht von 1-2% Performanceverlust. Das wird mehr sein.

Man muss sich das mal überlegen, ein iPad CPU schafft trotz einer Softwareemulation fast die Singlecoreperformance des kleinsten MacBooks und übertrifft es sogar in der Mulitcore Performance. Das finde ich persönlich schon bemerkenswert.
 
@LoD14: Oder sehe es so. Der stärkte ARM-Prozessor kommt etwa auf das Niveau des schwächsten x86. Bei der Multicore-Leistung ist es durch doppelte Kernzahl auch nicht so schwer. Dann kann der ARM durch optimale Kühlung auch länger im Turbo laufen, im Vergleich zur nicht optimalen Kühlung im MacBook Air.
 
@floerido: Die CPU ist die selbe wie im A12X , welcher mittlerweile schon zwei Jahre alt ist und für dieses Gerät nichtmal designed wurde. Klar, du siehst es wie immer negativ, ist in diesem Fall aber leider einfach BS.
 
@ger_brian: Wieso wird hier ein Desktop mit einem Laptop verglichen? Der Mac Mini von 2018 mit i3-8300B im ähnlichen Gehäuse wie das Dev-Kit schafft übrigens bei Geekbench SC: 4721, MC: 14951. Gerade bei solchen Vergleichen kommt es immer auch auf die Kühlung an.

https://browser.geekbench.com/v4/cpu/15587317
 
@floerido: Das ist Geekbench 4, die Scores sind ÜBERHAUPT NICHT mit Geekbench 5 vergleichbar. In Geekbench 5 hat er SC von 949 und MC von 3198.

https://browser.geekbench.com/processors/2551

Erst informieren, dann schreiben ;)
 
@ger_brian: Mein Fehler, folge einer Suche von "mac mini 2018 i3 geekbench".
 
@floerido: Fairerweise muss man auch dazusagen, dass Geekbench das extrem blöd auf der Website darstellt. Hab mich da auch schonmal vertan.
 
@LoD14: die Vergleiche hinken aber trotzdem. Einerseits ist Rosetta 2 keine Emulation zur Laufzeit, andererseits hat der Mac Mini ganz andere Möglichkeiten zur Kühlung, d.h. der SoC kann den Takt ganz anders ausreizen.

Interessant wären solche Vergleiche unter relativ ähnlicher Hardware. Das wird vermutlich erst dann möglich, wenn Apple Seriengeräte rausbringt und man diese dann gegen vergleichbare Intel/AMD Systeme benchen kann.
 
@der_ingo: Orientierung kann der Mac Mini sein, der Formfaktor ist ähnlich zum Dev-Kit.
 
@der_ingo: Rosetta 2 kann sowohl zur Laufzeit emulierten wie auch bei der Installation rekompilieren. Wie der Benchmark gestartet wurde weiß ich nicht.
 
@floerido: und was bringt ein Mac Mini mit i5 oder i7 so im Vergleich zum DTK?
 
@LoD14: Nein emulieren ist das nicht, es gibt eine Übersetzungstabelle. So etwas ist in aktuellen x86 sogar fest eingebaut. Intern sind sie auch RISC und nur gegenüber dem System ein CISC. So etwas ist also auch theoretisch in einem Hilfsprozessor auslagerbar.
 
@der_ingo:
Der Intel Core i7-8700B leistet dort SC 1117 und MC 5620.
https://browser.geekbench.com/macs/mac-mini-late-2018

Der Intel Core i5-8500B erhält SC 1016 und MC 4770.
https://browser.geekbench.com/macs/mac-mini-late-2018-intel-core-i5-8500b-3-0-ghz-6-cores
 
@LoD14: Noch zum Verlust durch den DBT-Verfahrens. Geekbench gibt es auch für das iPad Pro und dort gibt es das Ergebnis von 1118/4626. Da lässt sich also der Verlust etwa erkennen.

https://browser.geekbench.com/ios_devices/ipad-pro-12-9-inch-4th-generation
 
@Nobel-Hobel: Wie die Hälfte der Ressourcen? Der ARM ist ein bigLITTLE, dort können nicht einfach alle Kerne abgerufen werden, somit ist er effektiv ein Prozessor mit vier Kernen.
A12Z ist auch auf passive Kühlung ausgelegt, im Dev-Kit wird er aber auch aktiv gekühlt. Der i3 im MacBook Air wird hingegen passiv gekühlt.
 
@floerido: Selbst wenn das so ist, ist das eine beachtliche Leistung und dürfte bei Intel nun aber endgültig sämtliche Alarmglocken anwerfen.
Wenn Apple Erfolg hat (und das werden sie), wird das einen gewaltigen Erdrutsch in der IT auslösen. Denn dann wird es durchaus wahrscheinlich, dass auch andere Hersteller auf den ARM-Trip kommen.
Und die derzeitige ARM-Entwicklung zur Leistungssteigerung schreitet schneller voran als bei Intel.
Und vor allem wird es dann für MS wohl einen neuen Auftrieb geben und Windows on ARM eine zweite Chance bekommen. Denke sehr wohl, dass MS da jetzt ganz genau hinschaut was da bei Aple passiert.
Auf Intel brauchst langfristig keinen Pfifferling mehr setzen.
Erst der Einschlag von AMD und nun der Dampfhammer von Apple.
Intel kommt bei den derzeitgen Entwicklungen einfach nicht mehr hinterher.
Jeden Intel den man jetzt kauft ist bereits Technik von vorgestern.

