Google rudert in Berlin zurück: Statt Campus jetzt soziale Projekte

In Berlin scheint die Auseinandersetzung um den geplanten Google-Campus nun zu einem Abschluss zu kommen, der vor allem für lokale Aktivisten einen Erfolg darstellen dürfte. Der US-Konzern hat seine bisherigen Planungen zurückgezogen und wird mit ... mehr... Berlin, Stadt, Fernsehturm Bildquelle: Media Broadcast Berlin, Stadt, Fernsehturm Berlin, Stadt, Fernsehturm Media Broadcast

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Danke fuer diesen grossartigen Artikel.
Natuerlich haben wir diese Sache im FuckOffGoogle Chat schon maechtig abgefeiert.
Zunaechst wurden die Motive der neuen Mieter in Frage gestellt,aber zumindest ich persoenlich bin froh ueber dieses Ergebnis.
So schlimm wie Google wirds jetzt jedenfalls nicht.
Ich finde es schoen,dass ihr der #FuckOffGoogle Bewegung jetzt auch mal Aufmerksamkeit schenkt.
Waere das schon frueher geschehen und nicht erst nach einem Erfolg auf ganzer Linie,haetten wir Googles Plaene vielleicht schon frueher verhindern koennen,aber hey,ist egal,wir haben es geschafft!
Auch die grossen Konzerne koennen sich nicht alles erlauben und wer sich schamlos an den Daten der Nutzer bereichert,wird eben zwangslaeufig irgendwann auf Widerstand stossen.
Denn auch darum geht es,es gab viele Gruende.
Fuer mich ist es besonders wichtig,wie Google das Internet in ein Massenuenerwachungsmedium verwandelt hat (selbstverstanedlich sind auch Facebook und andere nicht cool,aber hier gehts gerade besonders um Google) und das gilt es zu bekaempfen.
FuckOffGoogle wird trotzdem weitergehen,es gibt bereits Berichte,denen zufolge man jetzt einen Standort in Berlin Mitte plant und selbstverstaendlich ist Google auch im Internet nicht willkommen.
 
@nipos: Google ist nicht willkommen aber das Geld, mit dem das im Artikel erwähnte Vorhaben finanziert wird, schon? Das nenne ich konsequent...
 
@DaveDamage: Hab ich gesagt,dass ich es toll finde,dass Google ueberhaupt damit angefangen hat?
Natuerlich nicht!
Man muss halt das beste aus der aktuellen Situation machen,aber am liebsten waers mir gewesen,wenn Google im Silicon Valley geblieben waere und Berlin in Ruhe gelassen haette.
 
@nipos: Du willst deine Daten nicht preisgeben? geht ganz einfach, höre auf den Internet zu benutzen! Junge ich könnte kotzen wenn ich Leute wie dich sehe... Hauptsache gegen alles sein und dann doch die Annehmlichkeiten den Fortschritts nutzen und sich dann beklagen das man "ausgespäht wird" und Google doch so böse ist! Nein Google ist nicht Böse und ja der Laden verdient sein Geld mit unseren Daten, das ist jedoch jedem Klar der Google bzw. das Internet nutzt! Und dann wird sich hier tatsächlich noch beklagt das Google ein altes UMSPANNWERK zu einem Campus umbauen will! Hallo es ist ein altes, leerstehendes UMSPANNWERK!!!! Ich gehe mal davon aus dass dies rein Architektonisch ein hässlicher Beton Klotz ist und sowieso keinen Mehrwert für den Bezirk bietet! Also sei froh das Google bereit ist hier hunderte Million zu investieren und ggf. fällt für den ein oder anderen "gegen alles Aktivisten" ein Job bei ab sodass ihr dem Staat nicht mehr auf der Tasche liegt und ihr eure Brötchen selbst verdienen könnt! Aber ganz ehrlich... mir kann es egal sein, ich wohne nicht mal in der Nähe von Berlin und gerne kannst du auch dein Umspannwerk behalten, weil es so schön ist und den Kiez bereichert!
 
@SimpleAndEasy: Siehst du,Google ist schon so uebertrieben maechtig geworden,dass du die Nutzung des Internets direkt mit der Nutzung von Google gleichsetzt.
Das ist aber nicht zwangslaeufig richtig.
Es gibt zu jedem einzelnen Google Service eine Alternative,viele davon sind open source oder verzichten wenigstens auf Tracking.
Mit DuckDuckGo kommst du auch zum Ziel,mit Firefox kannst du auch im Internet surfen,mit MS Office Online kannst du auch deine Dokumente bearbeiten.
Diesr Liste laesst sich unendlich fortsetzen.
Niemand ist gezwungen,Google zu benutzen und es ist auch niemandem verboten,das Internet zu benutzen,nur weil man einen grossen Bogen um Google macht.
Und das auch fremde Webseiten mit ihren Trackern verwanzt sind,ist mir bewusst,aber das laesst sich auch wegblocken.
Etwas positives ist das ja sowieso nicht.
 
@nipos: Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber für mich hört sich die Wortwahl Eurer Kampagne gesinnungsmäßig nahe den Hausbesetzern wie der Roten Flora an. Natürlich ist Googles Geschäftsmodell diskussionswürdig, aber ob man das mit einer reinen Kampfansage à la "Fuck Off" besser gelöst bekommt, als durch politische Diskussionen oder Maßnahmen oder gar einer persönlichen Beschäftigung im Unternehmen selbst (Wandel von innen heraus) sei mal dahingestellt.
 
@nipos: Wenn du eh keine Argumente hast, kannst du dir auch sparen so viel Text zu schreiben!
 
Man zieht es halt vor, dass Berlin weiter zur ausgedehnten No-Go-Area verkommt.

Statt Gentrifizierung gibt es halt eine Ghettoisierung ;-)
 
Die Menschheit weiss nicht mehr was sie will. Die einen wollen Arbeitsplätze in der Stadt, damit möglichst wenig Pendler die Umwelt verschmutzen, da sie direkt um die Ecke vom Arbeitsplatz wohnen können. Die anderen wollen alles auf der grünen Wiese haben, damit die Mieten in der Stadt nicht steigen. Am aller lustigsten wird es aber dann, wenn jemand gegen das eine wie das andere ist und von niedrigen Mieten in der Stadt und parallel einer ökologischen Gesellschaft träumt. Leute ihr habt einen Schuss.
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