Einzelhandel vs. Online-Shop: Deutsche gehen wieder mehr in den Laden

Dass der Online-Handel auch die Entwicklungen im Einzelhandel in den letzten Jahren stark geprägt hat, ist klar. Jetzt kann eine Studie jenen Hoffnung machen, die ein unaufhaltsames Ladensterben befürchten: In den letzten zwei Jahren ist die Zahl ... mehr... Geschäft, Einzelhandel, Laden, Open, Schild, Offen Bildquelle: CC0 / Pixabay Geschäft, Einzelhandel, Laden, Open, Schild, Offen Geschäft, Einzelhandel, Laden, Open, Schild, Offen CC0 / Pixabay

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"Wie in einer Umfrage der Unternehmensberater von PwC unter 20.000 Verbrauchern aus 27 Ländern ermittelt wurde, gehen wieder mehr Menschen mindestens einmal pro Woche in ein Ladengeschäft."

Ja, um das Produkt auszuprobieren bevor es Online gekauft wird.
 
@erso: Schon lange nicht mehr.
Kleidungsstücke wie auch Technik und sonstiges sind mittlerweile nur noch minimal teurer als im Netz. Hängt halt immer von ab was man sich holen möchte.
Fachwissen bekomme ich im Netz natürlich in Massen, im Laden ist das teils Mangelware. Ich war letztens in einem Elektrofachmarkt wo die Mitarbeiter an ihrem eigenen Kassensystem verzweifelt sind.
Dennoch bekomme ich meine Ware sofort, wenn verfügbar. Ich muss mich nicht mit Paketdiensten rumärgern (wie es in den anderen Kommentaren schon erwähnt wurde). Unser örtlicher Paketfahrer hat mir offen gesagt das zu wenig mitarbeiter da sind und ich mit mindestens 3 Tagen späterer Auslieferung ab Eingang im Zustellager rechnen muss. Die kommen nicht mehr hinterher. Sowas sollte mich als Kunden nicht interessieren aber er kann am ende auch nix für. Er ist am untersten Ende dieser Kette.

Fazit: Ich hole mir mein Zeug wieder selber insofern ich das Zeugs selbst transportieren kann und die Preisdifferenz nicht übermäßig hoch ist
 
Der einzige Grund in den Einzelhandel zu gehen liegt darin begründet, dass ich nur noch schlechte Erfahrung mit Paketdiensten habe. Entweder kommt die Sendung gar nicht und wird ohne Grund vor Zustellung zurück geschickt oder sie kommt irgendwann an. Sendeverfolgung ist ein Witz wenn die Pakete "irgendwo" eingelagert werden. Packstationen oder Lieferung in ein Paket-Shop ändern daran leider auch nichts.
In einigen Läden (Saturn, Mediamarkt) kann man auch den Preis verhandeln, wenn er z.B. bei Amazon günstiger ist und den Artikel sofort mitnehmen. Nur Umtausch/Rücknahme stellt sich als schwierig da ...
 
@Rumpelzahn: Bei mir auch. Ich habe eher ein Problem mit den Paketdiensten. Deswegen gehe ich auch wieder vermehrt in den Einzelhandel, weil ich einfach kein bock mehr auf DHL und Co habe, mit ihren schlechte Service.
 
@Rumpelzahn: und ich kaufe weiterhin bei Amazon, weil der Service einfach 1A ist,bei MediaMarkt oder Saturn muss man sich dann immer rechtfertigen und Geld gibt es dann auch nie zurück, geschweige einen reibungslosen Sofortaustausch....da zahl ich lieber mehr bei Amazon und warte 1-2 Tage bis es da ist.
 
@skrApy: der Service von Amazon ist gut, keine Frage - den hab ich auch nicht in Frage gestellt, sondern den Lieferservice. Wenn eine "Premium-Bestellung" durchführe und den Artikel heute erhalten möchte und nicht erst in 1-2 Tagen, dann hat es seinen Grund.
Amazon schickt los und bucht ab - aber das Paket kommt nicht. Dafür kann Amazon nichts, aber mich als Kunde zieht es dann schneller in den Einzelhandel.
 
@Rumpelzahn: ja aber bei mir kam bis jetzt alles an, zu 90% am nächsten Werktag wenn es auch direkt von amazon kommt. Wenn es Probleme gibt schickt Amazon sofort Ersatz oder wie letztens tauschten Sie ohne was zu sagen die vor 18 Monate gekauften Kopfhörer gegen neue aus. Besser geht es nicht. Mediamarkt nur wenn ich es am gleichen Werktag haben muss sonst nicht.
 
