Intel-Chef: Alle kommenden CPUs ohne Meltdown-Bug - versprochen!

Intel-Chef Brian Krzanich dürfte sich aktuell einer der schwersten Aufgaben seiner Karriere gegenüber gesehen haben: Nach dem Desaster rund um die kürzlich bekannt gewordenen Sicherheitslücken in den Prozessor-Architekturen musste er bei ... mehr... Intel, Prozessor, Xeon E7-8894 v4 Bildquelle: Intel Intel, Prozessor, Xeon E7-8894 v4 Intel, Prozessor, Xeon E7-8894 v4 Intel

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Wir stehen erst am Anfang. Angriffsvektoren über Hardware werden jetzt erst interessant, wo die Software immer sicherer wird. Da werden noch einige Bugs in der Hardware stecken, die dort seit Jahren wenn nicht Jahrzenten unentdeckt schlummern, die jetzt erst untersucht und ausgegraben werden.
 
@LoD14: Das sehe ich auch so. Generell ist es doch immer eine Frage des Aufwands, bis neue Lücken gefunden werden. Bestes Beispiel ist der Kopierschutz, dieser wird auch regelmäßig geknackt, auch wenn es zuletzt bei Denuvo länger gedauert hat. Dahinter stecken auch eher kleinere Teams.
 
@checks0n: der Trick ist es die Hürden so hoch zu legen, dass sich der Aufwand für potentielle Angreifer nicht lohnt. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, den die Hacker müssen ja hauptsächlich Zeit investieren, von der viele von ihnen offenbar sehr viel haben.
 
@FuzzyLogic: Man sagt ja Zeit ist Geld. Wenn man aber wie die USA über die FED quasi beliebig viel Geld schaffen kann, sehe ich im Zeitaufwand kein Hindernis. Du musst dir nur den Etat deren Geheimdienste anschauen.
 
Jaja das ist ja schön und recht, aber Spectre wird immernoch ein Problem sein oder wie? Ich liebäugle momentan mit einer Ryzen/nVidia Kombo für den nächsten Game-PC nach jahrelanger Intel-Erfahrung... so wie das abging.... nenene
 
@shadowsong: Lies doch mal den Artikel und nicht nur die Überschrift.
 
@TiKu: Ja es steht schon was von Spectre im Artikel, aber es kanns doch auch nicht sein, dass die "Patches" von Intel publiziert und wieder zurückgezogen werden... Intel verströmt nur heisse Luft und werden halt nun (wie AMD und Apple auch) verklagt.... Aber ich kann dein beklagen gerne an Winfuture umleiten: Gebt mal die Quellen an!
 
@shadowsong: Mir persönlich ist ein unsicheres (mit bekannten Risiiken!) stabiles System lieber, als eins was instabil ist oder garnicht erst startet. Von daher war die Entscheidung, die Microcodes wieder zuückzurufen, richtig. Falsch war, nach einem halben Jahr fehlerhafte Microcodeupdates herauszugeben.
 
@1ST1: Frage: welches System meinst du mit "instabil" oder "garnicht erst startend"?
 
@gutenmorgen1: Er meint die bereits veröffentlichten, aber bald danach gleich wieder zurückgezogenen Microcode-Updates von Intel, die bei machen System Bootschleifen und auch anderweitig nicht mehr funktionierende Rechner erzeugt haben.
 
Dass zukuenftige Prozessoren sicher sind hilft mir mit meinem Laptop,das schon eine betroffene Intel CPU verbaut hat,auch nicht mehr.
Ich sehe es aber als Selbstverstaendlichkeit,dass neue CPUs diesen Bug nicht mehr haben duerfen.
Es ist ein absolutes muss,dass so etwas gefixt wird.
Und zwar nicht nur durch verbuggte Patches.
Vorgestern hab ich das Microcode Update installiert und gestern ist mein Laptop dann innerhalb von einer Stunde komplett haengen geblieben,sodass ich es nur noch durch abstuerzen lassen und neu hochfahren wieder zur Funktion bringen konnte.
Inzwischen habe ich den proprietaeren Intel Microcode in der Treiberverwaltung deaktiviert und verlasse mich auf die Standardloesung aus dem Linux Kernel.
Seitdem ist es nicht mehr abgestuerzt,habe es danach aber auch nicht mehr lange was daran gemacht.
Obs was gebracht hat,merke ich dann heute Abend.
Ich bin jedenfalls sehr froh,dass mein Computer einen AMD Prozessor hat.
Damit arbeite ich viel mehr und hab viel mehr Zeug offen,da waere so ein Bug viel schlimmer,aber dort ist bis jetzt auch noch kein Problem aufgetreten.
Einen Spectre Fix gibts doch soweit ich weiss auch schon?
Hat AMD dann wohl besser geloest...
 
