Voll & grell: Jetzt schlägt die Astronomen-Union für den Himmel Alarm

Bisher lag die Anzahl der Satelliten im niedrigen Erdorbit unter 200, doch mehrere Unternehmen befinden sich gerade im Aufbau ganzer Satelliten-Konstellationen, die aus tausenden Einheiten bestehen. Genau diese Entwicklung veranlasst jetzt die ... mehr... Satellit, Spacex, Starlink Bildquelle: SpaceX Satellit, Spacex, Aufbau, Starlink Satellit, Spacex, Aufbau, Starlink SpaceX

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fridays for satellite...
 
@kluivert: unwitzig und unpassend
 
@FuzzyLogic: Nö, finde ich nicht
 
Verbieten und gut ist. Es gibt Funk, es gibt Kabel. Ich bin dafür dass der technologische Fortschritt weiter besteht, aber nicht um jeden Preis! Der Mensch würde, wenn er dafür nochmal 1000 Kanäle mehr empfangen könnte die er eh nie schaut, wohl sogar den kompletten Nachthimmel grün färben wenn es was bringen würde. Der Mensch ist eine der dümmsten Spezies dieses Planeten wenn es um Weitsicht und Umwelt geht.
 
@Thomas Höllriegl: ich würde sogar so weit gehen dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass der Untergang unserer Spezies noch zu unseren Lebzeiten besiegelt wird, auch wenn wir ihn vielleicht selbst nicht mehr mitbekommen. Sei es durch den Klimawandel, das zusammenbrechen von Ökosystemen und der Nahrungskette, irreversible Umweltzerstörung bzw. Vermüllung, multiresistente Erreger, Weltraumschrott. Die Liste der Möglichkeiten wie wir uns selbst vernichten können ist lang. Ich hoffe das aus unserer Asche sich eines Tages intelligenteres Leben erhebt, wie damals beim Untergang der Dinosaurier
 
@FuzzyLogic: Du meinst Gesellschaft. Als Spezies an sich werden wir noch Jahrtausende hier leben. Aber die Frage ist halt wie...
 
@Speggn: Von Jahrtausenden würde ich da nicht sprechen. Der Mensch als Spezies wird innerhalb der nächsten 200 Jahre aufhören zu existieren, wenn wir weiter machen, wie gehabt. Der Mensch ist das Virus für die Erde. Und irgend wann wird das Fieber für jedes Virus zu heiß!
 
@Hanni&Nanni: Wir können ohne weiteres 8°C+ überleben.Die Spezies an sich wird sich dem evolutionär auch anpassen wenn erstmal 90% gestorben und deren negative Effekte auf die Erde verschwunden sind.
Dann wird eh erstmal wieder alles langsamer. Wir haben als Spezies das Toba Ereignis überlebt mit gerademal 15000 Überlebenden auf der Welt. Und ohne simpelste Technologie.

Daher korrigiere ich mich auf Jahr Millionen. Die paar Millionen Menschen die letztendlich übrig bleiben, werden sich angepasst an die neuen Bedingungen exponentiell vermehren und über die Jahrhunderte wieder alles aufbauen, die Natur wird sich ein wenig erholen Und der Zyklus beginnt von vorne...

Ich betrachte die Menschheit wie eine Waldbrand. Ist er erstmal vorbei, ist alles Hinüber, aber es bietet einen Boden für neues. Da wir etliche Spezies ausrotten entstehen in der Natur neue Nischen. Wenn die Menschen selbst nur noch in insignifikanten Mengen existieren, dann wird die Natur diese Nischen wieder besetzen. Und, um bei der Waldbrand Analogie zu bleiben: die paar überlebende Menschen sind wie eine kleine Glut, die dann irgendwo im neu wachsenden Wald noch glüht, und irgendwann wieder zu einem neuen Feuer heranwächst. Vielleicht sind das Zyklen über zig tausende Jahre. Da aber die Zukünftigen Menschen, durchaus mit starken Umständen verbunden, auf unser heutiges Wissen zurückgreifen und darauf aufbauen können, wird die erneute Entwicklung deutlich schneller gehen als von Toba bis heute...

Ich betrachte den Menschgemachten Klimawandel als Korrektiv für die Natur. Wir zerstören nicht den Planeten, wir zerstören unsere destruktive Gesellschaft. Und geben dem Planeten damit Jahrhunderte oder Jahrtausende der Erholung zurück, bevor wir uns erholt haben und wieder los legen.

