München: Rückkehr von LiMux zu Windows kostet 50 Millionen Euro

Nachdem München über die Rückkehr zu Windows-Software abgestimmt hatte, sollen die IT-Arbeitsplätze der Stadt in den nächsten Jahren erneut umgerüstet werden. Der Stadtrat geht davon aus, dass der Umstieg auf das Betriebssystem Windows 10 und ... mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Mit dieser Summe hätte man die Probleme wohl auch ohne Windows lösen können. So unterstützt man einen ausländischen Quasi-Monopolisten.
Aber gut, das war wohl Bedingung für Microsofts Umzug von Unterschleißheim nach München.
 
@TiKu: Klar geht es ums das Geld und dass MS weiterhin in Münchnen investiert und nicht in eine andere Stadt außerhalb vom Münchner Großraum abwandert.

Ich behaupte nicht dass immer alles nach der damaligen Umstellung gleich auf Anhieb reibungslos funktioniert hat. Nehme aber auch niemanden ab dass man über 10 Jahre braucht bis man merkt dass Linux nicht geeignet ist um die Aufgaben in der Verwaltung vernünftig zu erledigen. Wenn es so schlimm um die IT unter Linux gestanden hätte, dann wäre sicher schon viel eher die Reißleine gezogen worden.

Was den Mann/Frau am IT-Arbeitsplatz angeht, das interessiert doch eigentlich niemanden. Die meisten sehen sowieso nur die Oberfläche "ihres" Programms und haben nicht am darunterliegenden Betriebssystem herumzufummeln. Meiner Meinung nach alles nur vorgeschobene Gründe.
 
@noComment: Nicht alle Stadträte haben es geschafft Skype zu installieren, was aber jetzt nicht an der Wahl von Linux oder Windows lag, sondern einfach daran das in einem zentral administrierten IT-Betrieb nicht jeder Adminrechte haben sollte und daher auch nicht hat, egal welches Betriebsystem gerade verwendet wird. - http://bit.ly/2A6kMbn
 
@noComment:
Weil die Angestellten, die sich den Krampf antun müssen, nie gefragt wurden. Das Ganze ging von Anfang an von der Politik aus.
 
@noComment:
"Nehme aber auch niemanden ab dass man über 10 Jahre braucht bis man merkt dass Linux nicht geeignet ist um die Aufgaben in der Verwaltung vernünftig zu erledigen."
Nach 10 Jahren laufen laut News immernoch mehr als ein drittel der PC aus welchen Gründen auch immer mit Windows. Dass man an dieser Stelle dann doch noch mal darüber nachdenken sollte, ob der vollständige Umstieg überhaupt möglich ist, halte ich nicht für ganz dämmlich. Das Ziel sollte eigentlich immer eine möglichst einheitliche Umgebung sein, alles andere verursacht nur zusätzliche Kosten, die nur bei Arbeitsplätzen gerechtfertigt werden können, die wirklich was besonderes benötigen. Ansonsten will man einheitliche Software und auch möglichst einheitliche Hardware, jedenfalls im professionelen Bereich und ich denke Behörden zählen dazu.
 
@Link: Welches Drittel meinst du und von welchen 10 Jahren sprichst du?

Im Mai 2009 waren 1800 Arbeitsplätze auf Linux umgestellt, 12.000 nutzten OpenOffice. Im November 2010 waren 4000 Arbeitsplätze umgestellt, bis Ende 2010 waren es 5000. Mitte April 2011 war die Hälfte, Mitte August 7600,[42] Mitte Dezember 2011 drei Viertel, April 2012 mehr als 10.000, Juni 2012 mehr als 11.000[45] und November 2012 11.700 der geplanten 12.000 PCs umgestellt.
 
@qmert: "Insgesamt sind gut 18.500 LiMux-Clients und etwa 10.700 ältere Windows-Systeme betroffen."
Macht grob 2/3 LiMux und 1/3 immer noch auf Windows.
 
@TiKu: Kurze frage: Was für eine Suchmaschine Benutzt du? Und was für ein Smartphonebetriebssystem läuft auf deinem Handy?

Falls es Google/Android sein sollte, solltest du ruhig sein da du selbst Quasimonopolisten unterstützt.
 
@Edelasos:
Tatsächlich kann man Android Telefone so umstellen, dass sie kaum mehr was mit Google am Hut haben. Genauso gibt es mittlerweile viele Suchmaschinen von Firmen die nichts mit den Monopolisten zu tun haben bzw. nichts an die weiterleiten.

Netter Versuch von Doppelmoralentlarvung, aber leider ist nicht alles was hinkt ein Vergleich.
 
Wenn ich das schon lese "Umzug von MS nach München war ausschlaggebend".
Das ist hanebüchener Unsinn. Denn der MS-Sitz war vorher in einem Münchner Randbezirk. 20 Minuten vom Zentrum weg.
Limux ist gecheitert, weil es die Linuxer versemmelt haben; wohl mit den üblichen realitätsfernen Versprechungen wie sie Linuxer gerne abgeben. Kostenlos, easy und wir machen das schon.
Hätte man ein vernünftiges Pflichtenheft erstellt, hätte man bereits bei der Planung festgestellt, dass da einiges im Argen liegt.
 
@LastFrontier: Kann ich dir so nur zupflichten - hatte damals beiläufig mit dem Projekt zu tun ,- und ja es war immer wesentlich mehr Enthusiasmus als notwendig dabei ;-) -
 
@LastFrontier: wenn es nicht das eigene Geld ist was man verprasst, dann braucht man auch kein vernünftiges Pflichtenheft...
 
