Der Kampf um Kobalt: Apple will direkten Deal mit Minen über Jahre

Kobalt kommt unter anderem bei der Produktion von Batterien zum Einsatz und ist seit Jahren ein Rohstoff, um den große Firmen auf dem Weltmarkt ringen. Die rasant steigende Nachfrage soll jetzt dazu geführt haben, dass Apple sich um einen direkten ... mehr... Akku, Wissenschaft, Batterie, Lithiumionen, Anode, Kathode Bildquelle: Extremtech Akku, Wissenschaft, Batterie, Lithiumionen, Anode, Kathode Akku, Wissenschaft, Batterie, Lithiumionen, Anode, Kathode Extremtech

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Wat Apple so alles will und meint zu wollen zu haben.. *fg
Ich würde gerne mal wissen, wieviel Kobalt Apple eigentlich per Altgeräteannahme und -recycling rückgewinnt..
 
@DerTigga: Für Recycling gibt es extra Firmen die darauf spezilaisiert sind.
In erster Lionie ist der Verbraucher dafür verantwortlich was mit seinem alten Schrott passiert.
Und nachdem heute nahezu jedes kaff einen Recyclinghof hat, dürfte das auch kein Problem sein.
 
@LastFrontier: Was nichts dran ändert, das Apple als Auftraggeber das wiedergewonnene Kobalt geliefert kriegen könnte. Sofern es den Willen der Kobaltrückgewinnung überhaupt gibt - statt da womöglich einzig und alleine Mining zu betreiben, weils "billiger" ist.
 
@DerTigga: Recycling ist auch eine Kostenfrage. Solange das fördern von neuen Rohstoffen günstiger ist, wird das auch nichts mit Recycling.
Ist zwar unvernünftig aber ist halt Kapitalismus.
Die angeblichen Recycling- und Umweltschonungen der Regierungen sind jedoch definitiv Lippenbekenntnisse.
Die Welt wird nach wie vor von einigen wenigen rücksichtslos geplündert. Und die meisten Verbraucher interessiert es nicht, weil sie es nicht wissen. Daran wiederum haben auch die Medien schuld, die dieses brisante Thema so gut wie gar nicht aufgreifen - Lügenpresse halt.
 
@LastFrontier: Hab ich nicht bestritten, das das was kosten dürfte. Der Punkt ist da bloß, das ich meine die Ansicht vertreten zu dürfen, das Apple so viel auf der hohen Kante liegen hat, das die das ziemlich locker gestemmt kriegen könnten - sofern sie das nicht sowieso schon tun..
Da ich das nicht definitiv weiß, das sie nicht oder in welchen Prozentsätzen doch..siehe obige Frage. Es drängt sich angesichts der News allerdings der Verdacht auf, das die Kobalt-Recycling Quote gen Null geht, wenn da so ein starkes Interesse an langfristig "billigen" Preisbindungen bzw sich regelrecht die Quellen ansich zu eigen machen zu wollen, besteht.

Als Lügenpresse würde ich das nichtmal bezeichnen. Schau dir einfach mal an, wieviele Jahre es schon geht und seit wann unsere Werbung anfing sich und die Leute zu radikalisieren. Jahre um nicht zu sagen schon nen jahrzehnt alte Sprüche wie: ich bin doch nicht blöd (und nehme zuviel Rücksicht), (sozialer) Geiz ist geil..man gönnt sich ja sonst nix (und anderen noch weniger) usw usw dürfte durchaus ihren Teil dazu beigetragen haben, wo wir heutzutage stehen. Siehe dazu auch das kürzliche Statement von Amnesty International bezüglich der "Radikalität" diverser Staatslenker. In Summe das, was ich meine, jene typisch menschliche Denkweise&Ausrede :" ... na wenn "es" "andere" dürfen / machen, dann "ich" aber auch !?
 
nun, das klingt für mich so ähnlich wie die Saphirglasfabrik...
Apple macht nen Vertrag, das Unternehmen verdient dabei noch weniger als je zuvor und geht dann Pleite.
=> Apple juckt das nicht ^^

man wäre schon sehr doof mit Apple solche Verträge einzugehen. Die Nachfrage regelt das Angebot, wer für 2019 schon Preise ausmacht sollte unbedingt beim Bitcoin-Mining auch noch mitmachen... <- könnte ja gut gehen :P
 
@bear7: Wenn jemand sein Produkt unter Wert verkauft und daran pleite geht, ist das in erster Linie seine eigene Schuld.
 
@eN-t: hab ich das irgendwo dargelegt?

Apple ist in der Branche nun mal bekannt "nicht zu verschenken"... alles andere war natürlich ganz klar gegen den Zulieferern gerichtet.
 
@eN-t: Problematisch wird das, wenn (wie zuletzt bei den X Displays) "Bis-Zu" Verträge abgeschlossen werden:

Wenn die vereinbarte Zielmenge tatsächlich abgenommen wird, geht die Kalkulation der Zulieferer auf; wenn Apple dagegen Ausstiegsklauseln nutzt und, wenn's nicht so läuft, weniger abnimmt, kann das dem Zulieferer das Genick brechen.

