Intels erster neuer Zusatz-Grafikchip: Zum Start als Einsteiger-Modell?

Intel will bekanntermaßen im kommenden Jahr erstmals seit Jahren wieder im Bereich der Zusatzgrafikchips aktiv werden und arbeitet deshalb unter Hochdruck an ersten Produkten. Eine russische Behörde liefert jetzt erste Details zu einer ersten neuen ... mehr... Intel, Gpu, Grafikkarte, Grafik Intel, Gpu, Grafikkarte, Grafik Intel, Gpu, Grafikkarte, Grafik

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Ich sage dazu mal: wieso nicht? Als dedizierte Grafikkarte in einem OEM PC wäre so eine Karte zweifelsohne für viele Käufer ausreichend. Wenn man dann noch Intels (immer noch) sehr starkes OEM Hersteller Netzwerk bedenkt, sollte der Absatz dieser Karten mehr als ausreichen, um die Weiterentwicklung verstärkt zu betreiben.

Weiters könnte dies auch andere Vorteile mit sich bringen, denn gerade in bzw. unterhalb der Einstiegsklasse wurde jahrelang von Nvidia und AMD geschummelt, indem alte und überholte Grafikchips über mehrere Generationen hinweg umgelabeled wurden. Vielleicht kann Intel dort mal frischen Wind in die Segel bringen.

Auch in Sachen Treiber halte ich diesen Schritt, so es denn nicht bei einem Gerücht bleibt, ganz sinnvoll. Intel hat meiner Meinung nach einen guten und stabilen Grafiktreiber - für den Desktop. Aber beim Thema Spiele-Grafiktreiber ist noch einiges zu tun, denn nicht umsonst haben dort Nvidia und auch AMD einen großen Erfahrungsvorsprung. Wenn man also ein paar Jahre braucht um einen spielefertigen Treber zu liefern, der selbst Top-Gamer mit Grafikkarten der Oberklasse zufriedenstellen kann, ist ein Produktstart möglich, ohne dass man die finanzkräftigsten und anspruchsvollsten Käufer gleich aus der Startbox heraus verärgert.
 
@flash82: Sorry, aber wofür eine extra Grafikkarte im low end? Da reicht doch massig eine IPG aus.
 
@Akkon31/41: Das ist natürlich korrekt, es gibt aber genug Nischenszenarien wo man ohne separate Grafikkarte nicht auskommt. Dazu zählen nicht nur die HEDT Plattformen von beiden CPU Herstellern sondern auch die AMD Desktop Oberklasse Ryzen 7 und 9.

Ich kenne mehrere Leute, die sich starke CPU Rechenmonster auf AMD Basis zugelegt und dann zum Beispiel mit einer günstigen 1030 als Grafikkarte ergänzt haben. Wenn die Spieleleistung nur ein tertiäres Kriterium ist, könnte man genauso gut zu Intel greifen.

Davon ganz abgesehen gibt es noch andere mehr oder minder wichtige Gründe, wieso eine diskrete Grafikkarte die bessere Wahl ist, selbst wenn eine IGP vorhanden wäre. Erstens kann man RAM viel einfacher direkt auf die Grafikkarte als auf die CPU packen und damit die Speicherlatenzen verbessern. Zweitens teilen sich im Falle einer APU immer CPU und GPU das Power-Limit. In der Vergangenheit hat das oft dazu geführt, dass AMD's APU zum Beispiel recht Grafikstark aber schwach beim CPU Teil waren. Möglicherweise kann auch die separate Kühlung einen Vorteil bedeuten.
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