@Wuusah: In dem Fall haben sie schon genug Geld mit dem Limux-Projekt versenkt. Bevor die Administratoren irgendetwas ausrollen, was die normalen Nutzer (die schon genug Arbeit haben) nutzen müssen, sollten sie es vorher lieber selbst auf die gleiche Weise, wie die normalen Nutzer es nutzen, testen. Bevor sie irgendwelche (Open-Source)-Software auf die Endnutzer loslassen. Das gleiche gilt auch für Entwickler von OpenSource-Software, die sollten dann auch ihre Software auf richtige praktische (und nicht theoretische Arbeitstauglichkeit testen, und es auf die gleiche Weise, wie Normalnutzer, die sich nicht erst stundenlang mit der Software beschäftigen können/wollen und dadurch unnötig ihre Arbeitszeit und Freizeit verbraten.
 
@Wuusah: Pflichtenheft, Projketplanung (z.B. nach Siemens Phasenkonzept) gehört zu den Grundlagen eines jeden Informatikers.
Ich habe mehr als ein Projekt erlebt, dass bereits in xder Planungsphase gekillt wurde, weil es z.B. aus kompatibilitätszwängen, Pruduktionsverfahren oder einfach des Geldes wegen nicht realisierbar war.
Und je umfangreicher ein Projekt ist, um so mehr musst du ins Detail gehen. Und idealerweise haut man nicht allesd ajuf einmal über den Haufen und realisiert erst auch eine sehr gut funktionierende Teststellung.
Der Kunde zahlt das doch alles. Und wenn es halt ganz blöde läuft, werden da halt mal mehrere zehntausend Euro in den Sand gesetzt; denn Leute die sowas können bekommt man nicht gerade von der Stange und kosten auch entsprechend.

Bei München behaupte ich ganz frech, dass auf der IT-Seite Dilettanten am Werk waren - sowohl bei den Linuxern als auch bei der Stadt.
Da muss nur ein oder zwei gestandene IT-Administartoren gegen Linux gewesen sein, und schon kippt das Projekt.

Das kann dann soweit gehen (wie ich es mal gemacht habe), der Firma zu empfehlen den IT-Verantwortlichen gleich mit auszutauschen.

Bei solchen Projekten kommt es auch sehr darauf an die internen Grabenkämpfe zu erkennen. Alteingesessene Mitarbeiter wollen keine grossen Veränderungen und Junbge wollen sich profilieren.
Und der Job eines Projektleiters ist es, selber eine Ahnung zu haben und die ganzen unterschiewdlichen Interessen zu erkennen und unter einen Hut zu bringen damit das ganze doch irgendwie ein ordentliches Gesicht bekommt und zum Erfolg führt.
Meine Stärke war nicht die fette Ahnung, sondern die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt an den richtigenOrten zusammen zu bringen.
Projektleiter sind Leute die Führen, koordinieren, delegieren und konsequente Erfolgskontrolle durchführen.
Und so etwas hatten die in München garantiert nicht.
Ansonsten wären die nichtso auf die Schnauze gefallen.
 
@LastFrontier: Seit wann ist Unterschleißheim ein Münchner Randbezirk? So ein "hanebüchener Unsinn". Unterschleißheim ist eine eigenständige Gemeinde, kein Stadtteil von München.
 
@Steppl: Natürlich ist Unterschleißheim eine eigene Gemeinde.
Hätte vielleicht schreiben sollen Speckgürtel.
 
@LastFrontier: Merkste was!? Wenn Unterschleißheim eine eigene Gemeinde ist, bleiben auch die Steuereinnahmen in Unterschleißheim. Mit dem Umzug nach München fließen die Steuern nun zur Stadt München - klingt eigentlich ganz logisch, oder!? Und ich glaube, da gibt's gar keine Frage warum Microsoft umgezogen ist und München nun die andere Hand wäscht - genau so funktioniert Lobbyismus!
 
@Puncher4444: Welche Steuern? Die, die sie in Irland zu 0,0005% abführen? So wie Apple, Starbucks und co.
 
@Roger_Tuff: Die Gewerbesteuer, die sie bis zum Umzug an Unterschleißheim und nun an München abführen.
 
@Roger_Tuff: Gewerbesteuern (die übrigens einen höheren Hebesatz haben als in Unterschleißheim), anteilig Lohnsteuer (es werden sicherlich auch einige nach München ziehen) sowie alle indirekten Einnahmen, an denen die Stadt beteiligt ist bzw. die durch neue Arbeitsplätze in München generiert werden (irgendjemand muss das Gebäude bauen und unterhalten, Mitarbeiter bringen auch Geld mit, was sie dann wohl eher in München ausgeben, als in Unterschleißheim). Und für die Beträge die da ins Stadtsäckel fließen, geht man doch gerne in die MS Knechtschafft zurück. Einen ECHTEN technischen Grund für diese Entscheidung gibt es nicht - was in den letzten Jahren ja auch oft genug dargestellt wurde.
 
@TiKu: Nene, durch den Umzug werden sie dem Finanzamt Verluste vorrechnen und es der Steuer gegenrechnen und werden wenn überhaupt nur nen paar Kröten bezahlen.
 
@Puncher4444: Die Lohnsteuer zahlt nur der Arbeitnehmer! Zu den Gewerbesteuern siehe re:4
 
@Roger_Tuff: Einen Teil der Lohnsteuer bekommt aber die Kommune, in der der AN wohnt. Und da ich meinte, dass wohl auch einige umziehen werden, wird München daran mit verdienen. Und sicherlich werden sie einen Teil der Investitionskosten steuerlich absetzen können - das wird aber zumindest für den Umzug nicht bis in alle Ewigkeit so gehen.
 
@Puncher4444: So und wo bitte sind die Seriösen Beweise dazu ?
Man kann ja immer viel Behaupten aber Belegen können es dann irgendwie immer nur wenige.
 