Und so ein kleiner Atomkrieg bei dem dann noch der Rest der Überlebenden des Klimawandels stark ausdünnen würde, würde auf der anderen Seite gigantische, für Menschen dauerhaft unzugängliche, aber für die Natur paradiesische Zonen schaffen, in denen der Mensch nicht wirklich in die Natur eingreifen kann, ohne dabei auf Dauer umzukommen (siehe Tchernobyl und die Natur in der Sperrzone). Dann Gibts die Menschheit halt für ein paar zig Jahrtausende nur auf 10% der bisherigen Fläche. Für die Natur wäre das Ideal.
 
@Speggn: Können es die Insekten, die für Bestäubung zuständig sind denn auch überleben? Quellen wären Sinnvoll.
 
@Hanni&Nanni: in kleinen Mengen durchaus. Der durch den CO2 anstiegt steigende Pflanzenwachstum, sowie die veralgung der Meere verstärkt den Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre, was wiederum immer idealere Bedingungen für Insekten schafft.

Ich bin der Meinung für die nächsten 10000 Jahre sind wir zimlich am Arsch. Wenn die globale Gesellschaft aber in den nächsten 1000 Jahren zusammenbricht und sich die Menschheit auf eine zweistellige Millionenzahl reduziert hat, wird sich die Natur wieder erholen.

Nur weil wir Menschen uns nicht anpassen können, und in klitzekleinen Zeiträumen denken, heißt das noch lange nicht, das das für alles Leben gilt.
 
@FuzzyLogic: Hoffen wir mal nicht, ich glaube ein gewisser Intelligenzanteil ist nötig um sich selbst zu zerstören. Pflanzen und Tiere handeln nicht so destruktiv.
 
@Tomarr: Bieten sich entsprechend ideale Bedingungen tun sie das durchaus. Siehe gewisse Algen, die in Umgebungen gedeihen, die für andere Lebewesen zu Todeszonen werden, und diese dann noch aktiv verstärken um ihren Lebensraum auszuweiten.

Aber das ist in der Natur eher die Ausnahme als die Regel.
 
@Speggn: ist das nicht bei sämtlichen "invasiven Arten" so?
 
@Speggn: Davon habe ich jetzt noch nichts gehört. Aber das ist ja auch umgekehrt zum Handeln des Menschen, der Mensch schränkt ja seine Lebensqualität durch diese vergiftung ein, die Alge erweitert ihn.

Wobei sich Pflanzen im Allgemeinen ja auch ihre Umgebung vergiften. Sie brauchen CO2 und produzieren Sauerstoff. Klingt erstmal so als wenn sie auf Dauer verlieren. Allerdings geben sie das gebundene CO2 ja wieder frei wenn sie, oder auch Teile wie Blätter, sterben. Also wieder Gewinn gemacht, bzw. neutral geblieben.

Jatzt meine Frage zu dieser Einleitung, da ich ja von solch einer Alge noch nichts gehört habe, könnte das bei der Alge ähnlich ablaufen? Also dass diese Vergiftung zurück geht durch Tod der Alge, sprich dass der Kreislauf gewahrt bleibt?

Denn eigentlich ist alles in der Natur auf einen solchen Kreislauf ausgelegt. Oder es gibt wiederum einen anderen Organismuss der diese giftige Umgebung dann wieder abbaut. Irgendetwas in der Richtung. Weil wenn nichts da entgegen wirken würde, so denke ich zumindest, hätte diese Alge doch eigentlich schon lange die Oberhand gewonnen.
 
@Tomarr: Tut der Mensch das? Ich glaube meine Lebensqualität ist auf kosten der Umwelt durchaus gestiegen. Ich schränke die Lebensqualität alles anderen ein, um meine zu verbessern. Das ist doch das generelle Problem der Menschheit.

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Die Algen mögen warmes, sauerstoffarmes Wasser. Darin gedeihen sie. Je mehr Erderwärmung, desto mehr davon. Solange äußere Umstände bestehen bleiben, bleiben die.

Das passiert häufig in Buchten und flachen Meeren, in denen man quasi stehendes oder überdurchschnittlich warmes Wasser hat, mit nur ganz wenig Austausch zu den Ozeanen, und durch die weiter steigenden Temperaturen gedeihen sie, und alles andere Stirbt aus.