@nipos: Dir war "gestern" aber schon klar, dass Intel diese Microcode-Updates vor Tagen schon zurückgezogen hat, gerade wegen dieser - wie du geschildert hast - Probleme?
 
@tapo: Ja,das war mir bewusst und das Update wurde vorgestern erst angeboten.
Ich dachte,dass die das in der Zwischenzeit schon behoben haben.
Naja,Shit happens,wird hoffentlich bald wieder richtig gehen.
 
@nipos: hmm, interessant, da hat dann ggf. einer der Anbieter nicht aufgepasst oder einen schnellschuss losgelassen, da Intel eindeutig kommuniziert hat, dass etwaige Updates vor der Ausrollung erst ausgibig von den Herstellern getestet werden müssen.
 
@nipos: Leider nicht aber amd ist insofern besser das dort die spectre lücke nur deutlich schwerer auszunutzen ist als bei intel auch ohne fix.
 
@timeghost2012:
Spectre 1 ist bei AMD offen (m.W.n. noch kein Microcode-Update vorhanden)
Spectre 2 soll nur sehr schwer auszunutzen sein ("nahe 0")
Meltdown ist bei AMD nicht vorhanden
 
@tapo: so in etwa ja auch meine aussage
 
Verkaufen die dann umgebrandete AMD CPUs? xD
 
Da steckt Intel im Augenblick in einem Dilemma. Kuendigt man neue Prozessoren
ohne "Fehler" an, werden alle auf diese warten und die jetzt verfuegbaren CPUs
sinken stark im Preis bzw. sind nicht mehr zu verkaufen. Kuendigt man gar nichts
an wird auf Intel geschimpft, weil die untaetig sind.
Nun wird auch klar, warum Intel im letzten Jahr die erwarteten 10nm-Prozesoren
nicht angekuendigt hat.
Wer sich in die Problematik rund um Meltdown und Spectre einlesen moechte,
bitte mal folgenden Artikel bei heise.de durchlesen.

https://www.heise.de/security/meldung/Analyse-zur-Prozessorluecke-Meltdown-und-Spectre-sind-ein-Security-Supergau-3935124.html
 
Verstehe ich nicht ganz, warum Kosten nicht auch schon 2017 angefallen sein sollten, schließlich arbeiten Intel, AMD, Microsoft, Google, Apple und Co. seit Mitte 2017 an entsprechenden Lösungen.
Anfang 2018 wurden die Lücken ja erst publik, aber die softwaremäßige Behebung geschah ja zumindest kostenseitig überwiegend in 2017. Man abgesehen von ein paar Bugs in aktuellen Micro-Codes bei Intel.
 
Intel kaufe ich nicht mehr. Die sind wie VW und Apple mit Lügen und Betrug verbunden.
 
@jediknight: Das lustige ist das VW trotz Abgaskanal 2017 einen Absatzrekord vermelden konnte auch in Deutschland.

Der Abgaskanal hat nämlich nie sonderlich auf den Verkaufszahlen ausgewirkt, im Gegenteil.

Das einzige was sich da geändert hat das sich Kunden eher entschließen einen Benziner zu holen,statt ein Diesel, aber immer noch vom VW-Konzern.

Mein Arbeitskollege hatte letztes Jahr auch gemeint, das er sich wegen des Skandals auch kein VW holt.

Er hat sich stattdessen einen Skoda geholt :D
 
@ibecf: Audi, Seat und Skoda gehören zu VW, basieren deswegen auf der selben Plattform. Also unterstützt man am Ende damit VW. Und nach dem Abgasskandal sollte jeder vernünftige Mensch diese Marke(n) meiden, es sei denn, man unterstützt gerne Betrüger und überteuerte Fahrzeuge.
Wer Wert auf eine vertrauenswürdige deutsche Marke mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis legt, sollte sich bei Opel umschauen.
 
@Unglaublich: Auf VW wurde eingeschlagen. Das heißt doch nicht, daß andere Firmen bei gleich sparsamen Add- Blue- Verbrauch bessere Werte haben.
Gegen Japaner und Koreaner kann man wohl nicht mit Erfolg klagen, und Ford ist irgendwie eine US- Marke.
 
@ibecf: Naja mehr in den Medien - mehr Aufmerksamkeit. Und interessant sind die Neuromarketing Studien, dass sich auch solche Bad News mittelfristig positiv auswirken. War beim "Barilla Skandal" auch so. Erstmal bekommt man aber mal auf den Deckel.
 
"Die Fehler, die zu Schwachstellen wie Meltdown und Spectre führten, sollen so komplett aus den fest verdrahteten Schaltungen im Chip herausgeholt werden." Das klingt so unglaublich professionell... xD
 
Die betroffenen CPU's sollten vom Markt genommen werden bzw. extrem verbilligt angeboten werden - wer will soetwas schon freiwillig zum Vollpreis kaufen ?
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