@Puncher4444: Hab da mal nen netten Artikel gefunden, wie es mit "Steuern zahlen" so bei Konzernen so läuft. https://www.capital.de/wirtschaft-politik/steuern-zahlen-die-anderen
 
@Freddy2712: Mal eine Gegenfrage: wo sind die seriösen Beweise dafür, dass Limux "gescheitert" ist und das man nun unbedingt zu MS zurück muss, anstatt die mind. 50!!! Mio. Euro in die Hand zu nehmen und die Punkte, die nach Aussagen lokaler Politiker nicht funktionieren, zu beheben!?
 
@Roger_Tuff: "Dass Microsoft in München mehr Gewerbesteuer zahlen muss als in Unterschleißheim, nehme das Unternehmen in Kauf. Zur genauen Summe wollte sich Krusel nicht äußern. In Unterschleißheim lag der Betrag im einstelligen Millionenbereich."

www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/microsoft-zieht-nach-muenchen-herber-schlag-unterschleissheim-3209914.amp.html
 
@Puncher4444: Natürlich ließe sich das für bestimmt 50 Millionen machen aber in welchem Zeitraum ?
Ich denke nicht das alle Probleme in 6 bis 12 Monaten ausgeräumt sind jedes erledigte Problem wirft immer 2 Neue auf.
Und am Ende Kostet es auch 100 Millionen und in 5 Jahren Funktioniert Trotzdem kaum mehr wie Haute.

Microsoft wird für 50 Millionen eingekauft werden Stand Heute bis das Abgesegnet ist Ausgeschrieben und Ausgewählt vergehen noch 5 Jahre.
Dass sich bis dahin aber auch der Markt ändert und diese Vorgaben dann schon Sonderwünsche sind die weil dann Veraltet mehr Kosten bedenkt halt niemand.

Natürlich könnte man auch schlicht Apple MacOS Systeme einkaufen inklusive MS-Office Problem Inkompatibel zu zwingend benötigter Windows Software ohne Alternative bleibt.
Aber auch die Kosten werden von 50 auf 150 Mio steigen.

Limux ist von Anfang an zum scheitern Verurteilt gewesen das ganze hätte Bundesweit Laufen müssen schon wegen Office.
Es Funktioniert ja nicht einmal völlig einheitlich in München selber.
Ein Scenario wie es bestimmt so oder Ähnlich Existiert:
Dezernat für z.B. Abwasser schickt dem Dezernat Umwelt Dokumente in MS-Office erstellt mit Makros, diese aber haben die Open Source Lösung und können nur Aufwendig dadrauf zugreifen und diese Bearbeiten.
Wäre ja nur ein halbes Problem gäbe es da nicht noch die Auswertungen Erstellt mit Spezialsoftware für Windows die schlicht nicht für Limux gibt und geben wird.
So hat man dann den Punkt Arbeit nicht durchführbar oder nur mit Umwegen.
Und das sind dann Probleme im weiteren Umfeld Limux die sich nicht Lösen lassen weil Lizenzen bei firmen liegen die kein Interesse haben an Limux weil damit kein Geld zu Verdienen ist.
Und selber Portieren verletzt Lizenzen und könnte Teuer werden.
Virtualisierung ist nicht Abgedeckt in der Lizenz geht daher nicht.
Selbst wenn die Firma eine Version bereitstellen wollen würde will die Geld sehen und dann dauert es und wird bestimmt Teur.
Dazu kommt das es bestimmt nicht nur eine Software ist sagen wir einfach es dürfte deutlich billiger werden zurück zu Windows zu gehen als Limux zu behalten.

Aber die Seriöse Quelle fehlt immer noch das Microsoft nur deshlab nach München geht.
Ich würde Wetten wäre Microsoft von Unterschleißheim nach Hannover gegangen gäbe es die Diskussion überhaupt nicht.
 
@Freddy2712: Sorry wenn man Office-Dokumente mit Makros verschicken muss, dann läuft in der städtischen IT aber was gewaltig verkehrt. Solche Mittelalterlösungen sollte man bei einer Migration durch ein Dokumenten Managament System ersetzen.
 
@Puncher4444: Richtig edel von Microsoft, dass sie die höheren Abgaben in München akzeptieren, statt im wenige Kilometer entfernten Unterschleißheim zu bleiben, was ist denn die Gegenleistung, die sich Microsoft davon erhofft ... oh ja richtig.
 
@Puncher4444: Dass MS Unterschleißheim verlässt, war schon lange vor Limux bekannt.
Der Mietvertrag lief eh 2016 aus.
Mal darüber nachgedacht, dass z.B. Unterschleißheim nicht die Infrastruktur und auch nicht den Bauplatz für das neue MS-Konzept bereitstellen konnte?
Oder der Bau in Uschl einfach zu klein und vor allem zu alt ist?

""Neben den Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter waren die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit des Gebäudes sowie die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Standortes ausschlaggebend", sagte Christan P. Illek, Chef von Microsoft Deutschland."

https://winfuture.de/news,78754.html

Aber natürlich habt ihr Verschwörungstheoretiker natürlich recht.
 
@LastFrontier: 2013, als der Umzug beschlossen wurde, stand die Stadt noch voll hinter LiMux: https://www.golem.de/news/limux-muenchen-weist-microsofts-kritik-zurueck-1301-97102.amp.html
https://www.golem.de/news/muenchen-limux-projekt-offiziell-abgeschlossen-1312-103380.amp.html
In den Jahren danach dann plötzlich der Schwenk um 180 Grad, mit Argumenten, die vorher auch schon ein Problem hätten sein müssen, aber offenbar nicht waren. Deutlicher können Lobbyismus und Korruption kaum sein.
 