@Rumpelzahn: Das sehe ich ähnlich. Die Paketdienste sind einfach nur noch schlecht. Wenn ich mir anschaue, wer da auch alles inzwischen als Fahrer arbeitet. Die sprechen nicht mal deutsch.
Bezahlung scheiße, Stress pur, gerade um Weihnachten rum. Kein Job, den man gerne länger macht. Dabei gäbe es ja Möglichkeiten, das ganze für alle Seiten zu verbessern. Mehr Packstationen.
 
@FatEric: Ob ich in`s Geschäft gehe oder zur Paketstation fahre - ich "muß" mich in beiden Fällen um den Kauf selbst bemühen, den Artikel also holen. Wo ist da dann noch der Vorteil eines Onlineversandhandels. Dann gehe statt zur Paketstation doch lieber gleich zu dem Einzelhändler.

Viele Paketstationen sind hier in meiner Nähe auch nicht gerade günstig gelegen. Irgendwo versteckt, oder kein Parkplatz direkt dabei usw. Und man sollte auch bedenken, daß viele Leute, die Onlinedienste mit Lieferung nach Hause wählen, oft auch nicht mobil sind / sein wollen aus verschiedensten Gründen oder sich eben die "Schlepperei" des Paketes ersparen wollen auch wieder aus verschiedensten Gründen.

AUßERDEM: Ich habe die News zweimal gründlich gelesen und ich habe nicht erkennen können, welche Warengruppe bei der Umfrage zu Grunde gelegt wurde, wie Electronic, Kleidung, Sportartikel, gar Lebensmittel oder was auch immer. Wenn z,B. Lebensmittel mit drin sind oder andere Waren des täglichen Bedarfs, erscheint mir das Ergebnis zwangsläufig logisch. Wer kauft seine Wurst online? Geht´s z.B. um Electronic, scheint mir der Kauf online schon wahrscheinlicher.

So wie geschrieben, ist die Aussage des Artikels für mich nicht wirklich relevant.
 
@piticus: einzelhandel hat meistens nicht das vorrätig was man sucht daher eher für allgemeines gut.
 
@skrApy: Wie schrieb ich doch gleich hier oben: "... Wenn z.B. Lebensmittel mit drin sind oder andere Waren des täglichen Bedarfs, erscheint mir das Ergebnis zwangsläufig...". Das schrieb ich ganz bewußt, auch einschließend das, was Du "allgemeines Gut" nennst oder ich "täglichen Bedarf" . Ist eigentlich das Gleiche.
 
@piticus: Es spielt doch keine Rolle wie viele Packstationen für dich ungelegen liegen. Wichtig wäre, dass EINE Packstation günstig liegt. Es gibt überall Briefkästen, früher sogar mal Telefonhäuschen... Packstationen aufstellen ist scheinbar nicht möglich. Und ja, ich muss da hingehen. Aber wenn der Postbote zwischen 8 und 17 uhr zustellt, bin ich halt nicht daheim. Und ja, es gibt Leute, die können auch nicht zu einer Packstation, selbst wenn die nur 5 Meter weg ist. Ich möchte ja die Tür anlieferung nicht wegfallen lassen. Aber um Anreize zu schaffen, könnte die Anlieferung an die Packstation etwas günstiger sein. Geht ja auch für den Paketboten viel schneller und effizienter. Wenn da die Balance stimmt, könnte man auch mal die Löhne anheben.
 
@FatEric: Zu Deinem Anfang "...keine Rolle wie viele Packstationen für dich ungelegen liegen...". Ja eben doch. Wenn viele, allgemein ausgedückt, speziell bei mir ev. zwei, ungünstig liegen, liegt eben KEINE, also auch nicht "EINE" günstig.

Für jene Personen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Packstationen in ihrer Nähe haben oder eine auch näher gelegene Packstation nicht erreichen können bzw. von dort kein Paket holen / wegtragen können, wäre die gebührenmäßige Günstigerstellung für Packstationen ein unberechtigter Nachteil, den die aber nicht zu vertreten haben.