Du unterschätzt die Marktmacht eines Großabnehmers... Ja, ich gebe Dir Recht, wenn genug anderweitige Nachfrage besteht, sollte man tunlichst keine Verträge mit Apple schließen, aber das kann man sich nicht immer aussuchen.
 
@rallef: Dann haben die in ihren Verträgen halt nicht aufgepasst oder falsch kalkuliert. Ein Vertrag sollte mögliche Eventualitäten eben abdecken, bspw. den von dir beschriebenen Fall, dass der Käufer eben nicht die vereinbarte Menge abnimmt. Und in dem Fall muss dann halt eine Entschädigung gezahlt werden oder der Stückpreis wird entsprechend erhöht. Und wenn der Anbieter meint, einen für ihn nachteiligen Vertrag trotzdem unterschreiben zu müssen, dann gilt wieder mein Punkt: selbst schuld.
 
Ich weiß auch nicht was das soll. Da wären die Mienen ja schön blöde, wenn sie sich auf sowas einlassen würden. Der Kobalt Boom hat gerade erst begonnen und keiner kann wissen wie die Preise in einigen Jahren sind. Dabei sind die Preise nach unten durch die explodierende Nachfrage fast schon abgesichert.

VW versucht so einen Deal auch schon seit längerem zu landen und ist dabei auch noch so dreist Preise unterhalb des Marktwertes zu verhandeln. Problem dabei ist, dass natürlich keiner mitmacht bei so einem Abzock-Deal, VW nun mit lehren Händen dar steht und die Preise sich seit Beginn der Verhandlungen verdoppelt haben. Wenn sie also statt auf 20% Rabatt zu pochen 20% Aufschlag gezahlt hätten, würden sie nun 80% sparen ;-).
"VW scheitert mit langfristigen Lieferverträgen": https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/lithium-und-kobalt-vw-scheitert-mit-langfristigen-liefervertraegen/20560144-4.html
 
Wenn schon wegen paar tausend verkaufter Elektroautos die Ressourcen an Batterien und deren Rohstoffen auf der gesamten Welt knapp werden, dann bin ich gegen eine vollständige Umstellung auf Elektroautos. Meiner Meunung nach ist am sinnvollsten ein gesunder Energiemix. Also das sowohl Benziner als auch Elektroautos benutzt werden. Wenn jetzt wegen Autos meine IT-Elektronik teurer wird, hoert bei mir der Spass auf.^^
 
@Surtalnar: Die andere Seite - dadurch wird Recycling aber auch kostenmässig wieder interessanter.

"Wenn jetzt wegen Autos meine IT-Elektronik teurer wird, hoert bei mir der Spass auf." - ja ist sinn und zweck dieser ganzen Aktion - der Spassgesellschaft ihre Grenzen aufzuzeigen. Der Schutz und erhalt der Umwelt hat ihren Preis.
Dass bestimmte Rohstoffe im Zuge der Elektromobilität dramatisch knapp werden, war aber vorauszusehen. Deshalb sind alle gestzten Ziele zur E-Mobilität auch nur eine Farce; weil nicht erfüllbar.
 
@LastFrontier: Was nützt dir recycling wenn die Rohstoffe nicht vorhanden sind um den bedarf zu decken?
 
@Menschenhasser: Wer sagt, dass die Rohstoffe nicht vorhanden sind? Alle 400.000 vorbestellten Model 3 brauchen in etwa 4000 Tonnen Kobalt, also in etwa das, was sich Apple gerne für ein Jahr sichern möchte...

Einziges aktuelles Problem ist, dass die Bergbauunternehmen nicht auf die explodierende Nachfrage (sowohl von Kobalt als auch von Lithium) vorbereitet waren und es nun einmal einige Jahre dauert, bis die Produktion entsprechend hochgefahren wurde.
 
@gutenmorgen1: Das generelle Problem ist das setzen auf Rohstoffe die in geringen Mengen vorhanden sind.
 
@Menschenhasser: Solange es keine besseren Alternativen gibt, die auch bezahlbar sind, wird sich daran nichts ändern. Und da kann man nur hoffen, dass die Forschung ordentlich vorangetrieben wird.
 
@Menschenhasser: Sicherlich. Nur ist die Frage, ob sich das in Frage stellen der Elektrifizierung wegen der angeblichen Rohstoffknappheit überhaupt lohnt.
Beispielsweise liessen sich alleine mit den aktuell bekannten Kobaltreserven 10 Mrd. Elektroautos in der Grösse eines Tesla 100D herstellen... Kobalt für weitere 50 Mrd. Autos wird noch als abbaubar vermutet...
Jetzt sollte man aber einerseits das Recycling und andererseits die Tatsache nicht ausser acht lassen, dass bereits an Akkus ohne Kobalt gearbeitet wird. Es wird also in absehbarer Zeit ein Ersatz für die teuren Kobaltakkus geben.
 
@gutenmorgen1: Naja auch das Recycling ist keine Endgültige Lösung da in vielen bereichen die Rohstoffe nicht zu 100% zurückgewonnen werden können. Da ist es nur darauf zu setzen die Rohstoffe zu verwenden die massig vorhanden sind und wenn auch diese vielleicht nicht so effizient sind wäre aber hinnehmbar. Wenn das nicht der Fall sein sollte wäre z.B. auf Strom zu setzen keine endgültige Lösung.
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