@TiKu: Ja ist doch klar. Erst haben die Linuxer das blaue vom Himmel versprochen und dann stellte sich nach und nach heraus, dass wohl doch mehr Schein als Sein war.
das einzige was du der SYtadt vorwerfen kannst, ist, dass sie die Reissleine zu spät gezogen haben.
Und die Linuxer haben Linux einen neträchtlichen Imageschaden zugefügt.
Nidemand denkt nun noch ernsthaft daran Linux in der Verwaltung einzusetzen. Und LInuxer stehen jetzt als Blender und Kasper da - selbst ins Knie geschossen.
 
@LastFrontier: Was du nicht verstehst und dir TiKu versucht tu erklären ist, das es sich um eine rein politische und nicht technische Argumentation handelt. Und welche Linuxer sollen denn das blaue vom Himmel versprochen haben. Das Projekt wurde von der Stadt München und dem ehemaligen Oberbürgermeister aus iniitialisiert und von den städtischen Mitarbeitern des it@m durchgeführt. Also von wem sprichst du genau?
 
@LastFrontier: Warum Microsoft nicht einfach in Unterschleißheim geblieben ist und der Mietvertrag verlängert hat, was ja das normale Vorgehen ist, ist fraglich. Sicherlich hätte man auch diesen Standort weiter ausbauen können, günstiger wäre es aufjedenfall für Microsoft gewesen. Fakt ist aber auch, das nach der Entscheidung für das LiMux-Projekt Steve Ballmer nach München reiste und der Stadt erst 3 Millionen und später 13 Millionen als Vergünstigungen angeboten hat, wenn die Stadt bei Microsoft bleibt. Damals hat sich der Oberbürgermeister noch standhaft dagegen entschieden.
 
@qmert: Das ist mir eigentlich egal, wie das gelaufen ist. Auch hier kannst du nur spekulieren.
Wir sitzen dort nicht im Gemeinderat, sind keine Bürgermeister und die Beweggründe von MS kennen wir auch nicht.
Alles nur Vermutungen.

Na ja - und das MS einen Konkurrenten durch Vergünstigungen (Rabatte) aussticht, ist in jeder Branche gängige Praxis.
Wer einen Auftrag unbedingt haben will, lässt auch schon mal die Hosen runter. Vor allem dann, wenn einProjekt wie München ein erheblicher Multiplikator und Aushängeschild ist.
Ich bin auch schon bis an die Grenzen des machbaren gegangen, nur weil es um eine Prestigesache ging.
Und da werden z.B. ein paar hundert Rechner nicht mit 30% Marge verkauft, sondern nur mit 5 %. Bei solchen Mengen springt trotzdem noch genug Gewinn raus.
Oder manche Kunden bezahlen ein Projekt komplettim voraus; obwohl abzusehen ist, dass die Kosten eher fallen als steigen werden (vor allem bei grösseren Hardwareanschaffungen passsiert das). Die Kunden/Abteilungen machen das deswegen, weil sie ihren Etat "verbrennen" müssen; sonst gibts im nächsten Jahr weniger.
Das hatte bei mir in einem Projekt zur Folge, dass die letzten Geräte schon Auslaufmodelle waren und zu Spottpreisen gegenüber dem ursprünglichen geplanten Preis zu haben waren So kann man auch ordentlich verdienen, wenn man es checkt. Und da ging es nur um 20 DTP-Arbeitsplätze mit 4 Druckern und einem Server für ca. 750.000 DM (damals alles noch auf Apple-Basis). Haben wir ordentlich dran verdient.

Ich war also jahrzehntelang im Vertrieb, zertifizierter Servicetchniker, Projektplaner und auch Ausbilder in der IT.
Ich kann dir die dollsten Dinger erzählen, was da "getürkt" und getrickst wird. Und zwar auf allen Seiten.
Ich bin manchesmal zum Kunden zur Installation gefahren und habe mich dann gefragt: "Alter - wer hat denen diesen Schei$$ verkauft".
Denn gerade Vertriebler die auf Provisionsbasis arbeiten, sind mit die grössten Gangster. Ob Versicherungen, Autos, IT spielt dabei keine Rolle.

Hier mal eine dieser "Fachpersonen" die über das Projekt mitentschieden haben.

http://anne-huebner.de/2017/03/limux-nur-eine-kurze-notiz-an-die-linux-gemeinde/

Da sage ich jetzt mal nichts dazu. Kannst dir aber denken was ich davon halte.
 
@LastFrontier: Nein, so einfach ist es nicht. Das Projekt wurde offensichtlich gut geplant und die Migration ist ja bereits abgeschlossen. Die städtische Verwaltung ist migriert, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux.

Jetzt möchte die Politik eine Rolle Rückwärts machen, weil der Stadtrat nicht Skype installieren konnte - http://bit.ly/2A6kMbn. Das zur Installation von Zusatzsoftware wie Skype oder anderen Anwendungen aus Sicherheitsgründen ein administratives Rechtekonzept vorliegt und für das die administrative IT verantwortlich ist, ändert sich mit der Wahl des Betriebsystems, ob Windows oder Linux, nicht.

Es ist und bleibt eine inkompetente politische Eintscheidung, wenn man sieht das bei der Rückmigration 86 Millionen veranschlagt wird und dazu nochmal mit 20 Millionen zusätzlich für die Migration von veralteten Office-Makros eingeplant werden. Dann darf man sich als Steuerzahler zurecht über diese inkompetente Politik und Oberbürgermeister Dieter Reiter aufregen. Eine kostspielige Rückmigration wird jetzt hier durchgeführt gegen dessen Kosten das gesamte LiMux-Projekt nur ein Bruchteil gekostet hat. Eine Verwaltung, die mit zehntausenden Office-Vorlagenmakros arbeitet, arbeitet nach wie vor im technischen Mittelalter und wird nach dem Austausch des Betriebsystem nach wie vor im technischen Mittelalter arbeiten. Das Geld wäre besser in der Pflege des aktuellen Systems und Ausbau zu modernen, zukunftsfähigen Virtualisierungs und Thin-Client-Anwendungen über das Intranet investiert.

