USA: Tech-Firmen stellen sich klar auf Seite antirassistischer Proteste

In einer bisher kaum bekannten Klarheit haben nahezu alle namhaften Unternehmen der Technologie-Branche Stellung für den Kampf gegen Rassismus bezogen. Für Zurückhaltung sei derzeit nicht der richtige Moment, hieß es von vielen Seiten. mehr... Usa, Protest, Rassismus Bildquelle: Pixabay Usa, Protest, Rassismus Usa, Protest, Rassismus Pixabay

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Ist doch in den USA alle paar Jahre genau das Gleiche. Es stirbt ein Schwarzer, alle regen sich auf, beteuern wie schlimm alles ist und nach wenigen Wochen und Monaten, geht alles wie immer weiter, bis wieder einmal jemand durch Polizeigewalt stirbt. Schlimm nur, dass sich am Grundsätzlichen Problem des Rassismuss in den USA nichts ändert. Genauso wie am Rassissmus in Deutschland sich nichts ändert.

Aber es gibt noch viel mehr Beispiele, dass es nicht ganz rund läuft und immer wieder die gleichen Probleme auftreten und jedesmal Besserung gelobt wird.

Ähnlich Deutschland. Alle loben unsere Pflegekräfte und fordern mehr Geld für diese. Was passiert? Es wird geklatscht und alles ist gut. Aber am grundlegenden Problem wird nichts geändert. Wer Kliniken privatisiert und mit Gesundheit Geld verdient, hat schon den falschen Ansatz. Esw ar bereits 2017, als der Pflegenotstand ausgerufen wurde, und huch, 2020 schon wieder? Wie konnt das nur passieren? So konnte das passieren: https://www.youtube.com/watch?v=8xYunkVTsTA

Ach im übrigen, danke SPD, ihr habt das verbockt.

Soll ich noch mehr Beispiele heraussuchen, an denen man ganz klar sieht, dass sich auf der Welt nichts ändert... und wenn dann nur zum schlechteren!?
 
@lalanunu: Ist doch ganz einfach. Etwas zu ändern kostet Geld. Und ein Politiker, der erzählt, dass du noch weniger Geld in der Tasche hast, hat einen schweren Stand. Der wird komplett von der Bildzeitung zerfetzt (oder mittlerweile auch von alternativen Medien).

Klar, jeder will, dass es in der Polizei kein Rassismus gibt, ein ordentliches Vorgehen erfordert natürlich eine Menge Geld, weil man ja das schlechte Personal austauschen muss und gutem Personal muss man halt mehr zahlen.
 
@Robin01: Das muss doch gar nicht mal sein, aber warum sparen wir uns nicht einfach eine Abwrackprämie und Förderung für Neuwagen und investieren diese Milliarden dafür in den Pflegesektor? Die Umwelt profitiert davon, wir fördern die Nachhaltigkeit und der Pflegesektor kann zumindest mal auf ein gewisses Mindestmaß an Menschlichkeit finanziert werden. Wer im Pflegesektor arbeitet oder Mitmenschen hat, die dort täglich arbeiten, der weiß was für Zustände in vielen Heimen etc. herrschen.

Es gehört (LEIDER!!) zum normalen Bild, dass Bewohner von Altenheimen bspw. durch die völlige Monotonie in einem Pflegeheim depressiv werden und recht schnell sterben. Die Gesamtzeit der Pfleger pro Bewohner liegt oft bei weniger als einer Stunde und die Betreuung kommt auf weniger als eine halbe Stunde.
Das bedeutet dass alte Menschen, die Pflege brauchen und keine Kinder/Freunde haben, die täglich vorbei schauen können, den ganzen Tag über auf ihrem Stuhl hocken und warten. (Und nein, viele können sich nicht selbst beschäftigen durch Probleme beim Sehen, Hören, Gehen usw. Ein fitter erwachsener Mensch hätte in der Situation keine Probleme).
Jetzt soll bitte nochmal jemand erklären wie wichtig es ist, dass wir mehr deutsche Neuwagen kaufen, anstatt an der Stelle dringend nachzubessern, wo wir gravierende Mängel vorzuweisen haben.

Übrigens gibt es in der Schweiz oft Volksentscheide, bei denen die Bevölkerung für Investitionen und gegen Steuererleichterungen stimmt. Pauschal würde ich nicht sagen, dass sich alle dagegen wehren würden. Andererseits werden wir schon ausreichend doppelt und dreifach besteuert, dass das Geld gut reichen muss, wenn wir dafür ein paar Schwachsinnsprojekte einsparen.
 
