Klügere Leute gehen auch nicht besser mit ihren Passwörtern um

Bei der Verwendung von sicheren und unsicheren Passwörtern gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen weniger klugen und schlauen Menschen. Insbesondere die Regel, dass man für jeden Dienst eine eigene Kennung verwenden sollte, wird in beiden ... mehr... Sicherheit, passwort, Authentifizierung Bildquelle: Pixabay Sicherheit, passwort, Authentifizierung Sicherheit, passwort, Authentifizierung Pixabay

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"Der Durchschnitt lag hier ei 11,2 Zeichen und nahezu alle User (98 Prozent) verwendeten Passwörter mit einer Länge von 8 oder mehr Zeichen. Sehr kurze, unsichere Zugangscodes waren also bei keiner Gruppe ein Problem. "

Hängt zum Teil auch damit zusammen, dass man oft auch mindestens ein 8-stelliges Passwort eingeben muss, damit es akzeptiert wird.

Bei WF dagegen liegt der Schwellenwert bei DREI. Sollte man evtl. mal auf 8 erhöhen?
 
@Nicht Du: Was 3?. Das ist zuviel! 2 reichen.
 
Definiere "besonders schlechten Notendurchschnitt" und "Intelligenz"

Ich habe mich seit spätestens dem 8. Schuljahr (einmal Ehrenrunde) irgendwie durchgemogelt, weil ich mit dem Unterricht nichts anfangen konnte und es mich auch nicht interessierte. Wenn ich mir anschaue mit was für einem Schwachsinn die heutigen Schüler belastet werden würde ich wohl gänzlich unten durch fallen. Trotzdem arbeite ich heute bei gleich zwei Arbeitgebern unbefristet als IT-Administrator und mit dem Schüler von damals habe ich heute nur noch wenig gemeinsam, weil ich das mache was mich interessiert.
 
@Memfis: kann ich so unterschreiben. Schul-Theorie hat mich auch nie gereizt und bin mit ach und krach durch die Schule gekommen. Auch in der Ausbildung hat mich mehr der praktische Teil interessiert. Musste mich dann als Quereinsteiger über ein Praktikum nach oben Arbeiten und bin nun eine "Säule der Firma" geworden.
 
@Rumpelzahn: Ich nutze exzessiv soziale Netzwerke und bin nun ein "wichtiger Pfeiler der Gesellschaft"
 
@Rumpelzahn: Naja?! "...Säule der Firma..." muß auch nicht immer für Intelligenz stehen. Grundsätzlich sollten sich "ITler" nicht immer für besonders intelligent oder intelligenter als Andere halten. Noch mal auch der Hinweis auf "Fachidioten", einseitige Begabungen usw.

UND Du kennst das Peter-Prinzip? Das Peter-Prinzip ist eine These von Laurence J. Peter, die besagt, dass "in einer Hierarchie jeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen >;->
 
@Memfis: So ist es. Gute Schulnoten stehen nicht unbedingt für hohe Intelligenz, sie könnten auch für Angepaßtheit stehen.

ABER "... arbeite ich heute bei gleich zwei Arbeitgebern unbefristet als IT-Administrator..." muß auch nicht unbedingt für Intelligenz stehen. Da könnte es vielleicht auch nicht für einen Arbeitgeber reichen. Du könntes auch ein "Fachidiot" sein. Dafür müßte man auch nicht besonders intelligent sein.

Nur mal so als Gedankenspiel.
 
@Kiebitz: Nene, habe nicht studiert.
 
@Memfis: Das sollte NICHT gegen Dich persönlich gelten. Ich wollte eben nur mal mögliche Varianten aufzeigen. Weil ich finde, der Begriff Intelligenz wird oft falsch gebraucht bzw. ist gar nicht eindeutig zu definieren.
 
@Kiebitz: Das war auch eine Anspielung darauf, dass ich von Leuten die aus der Praxis kommen und sich hochgearbeitet haben mehr halte, also von den jungen Hüpfern, die direkt von der Uni kommen und mir dann erklären wollen wie der Laden funktioniert.

Ganz schlimm, wenn diese dann auch noch überbezahlt in der Verwaltung sitzen und durch Einsparungen an Stelle A horrende Kosten an Stelle B verursachen. (Weil aber Stelle B nicht in deren Zuständigkeitsbereich liegt interessiert es sie nicht) Das am Ende des Tages trotzdem das ganze Unternehmen betroffen ist wird übersehen.
 
@Memfis: Wie wahr, wie wahr. Gaaanz krass das im Öffentlichen Dienst. Da geht die Eingruppierung nach den Formalien des Bildungsabschlusse. Aus einem Ausbildungsberuf max. mittlerer Dienst bis Eingangsstufe gehobener Dienst.