Zu guter letzt plant man dann auch noch nebenbei den kompletten Umbau der IT-Verwaltung und strebt eine zusätzliche GMBH-Ausgründung an, die neben der bereits bestehenden IT arbeiten soll und von der auch noch niemand weiß welche Aufgabe sie genau haben soll. Mit zusätzlichen Mehrkosten für Personal wird daher im Stadtrat gerechnet. Aber hauptsache mal was machen. Das benötigte Personal soll mit dem Wechsel von bestehenden Mitarbeitern zur neuen Ausgründung gewonnen werden. Da die städtischen Mitarbeiter dies aber aus nachvollziehbaren Gründen ablehnen, wird das nicht gelingen und man hat am Ende nur eine neue Organisation ohne fachliche Kompetenz geschaffen, die die bisherigen Strukturen in keiner Weise vereinfacht sondern nur weiter verkompliziert.

Wir werden hier noch in einigen Jahren erst von unerwarteten Mehrkosten und dann vom erneuten Scheitern eines politsch inkompetent geplanten IT-Projekt in Deutschland höhren, bevor man dann nach ausgegebenen Millionen auf die Idee kommt das zu machen, was auch andere machen, nämlich moderne Webanwendungen im Intranet auf Geräten denen egal ist welches Betriebssystem darauf läuft, was dann auch spätere Neuentwicklungen und Migrationen vereinfachen würde.
 
@qmert: Ob du es glaubst oder nicht: Wenn die mit Makros in Office arbeiten und es zu Linux kein Pendant gibt - dann war es das auch.

Wie kannst du dir anmassen, zu behaupten die sind im Mittelalter, nur weil sie Makros programmieren oder verwenden?
 
@LastFrontier: Erstens wurden alle Makros bereits von Microsoft Office Vorlagen zu Libre Office Vorlagen migriert und werden jetzt für Millionen noch mal zurück nach Microsoft Office migriert. Ein echter Schildbürgerstreich. Zweitens verdeutlich die Anzahl der verwendeten Makros den Wildwuch der damaligen IT-Landschaft bei dem die Mitarbeiter nicht auf eine einheitliche Lösung sonder auf zehntausend verschiedene Insellösungen zugreifen müssen. Diesen Wildwuchs bestehen zu lassen und nicht im Rahmen einer Neuausrichtung der IT zu beheben, löst eben die Probleme nicht und ist damit nicht zielführend.
 
@qmert: Ich wage zu bezweifeln, dass die Migartion von MS Office zu Libre Office problemöos ging.
Denn Libre ist nicht 100% kompatibel zum MS Office-Standard, der zu 98% eben weltweiter Standard ist.
Von einem Standrad-Produkt auf ein Nischenprtodukt zu wechseln ist schon krass.
Und warum wieder zurück migrieren? ich glaube micht dass alle alten MS-Office Dateien zu 100% gelöscht wurden. Selbst bei der Hardware dürfte es kaum Mehrkosten geben.
Warum Makros einen Wildwuchs verursachen sollen, erschliesst sich mir nicht ganz. Offensichtlich hat ja alles jahrzehntelang funktioniert.
 
@LastFrontier: Die Makros und Dokumente wurden also 10 Jahre nicht verändert, sodass man einfach die Backups von damals nutzen kann? Warum ist das ganze dann so teuer?
 
@TiKu: Woher soll ich das wissen?
 
@LastFrontier: Nun, du scheinst dir zumindest einigermaßen sicher zu sein, dass die Dateien nicht gelöscht und nach der Migration auch nicht verändert wurden, sodass man einfach die 10 Jahre alten Office-Dateien verwenden kann statt alles neu zu migrieren.
 
@TiKu: Die Makros aus Office 2010 funktionieren zu 99% auch mit dem aktuellen Office.
Und ich glaube nicht, das die alles gelöscht haben. Das wäre unüblich - ausser du hast Dilettanten am Werk.
Ich behalte Kundenbackups auch um die 6 Monate. Nicht selten brauchen dke nämlich wieder was von ihrem alten Zeugs, eil sie eben nicht alles gesichert haben.
Backups bei den Endanwendern sind nach wie vor ein stiefmütterliches Kind. da hat sich in den letzten 35 >Jahren kaum Verbesserung ergeben.
 
@LastFrontier: Wenn es doch zu 99% funktionieren sollte, also nach deiner Aussage zumindest, warum rechnet man dann mit 20 Millionen für die Migration von Makros ins neue Office. Scheinbar funktioniert das eben nicht so einfach.
 
@qmert: Da ich nicht in das Projekt involviert bin, weiss ich auch nicht was die da treiben.
Was da wirklich abgeht wissen nur die direkt beteiligten.
Aus der Erfahrung heraus weiss ich aber, das etliches nach aussen falsch dargestellt wird, damit nicht doch noch Köpfe an bestimmten stellen rollen.

Wie aber erwähnt, wenn ich ein System auf ein neues migriere, behalte ich meinen alten "Schei$$" solange, bis das neue funktioniert.
Vielleicht haben die sich auch zuviel vorgenommen (beide Seiten) um das alles auf einen Schlag zu machen.
Normalerweise beginnt man nach der Planung mit einer Teststellung im kleinen Rahmen und stellt dann etappenweise um.
Die Öffentlichkeit wird also kaum erfahren, was da wirklich gelaufen ist. Man kann da nur spekulieren.
Und inwieweit die Projektplanung öffentlich zugänglich ist, ist mir nicht bekannt.
 
@LastFrontier: Vielleicht solltest du dir auf anderen Seiten einen neutraleren Blickpunkt auf das LiMux-Projekt sowie die bevorstehende Rückmigration anlesen. Ich empfehle z.B. heise.de, hier werden zumindest beide Seiten der Medallie betrachtet.