@bigspid: Für Investionen und gegen Steuererleichterung ist was anderes als für Investionen und mehr Belastung stimmen.

Und sich gegen "Schwachsinnsprojekte" entscheiden heißt auch, dass man dort Mitarbeiter freisetzt. Gesamtgesellschaftlich natürlich kein Verlust, weil ja an anderer Stelle vielleicht sogar mehr eingestellt werden, lokal gesehen könnte es eine Katastrophe sein. Plus: die Autoindustrie hat eine andere Wertschöpfung als die Pflege, d.h. es könnte dort auch weitreichendere Folgen haben, die wir nicht auf dem Schirm haben.

Ich schätze, dass sich auf politischem Wege eben nur sehr langsam was ändert. D. h. wir müssen das selbst in die Hand nehmen, z.B. indem wir Rassismus nicht dulden.
 
@Robin01: Ja das mag sein, aber es ist ein Unterschied, ob die Automobilindustrie einen nicht benötigten Boost erhält, oder ob sie tief in der Krise steckt und ein Rettungspaket braucht.

Ich stimme deinem letzten Satz zu, allerdings wüsste ich nicht wie man das mit dem Pflegedefizit selbst in die Hand nehmen könnte. Bei den Wahlen lässt sich das beeinflussen, aber auch nur wenn die passenden Kandidaten sich aufstellen lassen.
 
@bigspid: Es ist schwierig zu beurteilen, wer Hilfe benötigt. Selbst für Politiker.

Was können wir tun:
- die wichtigen Punkte uns aufschreiben, damit wir uns bei der Wahl dran erinnern. Nicht dass wir auf die nächste Wahlkampagne reinfallen.
- private Zusatzversicherungen für Pflege und Gesundheit abschließen. Was der Staat nicht mehr leisten kann oder will.
- mit den Abgeordneten reden. Der eigene Lobbyist sein.
- Demos veranstalten.
- Pflegern unsere Anerkennung ausdrücken (auch monetär), wenn wir Omi besuchen. Trinkgeld klappt ja auch in der Gastro.
- sich mit allen Parteien beschäftigen, nicht nur den größten 6.
 
@lalanunu: Pflegefachkraft Mindestlohn Einführung und Entwicklung
https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/hoeherer-mindestlohn-in-altenpflege.html

15,40€ / h → Das sind ~2,7T€ mtl.

Allerdings gestehe ich, dass ich dafür nicht aufstehen würde. Studium BWL → 2 Jahre Berufserfahrung und bekomme 60T€ nur wegen Excel- und SAP-Kenntnissen (Controlling). Das ist alles so ungerecht verteilt und macht 0 Sinn, die Gesellschaft ist aber so :(
 
@Sethgecko: Du hast das schon gelesen, ab wann es wieviel Mindestlohn gibt. 2017 wurde darüber gesprochen und hier der Auszug aus dem Text, dass erst ab Juli 2020 den neuen Mindestlohn gibt und die 15,40€ dann ab Aprill 2022!!!!!! Die sind noch weit von 15,40€ entfernt!!!

Hier der Auszug aus dem Text:

"Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege geeinigt: Ab 1. Juli 2020 sollen die Mindestlöhne für Pflegehilfskräfte im Osten und im Westen in vier Schritten auf einheitlich 12,55 Euro pro Stunde steigen. Die Angleichung der regional unterschiedlichen Pflegemindestlöhne wird zum 1. September 2021 endgültig vollzogen.

Die Pflegekommission hat darüber hinaus zum ersten Mal auch einen Pflegemindestlohn für qualifizierte Pflegehilfskräfte und für Pflegefachkräfte festgelegt.

Ab dem 1. April 2021 soll für qualifizierte Pflegehilfskräfte im Osten ein Mindestlohn in Höhe von 12,20 Euro pro Stunde und im Westen in Höhe von 12,50 Euro pro Stunde eingeführt werden. Die Ost-West Angleichung soll zum 1. September 2021 auf einheitlich 12,50 Euro pro Stunde vollzogen werden. Ab 1. April 2022 soll der Mindestlohn für qualifizierte Pflegekräfte auf 13,20 Euro pro Stunde steigen.

Zum 1. Juli 2021 soll für Pflegefachkräfte ein einheitlicher Mindestlohn in Höhe von 15,00 Euro pro Stunde eingeführt werden. Ab 1. April 2022 soll der Mindestlohn für Pflegefachkräfte auf 15,40 Euro pro Stunde steigen."
 