Neue Fachhochschulabsolventen kommen in den gehobenen Dienst. Neue Universitätsabsolventen in den höheren Dienst. Alle diese stehen im Rang und Position und Gehalt damit auch über jene, die eine Laufbahn darunter sind aber schon jahrelange Erfahrungen haben.

Heißt auch, nicht Leistungs zählt sondern formaler Ausbildungsgänge. Das ist oft sehr frustrierend.
 
Also meine Dateien werden alle mit WinRAR und einem ca. 20 Stelligen Passwort (Teilweise deutlich mehr) aus allen möglichen Zeichen gebildet verschlüsselt. Gibt zwar auch idioten welche in der Tat nur 3 oder 4 Stellige Passwörter benutzen, aber die sind dann auch wirklich selber schuld, wenn diese auf einmal frei im Internet Raumgeistern.
 
@GTX1060User: definiere "idioten"? Wer sagt es den Nutzern heute, dass ihr Passwort unsicher ist? Die wenigsten Anwendungen (Web/Desktop) weisen darauf hin. Schon gar nicht wie man das richtig macht.
Nutzer suchen sich hier den einfachsten Weg. Wenn jede Anwendungen (Web/Desktop) ein 16-stelliges Passwort mit Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen verlangen würde, wären die Probleme nicht so gravierend.
 
@Rumpelzahn: Wenn ich die möglichkeit habe ein beliebig langes Passwort zu vergeben, und dann nur 1234 oder Passwort benutze muss die Person, die das macht, ein Idiot sein.

Wer sagt mir denn z.b dass das Passwort welches ich hier bei WinFuture benutze ordentlich verschlüsselt wird, und nicht im klartext abgespeichert wird?

Meine Passwörter haben alles so zwischen 16-20+ Zeichen, bestehend aus groß, klein, zahlen und Sonderzeichen. Wenn mal irgendeine Datenbank geknackt werden sollte. Werden die Hacker im besten fall einfach nur ein gehashtes Passwort finden, was sehr lange dauern dürfte es zu zurück zu hashen. Oder wie man das auch immer nennen marg.

Wenn das Programm oder die Webseite keine längeren Passwörter oder Sonderzeichen zulässt, würde ich mich sowieso fragen warum das so ist. Und solche Webseiten meiden.
 
"klug", "schlau", "weniger klug" (auch "dumm" genannt)... das hat nie Relevanz. Wie heißt es so schön "dumm ist der, der dummes tut". Wichtig ist, wie sehr man sich selbst mit Thema ABC befasst. Das heißt aber nicht zwingend, dass man in DEF oder XYZ auch bewandert ist/sein muss/sein sollte.
 
Joah. Schulnoten mit Intelligenz gleichzusetzen ist schon eher eine Annahme...
 
Die Länge des Passworts ist uninteressant.
Im Artikel wurde ja erwähnt, dass die Passworter als Hashwerte vorlagen.. dann könnte
man auch gleich Hashwerte als Passwort vorgeben und. z.B. den Buchstaben "a" via SHA512
in ein 32stelliges "Passwort" umwandeln lassen. Wäre nur eine einzige vorgeschaltete
Programmzeile.

Bsp:
Hashwert = Utilities.computeDigest(Utilities.DigestAlgorithm.SHA_512, "Das ist ein Mustertext", Utilities.Charset.UTF_8).toString()

Optional könnte man noch den Buchstaben "b" als "Key" angeben müssen....
Das wäre dann 2 Faktor Authentifizierung :-)
 
@Selawi: Nur weil das Passwort gehasht ist, heißt das noch lange nicht das die Passwortlänge egal ist. Wie kommst du denn darauf?
 
Kein normaler Mensch kann und will sich hunderte kryptische Zeichenfolgen a la 9j&0jvFE§1x merken. Passwort Software schön und gut, ist in der Praxis jedoch umständlich und man ist komplett abhängig.

Sinnvoll sind Passphrases aus einer Handvoll Wörtern, die man dann immer wieder unterschiedlich kombiniert. So braucht man sich im wesentlichen nur die Reihenfolge zu merken.
 
Habe ich schon oft genug erlebt das "klügere Leute" oder zumindest jene die der Meinung sind dazu zu gehören die einfachsten Passwörter haben. Selbst bei so manch hochstudierten musste ich mich fragen wie man das Passwort für das Banking so einfach halten kann, das man nich einmal viel raten muss......erst recht nicht wenn man es per PostIt an den Monitor klebt.
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