UND aus Arbeitgebersicht: Warum sollte ich die Paketboten besser bezahlen, wenn sie es leichter haben? Nur noch zu Station, fertig. Kein Klingeln und Warten an der Tür, keine Treppen, kein längeres Schleppen von Paketen, keine Zahlvorgänge (Nachnahme z.B.), mehr Auslieferung im gleichen Zeitraum usw..... Kein Arbeitgeber zahlt freiwillig mehr. Schon gar nicht, wenn ein Arbeitsablauf vereinfacht wird. Dann spart der Arbeitgeber lieber Mitarbeiter ein.
 
Wie hier viele schon sagen ist sicherlich ein Grund die Lieferung.

Mag es seitens der Paketdienste sein, aber auch die ansteigenden Liefergebühren mögen sicherlich dazu beitragen. Selbst Amazon ohne Prime wird ja immer unlukrativer, gerade wenn man unter den 29 Euro bestellen würde. Ersteigerungen bei Ebay werden auch immer sinnloser, wenn man sich etwas für 1-2 Euro gesichert hat, und dann 4-6 Euro Versand drauf kommen.

Aber ehrlich. Was erwarten manche? Die bestellen sich die Finger wund und sind dann logischerweise den
ganzen Tag nicht zu Hause. Wie soll bitte das Paket dann ankommen?

Wer extrem viel bestellt, der müsste sich halt dann wirklich einen großen Paketbriefkasten zulegen oder die Paketstation wählen. Und bei dem ist auch noch das Problem, dass er nach dem ersten Füllen zu ist. Kommt ein zweites Paket über einen zweiten Boten ist wieder ein Problem.
Abgemachte Ablageorte funktionieren auch nur noch bedingt auf dem Land.

Und Lebensmittel und Kleidung ist sowieso ein ökologischer Unsinn das ganze im Internet zu bestellen.
Da wird wegen ein paar Dieseln monatelang herumgenörgelt, aber man sieht zu, wie sich manche ein paar "Biogurken" dann in einem großen Paket liefern lassen. Oder wenn etwas verderbliches dabei ist mit dickem Styropor, welches dann bei den meisten schön in der Restmülltonne landet.

Wegen der vielen Kartons für den Versand gibt es sowieso schon Probleme mit dem Zellstoff und andere Papiere wie Hygienepapier, Druckerpapier und Co. werden immer teurer.

Da müsste das hin und hergeschicke von Lebensmitteln nicht auch noch sein, bzw. von Kleidung bei der dann 80 Prozent nicht passt und auch wieder zurück geht.

Und viele Supermärkte haben auch Elektroabteilungen dabei. Da kosten Fernseher oder Konsolen, Spiele und Co. oftmals auch das gleiche wie bei Amazon und Co. dann kann man es ja auch da gleich mitnehmen.
 
na kein Wunder: Prime versendet jetzt wann sie wollen. Erinnert euch zurück zu den Anfangszeiten. Jetzt ist Prime nicht mehr so flott wie es einmal war...
 
Warum kommen die Läden nicht zu mir? Win-Win
 
@FuzzyLogic: wenn alles gekauft wird was ich dir liefer dann gerne ;)
 
Früher hies es "Hausarrest!"
heute heist es :" Ihr Paket kommt zwischen 8 und 16 Uhr!" :-D

Diese Weisheit beinhaltet Ironie aber auch Wirklichkeit.
Online Handel benutze ich eigentlich nur für die Sachen,ich Stationär extrem schwer bekomme.

Wenn ich mir nen Kaffeeautomaten oder was größeres hole..dann kauf ich mirs im Geschäft.
Da hat man mit etwas Geduld auch nen Ansprechbaren kompetenten Menschen der einem auch Tips geben kann falls mal was ned so läuft.

Ausserdem kann ichs beim defekt im Laden abgeben und muss mich ned selbst an den Hersteller wenden oder zur Post rennen und das teuer verschicken wo vielleicht noch Transportschäden passieren können.

Meine Meinung ist einfach:

Beides ergänzt sich gut..es ist eine Ko-Existenz zwischen Ladengeschäften und Onlinehandel möglich.

Wer nur auf den Preis schaut soll halt auch das Risiko haben...
...meist machen Ladengeschäfte auch gute Gegenangebote bei der Beide Seiten gut davonkommen.

Es gibt echt viele Dinge die ich im Ladengeschäft schon suchte und danach bestellte weils
die einfach kaum gibt in der Umgebung.
Jeder hat ne Chance verdient :-)
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