Damals wurde jegliche einzusetzende Software öffentlich augeschrieben, und der Funktionsumfang der angebotenen Lösung genau gegen diese Ausschreibungen geprüft. Heute heisst es "wenn die Software von Microsoft das nicht kann, dann braucht das niemand, ist ja überall Standard". Bestes Beispiel dafür ist die bisher eingesetzte Groupware - denn die aktuellen Versionen von Microsoft Exchange und SharePoint erfüllen heute noch nicht die Bedingungen der damaligen Ausschreibung.

Auch gibt es diverse Statements des bisherigen Betreibers der Server-Infrastruktur, dass viele gewünschte Features auch mit der bisher eingesetzten Software möglich wären - jedoch großteils nicht mit dem Sicherheitskonzept vereinbar waren. Und dafür wechselt man also zu einem geschlossenem System und definiert "das ist jetzt sicher, weil ich dem Anbieter vertraue" ? Ok. Auch sollen gemeldete Probleme und Unterstützungsanforderungen bis auf wenige Ausnahmen stets im Vertraglich zugesicherten Rahmen gelöst worden sein.

Diese Rückmigration ist eine rein politisch motivierte Aktion. Würde man hier die gleichen Hürden stellen, wie damals bei der Migration ZU LiMux, so würde sich die Entscheidung noch 5 Jahre hinziehen. Aber nein, stattdessen glaubt man jedem Wort einer Beraterfirma, welche dafür bekannt ist eng mit Microsoft zusammen zu arbeiten ...

Vielleicht sollte sich München einfach direkt etwas von IBM abschauen - und alle Arbeitsplätze auf MacOS umstellen ?
 
@oldluke92: heise.de ist als Quelle genau so gut wie die Bildzeitung.
Mac OS wäre (abgesehen vom Preis) tatsächlich eine Alternative. Vor allem schon deswegen, weil MS Office auch für OS X und iOS verfügbar ist und bestens mit WIN funktioniert.
Und wenn du dich auf IBM einlässt, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass du auch wieder was von Apple mit dazu bekommst.

Wir brauchen uns da nichts vorzumachen. Wer seine ganze Struktur auf MS aufgebaut hat, muss bekloppt sein um dann auf LInux zu wechseln.
Und was den Officebereich angeht, da ist nun mal weltweit zu 98% MS Office der Standard und nicht ein Nischenprodukt zu a la Libre Office.
Auch wenn Libre Office ein paar Kleinigkeiten besser macht - es ist eben nicht100% kompatibel zu MS Office.
Linux ist ein System für Technokraten und nix für den Massenmarkt und in etlichen professionellen Umgebungen auch nicht.
Es interessiert auch nicht, dass Linux weltweit auf Servern läuft. Nicht die Server produzieren, sondern die Clients mit ihren Programmen.
Linux ist ein Nischenprodukt. Nur die Linuxer sehen das anders.
Glaube mir - wenn es darum geht, ob Linux, OSX oder WIN ist Linux das erste was gekippt wird.
Die Realität bildet nun mal was ganz anderes ab als das was sich die Linuxer einbilden.
 
@qmert: Gut Geplant war es ja am Ende wohl auch nicht wenn es Software gibt die schlicht nicht für Limux verfügbar ist und sein wird.
Es gibt Bereiche die deshalb nicht Migrieren können und weiterhin bei Windows bleiben ja sogar müssen.
Und Virtualisierung geht nicht immer gibt da auch Lizenz rechtliche Fragen da kann der Wechsel mitunter billiger sein wie Klagen wegen Lizenz Verstößen.
Wir werden hier schließlich nicht von 1 oder 2 Programmen Sprechen sondern von ein paar mehr.
Wäre es wirklich richtig gut Geplant gewesen hätte man direkt bemerkt das der wichtigste Kritikpunkt Inkompatibel außerhalb der Verwaltung nicht zu beheben ist.
Die Open Source Office Lösung ist Unbrauchbar da es schlicht MS-Office nicht vollkommen ersetzen kann.
Um die Rückstände nur bei Office zu beheben dürfte es 6 bis 12 Monate und wenigstens 50 Millionen Kosten und dann ist nur Office angeglichen zumindest bis zum nächsten mal.
Bleiben noch Inkompatibilitäten und fehlende Standardsoftware.

Außerdem wurde ja eigentlich nur Beschlossen das Open Source Bevorzugt behandelt wird es wurde nie Beschlossen das nur noch Open Source eingesetzt wird.
NT 4 lief aus also musste etwas neues her Windows 2000 wäre um so viele alte Geräte wie möglich zu behalten die beste Option gewesen.
Wirklich gut Geplant hätte bedeutet man lässt in jeder Abteilung ein paar Plätze auf Debian und entsprechender Open Source laufen.
Wichtig wäre gewesen das auch die Stadträte mit der neuen Software in Berührung gekommen wären.
Dann wäre direkt im Testbetrieb schon aufgefallen es Taugt nichts in dieser Form und eine Angleichung wäre Teurer als schlichtes Modernisieren all 5 bis 10 Jahre.

Ich hoffe man wechselt nun zu Windows 10 und spart hier nicht am Falschen Ende nur um in 2 oder 3 Jahren dann bei Windows 7 oder 8 vor Support Ende zu Stehen.
 
@Freddy2712: Für diese Uralt-Lasten und Sonderlösungen für Windows NT4 und ältere Systeme gibt es ja spezielle Rechner in den Abteilungen. Alles andere wurde ja migriert. Das ganze ist und bleibt ein Schildbürgerstreich für den Steuerzahler.
 
@LastFrontier: An wen gingen die Steuereinnahmen vorher? An wen gehen sie jetzt? Na, ist es immernoch hanebüchener Unsinn?
 