Diesmal könnte es wirklich schlimm werden, ein inkompetenter Präsident, Corona Krise was vielen sehr vielen den Job gekostet hat, Menschen waren lange eingesperrt so das Sie kaum noch Empathie empfinden und psychisch auch etwas angeknackst sind dadurch.... die Zutaten für eine sehr schwierige Zeit sind gegeben, ich hoffe nur das es nicht noch schlimmer wird, bei uns in D und anderen Ländern fehlt auch nur ein Funke der alles zum brennen bringen kann. Und das schlimme ist ja auch noch der gefälschte Autopsie Bericht des Staates, welches natürlich alles so hinrücken wollte als wäre er vorerkrankt gewesen und nicht erstickt, genau diese korrupten Mediziner gehören ebenfalls angeklagt!
 
@skrApy: In den USA kommt sehr erschwerend hinzu, dass der Präsident nicht nur inkompetent, sondern gefährlich ist, da er noch immer schön Benzin ins Feuer kippt, indem er vor ein paar Tagen bereits drohte, "die Hunde loszulassen", dass die SWAT-Teams sich schon "freuen" würden, auf die Demonstranten loszugehen, und der mittlerweile zumindest verbal schon bei einem möglichen Militäreinsatz angekommen ist. Und selbst verpisst er sich in einen Bunker, anstatt - wie es diesem Amt angemessen wäre - irgendeine Art von Empathie auszudrücken und klarzustellen, dass er für ALLE Amerikaner da ist (was selbstverständlich in diesem Fall schon wieder eine glatte Lüge wäre). So sollte es aber bei einem normalen Präsidenten zumindest laufen.
 
@DON666: sie haben sogar deutsche gut erkennbare presse leute mit gummikugeln beschossenim live interview, das ist langsam reine willkür der polizei dort, andere gut erkenntliche pressemitarbeiter ebenfalls.
 
@skrApy: Kein Wunder, hat doch der Große Führer die Medien von Anfang an zum Feind erklärt.
 
@skrApy: Bei uns in DE sehe ich bei weitem noch keine Situation wie in den USA. In den USA kommt besonders hinzu, das es da keine soziale Grundversorgung wie bei uns gibt. Es gibt ein Pendant zum Arbeitslosengeld 1, das in den Bundesstaaten sehr unterschiedlich funktioniert und wer die Bedingungen nicht erfüllt, bekommt nichts.
Sollte Trump tatsächlich das Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzen, wird diese zurück schießen - denn sie können es ja. Dann haben wir einen echten Bürgerkrieg in den USA.
Minus war meines, ein Versehen.
 
@kkp2321: ja in USA ist es wirklich schlimm, aber bei uns sehe ich auch schon erste anzeichen, wenn auch nicht so gravierend wie dort. ich drücke die daumen das wir es gut überstehen werden auch wenn ich befürchte da es noch 1-2 jahre mindestens dauern wird.
 
Vorurteile sind ja Urinstinkte, um den Menschen einen Reaktionsvorteil in schwierigen Lagen zu verschaffen. Wenn Du plötzlich eine Schlage siehst, erschreckst Du Dich und gehst erst mal ein paar Meter zurück. Danach schaust Du vielleicht, ob sie überhaupt gefährlich ist oder nicht.
Wenn in einer Gesellschaft nun der Eindruck entsteht, dunkelhäutige Menschen sind oft für Gewalt, Überfälle etc. verantwortlich, weicht auch dann jeder erst mal zurück, verhält sich übervorsichtig. Das merkt natürlich auch der Gegenüber.
Leider spielt dabei auch das Verhalten kleiner Anteile von Menschen eine Rolle. In Gruppen sind Menschen leider oft (über)mutig. Da wird aus einer Gruppe heraus ein Dunkelhäutiger beleidigt oder eine Gruppe Dunkelhäutiger pöbelt einen hellhäutigen Passanten an.
Menschen projezieren das leider schnell aufs Ganze.

Wir müssen aber lernen, jeden einzelnen Menschen zu beurteilen, unabhängig von seinem Aussehen.
Und alle Menschen müssen auch lernen, wie man sich so verhält, dass sich keiner bedroht fühlt.

Leider sind gerade die USA eines der Länder, wo soetwas besonders schwer fällt. Gerade der Waffenkult dort macht Situationen sehr unkalkulierbar.
Wenn nahezu jeder Distanzwaffen legal mit sich führen darf, schwebt eine unterschwellige Gefahr immer mit. Dazu kommt dann ein unterentwickeltes soziales System und ein Präsident, dem all das vollkommen gleichgültig zu sein scheint.

Das wird eine Mammutaufgabe für die nachfolgenden Präsidenten, das Volk dort zu Einen.
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