Durch diese Bedingungen können Einzeller wie Algen gediehen.
Dabei kommt es häufig erstmal zu einer Algenblüte durch die Temperaturen, und anfänglich leicht optimalen Bedingungen, und wenn diese Algen dann verrotten verstärkt sich der Effekt noch, den die Bakterielle Zersetzung der Algen saugt den im Wasser vorhandenen Sauerstoff auf, und bietet für die Algen einen immer besseren Lebensraum. Für die Bakterien natürlich auch.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/96/La-Jolla-Red-Tide.780.jpg

Das Muss natürlich nicht so ein Extrem erreichen. Denn auch die Nord/Ostsee ist so ein sauerstoffarmes Meer. Wird aber halt immer schlimmer je wärmer es wird:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/Aquatic_Dead_Zones.jpg

Im offenen Ozean wird das nicht durchgehend passieren. Die Erde war schon mal über 10° wärmer, und das Leben im Meer gedieh. Aber es könnte sich massiv verändern, wenn dies im Ozean in den oberen Schichten passiert, das Plankton ausstirbt und die Nahrungskette zusammenbricht. Dann müssen sich erst neue Spezies entwickeln die sich an die neue Umgebung angepasst haben.

Man muss dabei halt in Geologischen Zeiträumen, vorn Jahrtausenden und Jahrmillionen denken.

Ich denke mal direkt verantwortlich sind wir vielleicht für 5% des Aussterbens auf der Erde. Aber unser Umgang mit der Umwelt wird auf Kurz oder Lang ein extremes Massensterben auslösen bei dem vielleicht noch 10% der Spezies überleben. Der Mensch, oder das was die Evolution bis dahin aus ihm gemacht hat, wird das überleben. Aber vielleicht über Jahrtausende mit Steinzeitlichen Strukturen.
 
@Speggn: Mit Lebensqualität verschlechtern meine ich jetzt nicht das wir so tolle Sachen wie Smartphones oder so haben. Aber eigentlich verschlechtern wir ja nicht nur unsere Lebensqualität, wir entziehen uns der Lebensgrundlage. Oder glaubst du das wir in der Evolutionszukunft CO2 Atmen werden und Sauerstoff ausatmen? Oder das wir irgendwann Temperaturen von 42 Grad länger überleben werden?

Mit 5% des Aussterbens bist du aber recht großzügig. Wir schaffen ja schon einiges durch unser normales Jagdverhalten. Ganz vorne die Fischerei, die kann ja gleich, im wahrsten Sinne des Wortes, Massen an Tieren abfischen. Dann Jagden aus Spaß die auch schon einige Tiere zum Aussterben verdonnert hat. Oder das Roden von Lebensumgebungen usw. Und dann ist ja die Frage was ist akzeptabel? 5%? Das sind schon mehrere 1000 Spezies bei der Vielfalt die es gibt. Oder ist es erst bei 20% oder bei 90% schlimm?

Und wie auch schon gesagt, es gibt ja einen Kreislauf den die Natur aufgebaut hat. In der Regel gibt es immer ein-mehrere gegenstücke die das was eine Lebensform macht wieder ausgleicht und davon profitiert. Bei dem was der Mensch meistens macht profitiert keine Lebensform die das Ganze wieder ausgleicht.
 
@Tomarr: Am Equator wird die Erde wahrscheinlich in ein paar hundert Jahren unbewohnbar sein. Aber an den Polen, und einer dann eisfreien Arktis wird es auch dann noch etwas kühler sein als Heutzutage in Mitteleuropa.

Solange im Erdmantel (und da ist mehr Biomasse als auf der Oberfläche) genügend Bakterien überleben, wird das Leben auf der Oberfläche wieder Fuß fassen und auf ein neues Beginnen. Vielleicht erst in ein paar Jahrmillionen.

Da alles vom Menschen ausrottbare Leben vielleicht 10% aller Spezies ausmacht (der Rest sind Millionen bis Milliarden verschiedener Bakterienarten) wird er es einfach nicht Schaffen die Erde so steril zu machen wie den Mond. Das Leben an sich wird irgendwie durchkommen. Und wenn der Menschheit nur noch ein paar hundert Jahre mit unserem "modernen" Lebensstil und ein paar hundert tausend Jahre als Spezies vergönnt sind, trauer ich dem nicht wirklich nach. Für den Planeten Erde leben wir massivst über unseren Verhältnissen.

Ich sehe schwarz für den Planeten wie er ist. Aber insgesamt habe ich keine Sorge um das Leben auf der Welt. Und auch nicht um die Menschheit als Spezies für die nahe und etwas entferntere Zukunft. Es wird sich vieles massivst verändern. Die hälfte der Menschheit lebt in Gebieten die überflutet werden. Es wird Veränderungen geben. Und die werden nicht angenehm für uns. Aber die Suppe haben wir uns halt eingebrockt und müssen sie auslöffeln.