Ich sage eine durch Apple ausgelöste nächste IT-Revolution voraus. Und das wird weniger als 10 Jahre dauern.
Dann wird man sich wieder das Maul über Apple zerreissen - ach wie teuer, keine Innovation und andere Schauermärchen.
Ohne Apple würde die IT-Welt ganz anders aussehen - nämlich so wie vor 40 Jahren, ohne GUI, Mäuse, Eingabestifte - nur mit CMD-Line und Pfeiltasten steuerbar - und natürlich alles monochrom. Den anderen Schnickschnack braucht Lieschen Müller nicht.
 
@Freizeitposter: zu den Chips: der A12Z hat laut Apple nichts mit den kommenden Silicon Chips zu tun. Es ist einfach ein 2 Jahre alten SoC, optimiert fürs iPad Pro. Sicher begünstigt es die Leistung ein wenig mit den 16GB RAM und dem Kühlkörper des mac minis.

Im letzten Kit war auch ein Pentium 4 verbaut, kein dual oder quad core von damals.

Zum GUI: nur Dank dem Unvermögen der genialen Technik Freaks vom Xerox Parc und Steve Jobs mit seinem Auge fürs gute Technik, seinem Marketing-Gespür und seinen grossen Visionen für den Consumer Markt war es damals zu verdanken, dass wir heute mit einem guten und vielseitig einsetzbaren GUI arbeiten. Hätte Steve den Xerox Parc nicht besucht, würden auch heute noch nur die grossen Unis damit arbeiten. Wir würden wahrscheinlich immer noch mit einem GUI Schwarz auf grüner Schrift wie beim ibm as400 arbeiten.
 
@AlexKeller: Zur GUI, Gates hatte zugegeben von Xerox inspiriert worden zu sein. Die GUI wäre also auch so irgendwann gekommen.
 
@AlexKeller: Erfindungen werden gemacht. Auch ohne Steve Jobs hätten wir jetzt Tablets, Smartphones und Alucomputer. Vielleicht würden wir schon alle unsere geliebten Windows-Anwendungen auf dem Smartphone spazieren tragen oder würden Blickgesten- und Sprachsteuerung anstelle von Touch verwenden. Aber die generelle Richtung wäre die selbe.
 
@AlexKeller: Hab ja nichts anderes behauptet.
Und was die Chips betrifft: welche ARM Apple da im endeffekt verbaut ist erst mal schnuppe. Wenn die neuen Geräte da sind und zeigen was sie können, bin ich mir sicher, dass bei etlichen die Kinnlade runterklappt.
Es wäre auch naiv zu glauben, dass ARM auf Anhieb Intel das Wasser abgräbt.
Nur hat die jetzige aktuelle Entwicklung ja ganz deutlich mit AMD gezeigt, dass Intel irgendwie nicht weiter kommt, oder aber die Kunden jahrzehntelang einfach nur verarscht hat - wovon ich persönlich auch ausgehe.
Kann doch nicht sein, dass ein schon tot geglaubter Chip-Hersteller plötzlich über nacht dem angeblichen Technologieführer quasi regelrecht absticht. Als Intelmanager würde ich mich ernsthaft fragen, was ich da eigentlich für Idioten im Laden habe. Normalerweise müsste Intel AMD mindestens 10 Jahre voraus sein.

Aber so ist das mit Quasimonopolen. Man kann den Markt beeinflussen und in diesem Falle auch bestimmen wann welche neue Technlogie auf den Markt kommt. Ich behaupte mal Intel hat auf grund seiner Stellung die Entwicklung absichtlich verzögert. Ganz einfach weil neue Entwicklung nun auch mal viel Geld kostet. Und warum was neueres, wenn man sein altes Zeugs zu überteuerten Preisen recht gut los bringt?
 
@Freizeitposter: wollen wir es hoffen, dass es ein Weckruf für Windowsentwickler ist. Vermute aber, dass man zuerst sagt, dass die alte Architektur prima funktioniert und man nichts umstellen muss und sich dann die nächsten 10 Jahre darüber aufregt, dass Apple das alles viel besser hinkriegt.

Ich schätze, der A14 wird tolle Werte unter Volllast liefern, dort allerdings einen Stromverbrauch fordern, wie man ihn von den größeren Intel-CPUs kennt. Allerdings wird macOS mit allerlei Tricks verhindern, dass die großen vier Kerne zu häufig im Einsatz sind.
 
Bin gespannt welche Preise für die Günstigere Hardware wieder verlangt werden. Die Leistung wird erst in kombination mit dem OS und den Apps relevant. Ist denn schon klar welche OS-Basis dafür genutzt wird? MacOS oder iOS?
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