@TiKu: darf ich lösen oder willst du LastFrontier noch etwas Zeit lassen selbst auf die Antwort zu kommen ^^
 
Bekloppt die Bayern. Die sollten sich vielleicht auch abspalten. Wäre eine Idee.
 
@TheWonder: Genauso wie Berlin wegen BER, usw. usf.?
 
@noComment: Der BER ist nicht in Berlin. Aber Ja, auf dieses Dreckloch könnte Deutschland gut verzichten.
 
@Dr. MaRV: dieses drecksloch subventioniert diverse ärmere bundesländer :) aber an deiner wortwahl erkennt man schon das du eher wenig an konstruktiver und vorallem inhaltlicher diskussion interessiert bist :)
 
@Conos: Soweit mir bekannt subventioniert Berlin gar nichts, es ist eines der ärmsten Bundesländer überhaupt und nimmt genau wie alle anderen Bundesländer bis auf BW und BAY aus dem Topf des Länderfinanzausgleichs heraus, statt einzuzahlen! Und ja es ist ein Dreckloch, der arm aber sexy Charme den Wowi einst einführte ist verflogen. Wäre Berlin so reich wie du behauptest, wäre es nicht so geil darauf mit Brandenburg zu fusionieren, was bisher glücklicherweise erfolgreich verhindert wurde. Weiter ist bezeichnend für Berlin, dass das eigene Scheitern zelebriert wird, als wäre es ein Triumph. Diese Stadt hat nichts zu bieten, außer marode Infrastruktur nicht funktionierende Öffis, maßlos überzogene Mietpreise und No-Go-Areas.

Im Schuldenranking auf Platz 12/16 und in der Bildung 16/16. Mehr muss man zu Berlin nicht wissen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2305/umfrage/schulden-der-laender-und-gemeinden-nach-bundeslaendern/

https://www.welt.de/wirtschaft/article167767824/Diese-Bundeslaender-haben-die-leistungsstaerksten-Bildungssysteme.html
 
@TheWonder: das ist nicht bayern, das ist münchen...quasi eine sozi-enklave...
 
Und hinterher wird es eh wieder das doppelte kosten...
 
und da sind die jährlichen lizensgebühren noch nicht mal dabei...
auch laufen heute noch fachanwendungen die auf wxp oder gar w2000 zwingend angewiesen sind...
dh einen einheitlichen w10-clienten wird es auch zukünftig nicht geben...
tja und da nicht alle ca 850 fachanwendungen nicht so schnell konvertiert werden können, wird auch der limux-client nochmal ein update erfahren müssen...
die basis des jetzigen(ubuntu14.04) hat nur noch support bis april 2019...
den support des neuen clienten soll im übrigen ms übernehmen...da hab ich aber angesichts der massen von fachanwendungen so meine zweifel, daß da 50kk€ reichen werden...
ms läßt sich ja zb auch den support von wxp sehr gut bezahlen...
 
@Rulf: es dürfte aber leichter und günstiger sein die 2000 / XP Anwendungen zu 10 zu migrieren, als es jemals zu ubuntu sein könnte.

Ich mein, Word 95 läuft unter Windows 10...
 
@dognose: dazu müssstest du das System aber ganz schön verbiegen. Laut Microsoft selbst kann man nur bis zu Office 2007 downgraden, wenn man Windows 10 einsetzen möchte:

https://support.office.com/en-us/article/Which-versions-of-Office-work-with-Windows-10-0fc85c97-da69-466e-b2b4-54f7d7275705
 
@qmert: Ich red ja auch nicht von downgraden. Es gibt/gab sogar zur Einführung von 10 ein Promovideo, wo MS Word95 vorführt.

Gut um Word95 gehts München bestimmt nicht, aber große Probleme wird es nicht geben. Das meiste alte Zeug läuft einfach so.
 
@dognose: in dem Link geht es auch um die reine Installation und laut Microsoft selbst funktioniert die Installation von älteren Versionen als Office 2007 nicht unter Windows 10.
 
24 mio externe beratung wtf
 
wenn ich schon lese "Steigerung der Leistungsfähigkeit"...ist nur reines Geschwätz von Microsoft. Wie soll das konkret aussehen? Wenn LiMux nicht nur die Leute an der Konsole arbeiten ließ (wovon ich ausgehe) und die LiMux mit etwas Verstand befähigt sind, gibts da im Ablauf keine Steigerung in der Leistungsfähigkeit.
 
@zivilist: Es ist ja auch ein Schildbürgerstreich. Man gibt jetzt 86 Millionen aus, wovon dann noch 20 Millionen für die Officemigration oben drauf kommen, nur damit die Stadträte auch in der Lage sind Skype an der IT-Verwaltung vorbei auf den Geräten zu installieren ( http://bit.ly/2A6kMbn). So wie die Rückmigration derzeit geplant ist, wird sich die Lage für die städtischen Mitarbeiter nicht verbessern.
 
"Allerdings sollen die Mitarbeiter mit der Software unzufrieden gewesen sein..."

Unfähig bzw. unwillig trifft es wohl eher. Das "Problem" zeigt eigentlich nur, daß die Leute einfach nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen. Unter Linux sieht halt einiges anders aus, als die es von der privaten Kiste daheim gewohnt sind, und schon stellen die an wie kleine bockige Kinder am Süßigkeitenregal im Supermarkt. Von Lernfähigkeit bzw. -willigkeit nicht die Spur.

Linux ist schon längst ebenso einfach und komfortabel zu handhaben, wie Windows. Viele Programme heißen halt anders, aber das war's auch schon. Da gibt's halt kein Word, kein Excel und kein Outlook... nö, da gibt's eher das richtig geile Zeug. Den Leuten das endlich mal einzubläuen wäre garantiert billiger als die 50 Mio.

Nicht die Software ist ungeeignet, die Nutzer sind es.
 