Und ich unterschätze den technischen Fortschritt nicht.
Vielleicht wird die Menschheit irgendwann in naher Zukunft nur noch in Oneil Kolonien oder ähnlichem leben, und die Erde über Jahrtausende sich selbst überlassen und nur noch als Kurort besuchen.

Meine Idealvorstellung: wir verfrachten über das nächste Jahrtausend Milliarden Menschen ins Weltall, und leben dort in künstlichen Welten, während auf der Erde nur noch eine kleine Stammmannschaft von ein paar Millionen Wissenschaftlern lebt, die die sich erholende Erde studieren.

Bezoz hat aus diesem Grund blue Origin gegründet.

https://www.youtube.com/watch?v=GQ98hGUe6FM
 
@Speggn: Ach so, dann ist ja alles in Ordnung. Warum macht man sich dann noch Sorgen? Ist ja alles albern.
 
@Tomarr: Nein auf keinen Fall, überspitz das doch nicht. Wenn wir nicht massivst dagegen angehen, sind es nicht noch ein paar hundert Jahre mit unserer Zivilisation sondern nur noch ein paar Jahrzehnte.

Es ist alles andere als Albern. Aber ich finde die hysterie das wir den gesamten Planeten unbewohnbar machen albern. Für uns menschen vielleicht. Aber nicht für das Leben an sich.

Daher müssen wir massivst anfangen dagegen zu arbeiten, Kolonien als Plan B aufbauen, falls Plan A scheitert. So wie es mit unserer Konsumgesellschaft im Moment aussieht kann es absolut nicht weitergehen. Solange unsere globales Wirtschaftssystem auf Wachstum bei endlichen Rohstoffen beruht sehe ich schwarz. Und das wird es weiterhin, bis alles dahin ist. Denn die größte treibende Kraft der Gesellschaft ist die Gier.

Bildlich gesprochen:

Die Kolonien betrachte ich als Rettungsboot vom sinkenden Schiff. Aber auf dem Schiff die Pumpen abzustellen, die es noch über Wasser halten, oder aufzuhören die Lecks zu flicken, das ist natürlich völliger Irrsinn. Aber es bringt auch nichts auf dem Deck in Panik hin und her zu laufen und zu schreien "wir werden alle steeerben"...

Ich wollte mir meinem Beitrag nix relativieren. Aber die Hysterie ein wenig herausnehmen. Wir werden unsere gesamte Lebensgrundlage vernichten. Aber wie die Menschen auf den Adaman Inseln werden wir vielleicht überleben können. Erstrebenswert ist das natürlich nicht.
 
@Speggn: Ach so meinst du das. Nein, also das wir die kleine blaue Murmel komplett sterilisieren hat glaube ich auch noch nie jemand behauptet. Wie schwer es ist etwas im kleinen zu sterilisieren ist wissen ja viele, wie soll das im großen funktionieren? Da müsste dann schon etwas mit der Atmosphäre passieren dass die volle UV-Strahlung der Sonne durch kommt oder so, und selbst dann wird ja irgendetwas tief in der Erde überleben. Auf jeden Fall müsste da schon ein kosmisches Ereignis mit helfen.

Nur wo willst du die Kolonien denn bitte aufbauen? Es gibt keinen Plan(enten) B wo wir hin könnten. Dieser Planet ist der einzige wo bisher Leben nachgewiesen wurde.

Und ich will in diesen Beiträgen, die ich hier ja auch in anderen Beiträgen hinterlasse, nicht Hysterisch klingen. Das einzige was ich immer nur fordere ist, lasst doch mal ein eine Inventur unserer Techniken machen die die Umwelt verbessern könnten, so zwei bis drei kenne ich sogar, und ich bin mir Sicher da gibt es noch mehr. Und es ist dabei egal ob man jetzt hysterischer Klimapaniker oder Klimawandel Leugner ist, schaden kann es auf keinen Fall diese Techniken auch weiter zu führen und anzuwenden. Und ich bin dafür dass dies ohne Extrakosten, Stichwort CO2-Steuer, durchgeführt wird, weil wir zahlen einfach für die Umwelt schon so extrem viel und man sollte die Gelder auch endlich mal dafür benutzen.
 
@Tomarr: https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Kolonien

Solche Kolonien meine ich. Nicht auf Planeten oder Monden. Dort gehen wir nur hin, um uns die Materialien für die Kolonien zu holen. Und dann Tausende im Erde/Mond System und weitere Millionen im gesamten Sonnensystem. Zwischen 5 und 50 Km lang, mit teilweise zig Millionen bewohnern könnten wir die Menschheit über Jahrtausende auf ein Nievau anheben , das man sich heute kaum vorstellen kann (evtl Billionen Menschen im gesamten Sonnensystem).
.Ich weiß, das klingt ziemlich absurd, ist aber möglich und wäre eine Lösung des Problems. Wir legen gerade die technischen Grundsteine dafür.

Schau dir mal den YT Link aus re:6 an
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Ich bin auch der Überzeugung das man endlich anfangen sollte die vorhandenen Mittel nicht nur für hedonistische Zwecke zu nutzen, sondern sie wirksam gegen unsere Umweltprobleme einsetzen.
Mit dem Militärbudget der Amis hätten wir den Ozean in ein paar Jahren müllfrei.
Und 600 Mrd/Jahr sind für den gesamten Planeten durchaus zu stemmen.
Nur als Beispiel.
Und wir müssen unbedingt aufhören eine auf Wachstum basierende Wirtschaft zu betreiben. Das dies unausweichlich in den Abgrund führt, sollte jedem klar sein.
 
@Speggn: Ich glaube man würde sogar mit weniger auskommen. Und die ganzen Völker müssten da endlich mal, wenigstens in diesem Bereich, zusammen arbeiten.

Es gibt ja sogar Techniken mit denen wir unsere Verbrennungsmotoren nicht aufgeben müssen. Demzufolge wüsste ich nicht warum das Ganze dann der Industrie, außer der Ölindustrie, schaden sollte, so wie ja von vielen Politikern behauptet.
 
@Tomarr: Sobald wir zwei kritische Dinge erreicht haben, können wir das RUder in die andere Richtung drehen:

Hochtemperatur Supraleiter -> Energietransfer ohne Verluste
Fusionsreaktoren -> Beinahe unbegrenzte, saubere Energiegewinnung ohne nennenswerten Rohstoffverbrauch.

Sollten diese technischen Durchbrüche nicht im 21 Jahrhundert gelingen, wird es echt verdammt hart.
 
@Speggn: Klingt wie der Gedanke den ich in den 90ern mal hatte als Star Trek TNG raus kam. 2 Dinge die wir brauchen um unsere Armut zu überwinden., Eine endlose Energiequelle mit genug Leistung und einen Replikator mit dem man alles herstellen kann.

Nur ich habe, ich glaube es war gestern, gerade ein Video gesehen warum zum Beispiel Elektroautos mit LiIO Akkus nicht unbedingt machbar sind. Mal abgesehen vom Litiumabbau, der ja auch nicht umweltschonend ist, müsste unsere Strominfrastruktur das 10 Fache an Leistung bringen wenn alle Elektro fahren. Da wäre eine Optimierung der Brennstoffzelle, oder eine Methode die Abgase aus der Umwelt wieder zu Sprit zu machen, wesentlich sinnvoller.

Und mal davon abgesehen, und da muss ich zugeben bin ich wirklich etwas egoistisch, habe ich in einer Scheune die ich gekauft habe noch ein Sportboot gefunden mit, wenn die Bezeichnung noch stimmt, ist ja etwas älter das Teil, 400 PS. Ich habe leider keinen Bootsführerschein, aber das Teil würde ich schon gerne mal fahren. Und zwar nicht mit Elektromotor, sondern halt so wie es ist.
 
Wenn ich dran denke, was die Menschheit schon an (Elektro-)Müll (durch Raketenstarts etc) ins All geschossen hat, frage ich mich, wieso es da keine Gesetze gegen gibt?
 
@PranKe01: War ja nie als Müll da hoch geschossen. Und es gibt heutzutage durchaus Vorschriften, Das Satelliten in einigen Erdnahen Orbits immer genug Treibstoffreserve haben müssen, um ihr Perigäum nach Ende des Betriebs so stark abzusenken, das die Atmosphäre als Bremse wirkt und das Dingen über die nächsten Jahre wieder zur Erde zurückholt.

Früher war das aber nicht so, und vieles in höheren Orbits kann das technisch nicht.

Die Starlink Dinger von Musk müssen sich immer aktiv auf ihre Höhe boosten, und wenn der Treibstoff alle ist, kommen sie innerhalb von ein paar Wochen wieder runter. Aber es gibt auch Ansätze für atmosphärischen Ionenantrieb, der in der Zukunft eine deutlich längere Flugzeit für sehr niedrig fliegende Satteliten erlauben würde.
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