@starship: So schön einfach ist Linux. So richtig einfach, dass ich manche Software nur nach Anleitung im Internet mit irgendwelchen Befehlen in der Konsole installieren und hinterher konfigurieren kann.

So schön einfach, dass ich - um z.B. die Mausbeschleunigung zu deaktivieren (Ubuntu) - irgendwelche kryptischen Befehle nach Anleitung im Internet in irgendeine Datei speichern muss weil die Entwickler der Oberfläche meinen, dass man in den Maus-Einstellungen nichts einzustellen braucht.

So schön einfach, dass ich einen Großteil meiner Spiele nicht unter Linux spielen kann bzw. nur sehr leistungsmindernd mit einem Emulator. So einfach, dass ich selbst die Spiele - für die es native Linux-Clienten gibt - einfach schlechter laufen als unter Windows.

Das Grundprinzip ist das Gleiche, das stimmt. Wenn man nicht viel mehr macht als Surfen und Mail ist die Bedienung nicht allzu anders. Aber das war es auch schon.

Ich behaupte mal von mir, dass ich mich mit Computern und Software einigermaßen auskenne. Kein Profi, aber durchaus "fortgeschritten". Ich habe Linux über die Jahre hinweg immer wieder mal ausprobiert.

Mein Fazit ist schon seit Jahren das Gleiche: Es ist einfach nervtötend und umständlich. Ich will keine Befehle in eine Konsole eintragen müssen. Ich will keine Konfigurationsdateien von Hand bearbeiten müssen, weil es keine (wie unter Windows seit Jahrzehnten) existierende GUI gibt. Ich will nicht immer das BS wechseln müssen, wenn ich zocken will.

Linux bewegt sich hier einfach nicht vom Fleck. Und so lange wird es von den "Normalos" auch niemand nutzen wollen. Denn es ist einfach nicht benutzerfreundlich.
 
@RebelSoldier: Na dann entwickelt sich Windows ja offenbar zurück, denn dort wird seit Windows 8 die Powershell immer wichtiger, weil Microsoft der Meinung ist, dass der Nutzer vieles nicht über die Oberfläche zu machen braucht.
 
@TiKu: Was kann ich denn - als Normalnutzer - denn nicht mehr über die Oberfläche einstellen, sondern muss über die Powershell gehen?

Ich frage deswegen so blöd nach, weil mal von einem ping xyz oder einem ipconfig /all ich bislang unter Windows nie die Konsole gebraucht habe. Und diese beiden Befehle macht Otto-Normal i.d.R. auch nicht. ;)
 
@RebelSoldier: Z.B. kannst du ohne Powershell die Bloatware nicht entfernen.
 
@TiKu: Der "Vorteil" Terminal First, GUI Second welcher bei Linux im Vordergrund steht, ist bei Windows jetzt ein Nachteil?
Gerade Administratoren freuen sich über die PowerShell und die zentrale Verwaltbarkeit. Ob der 0815-User jetzt irgendein vorinstalliertes Candy Crush deinstallieren kann oder nicht, interessiert wohl wirklich niemand!!!

Mit Linux kann man sich doch alles zu 100% so gestalten wie man es möchte, komplett ohne Bloatware etc. Man sieht ja am Marktanteil wei gut das funktioniert. Nämlich gar nicht!
 
@AndyPipkin: Da hast du Recht. Mit NTLite kann man auch ein Windows 10 Installations-Image ohne Cortana und "Bloatware"-Apps wie CandyCrush, etc. erstellen, ohne das sie nachträglich (automatisch) installiert werden.
 
An alle, die hier der Meinung sind, dass Linux so viel preiswerter ist und dass man damit alles genauso machen kann wie unter Windows (Büroaufgaben): meint ihr nicht, dass Unternehmen, die bekanntlich an allen möglichen Ecken Geld sparen wollen, schon längst von Windows und MS Office weg zu Linux und irgendeiner OS-Office Suite migriert wären? Gerade MS Office ist im professionelen Bereich durch keine OS Office Suite zu ersetzen.
 
Linux ist und war immer schon, das Betriebssystem für Technik-Tüftler.
Spötter behaupten sogar, Linux ist das größte Text-Adventure in unserem Sonnensystem. Kein
Wunder also, das München jetzt doch wieder Windows Arbeitsstationen haben will.

LiMux hat alle Parteien gelähmt und nun ist es an der Zeit, endlich wieder den Microsoft Windows Turbo anzuwerfen.
Man hört es schon überall mauscheln !!! Richtig gut arbeiten und neue Projekte starten, geht NUR mit Microsoft Windows :-)
Ich nehme mal an, der Russische Geheimdienst wird sich ärgern, weil die AMIS jetzt einen HeimVorteil haben. Alles auf Knopfdruck abrufbar ..haha !!
 
@lalalala: Das klang 2013 noch anders:
https://www.golem.de/news/limux-muenchen-weist-microsofts-kritik-zurueck-1301-97102.amp.html
https://www.golem.de/news/muenchen-limux-projekt-offiziell-abgeschlossen-1312-103380.amp.html
2013 wurde allerdings auch beschlossen, dass Microsoft nach München zieht. Danach gingen offensichtlich Lobbyismus und Korruption los. Erste Zeichen davon findet man ja bereits in den Artikeln.
 
@TiKu: Nur das diese Artikel alle auf Spekulation basieren.
Ein gefundenes Fressen für die Verschwörungstheoretiker.
Genau so irre wie dieser Typ, der beweisen will dass die Erde eine Scheibe ist.

Es gibt nur eine wahre Nachrichtenquelle:
http://www.der-postillon.com/
 
Das wird auch das letzte mal sein, daß man Windows Lizenzen kaufen muß. Wird ja evolutionär weiterentwickelt. Sowas wie von XP zu Win 7 gibt's nicht mehr.
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