Bill Gates investiert 80 Mio. Dollar in Wüste, die neue Stadt werden soll

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates investiert 80 Millionen Dollar in ein Stück Wüste. Auf dem Gebiet im US-Bundesstaat Arizona, das bisher nur von Sand, kargen Büschen und einigen Felsen geprägt ist, soll in der nächsten Zeit eine komplett neue Stadt ... mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

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Zum Glück haben die dort über kurz oder lang kein Problem mit der Wasserversorgung! Die trockenen Teile der Westküste schwimmen ja praktisch im Wasser.

In Verbindung mit der Gefahr eines grossen Erdbebens in der Region, würde ich da eher nicht investieren.
 
@barnetta: Du bist da nicht innovativ genug. Die Wasserversorgung wird doch logischerweise über WLAN aus benachbarten Flüssen realisiert
 
Ja super... und Deutschland versucht sich weiterhin an Bahnhöfen und Flughäfen...

Andere Länder, andere...
 
@MacGiggles: "...Andere Länder, andere..." was? Noch mehr Resourcenverschwenung?! Statt ´ner Stadt sollte er da lieber ökologisch genutztes Farmland unterstützen.
 
@Kiebitz: Mitten in der Wüste, na klar.
 
@MiezMau: Das passt doch für eine Stadt genauso. Stadt mitten in der Wüste? Na klar.....!
 
@Kiebitz: Ja - und das Wasser wird bei anderen in 600 Km Entfernung geklaut und rübergepumpt.
Obwohl - es gibt heute schon hervorragende technische Möglichkeiten um die Abwässer wieder aufzubereiten. Und als Energiequelle dienen Solarkraftwerke.
Ansonsten wird es wohl ein typisches Microsoftprojekt. Erst mal viel TamTam und dann einstampfen.
 
@LastFrontier: Genau. So ähnlich sehe ich das auch. Ich wollte zuvor auch gar nicht erst auf die Wasserknappheit in Teilgebieten der USA hinweisen. Und auf das dortige anfällige Stromnetz auch nicht, trotz Solarenergie. Aber Trump will ja die Kohleförderung auf jeden Fall erhalten.......Seine Wähler lieben die Kohle....
 
@Kiebitz: Landwirtschaft braucht aber noch sehr viel mehr Wasser, als eine Stadt. Dazu die Sonneneinstrahlung, die bestimmt für die meisten Pflanzen nicht ideal ist und der sandige Boden erst recht nicht.
 
@Kiebitz: Als der Südwesten der USA besiedelt wurde, kam man in ein klimatisch äusserst günstiges Land. Allerdings wusste keiner, dass dies für die Gegend dort nur eine klimatische Ausnahme war. Seit Jahrtausenden ist das nämlich tatsächlich eine trockene Wüste - also Arizona, Kalifornien, New Mexico und teile von Texas.
 
[re:3]MiezMau : Aha! Deswegen werden ja auch in Israel ehemalige Wüstenteile / Wüstenböden so hervorragend landwirtschaftlich genutzt, Kibbuz > Südfrüchte und mehr, die lieben Sonne! Und die Wasserzufuhr haben die auch auf verschiedene Arten geregelt. Ich glaube auch nicht, dass z.B. ein Apfelsinen- / Pampelmusenbaum und andere Südfrüchte mehr Wasser verbrauchen als auch nur ein einzelner US-Bürger!
 
@Kiebitz: Da glaubst du allerdings falsch:
https://www.water-for-africa.org/de/wasserverbrauch/articles/wasserverbrauch-in-afrika.html
 
@MiezMau: Was glaube ich denn falsch. Auf der genannten Seite kommt z.B. Israel gar nicht vor!

Desweiteren können wir auf der Seite Folgendes berechnen: In Nordamerika für Haushalte und Industrie > 317,5Mrd. m³ Wasser(61%) gegenbüber 201,9 für Landwirtschaft (39%). Und Nordamerika war ja Ausgangspunkt dieser Diskussion wegen Stadtneubau / -entwicklung durch Gates!

In Europa übrigens für Haushalte und Industrie 271 (64%) gegenüber Landwirtschaft 149,1 (35%).

Übrigens gehört in Israel dank neuester Technik, eines klugen Managements und jahrzehntelanger kollektiver Anstrengung eines ganzen Landes Wassermangel heute der Vergangenheit an. Das Land hat in vielen Aspekten der Wasserwirtschaft eine globale Vorreiterrolle übernommen. 70 Prozent des Trinkwassers stammen mittels Entsalzung aus dem Mittelmeer. Der durchschnittliche Jahreswasserverbrauch eines israelischen Haushaltes beträgt 600.000 Liter, die Industrie benötigt 100.000 Liter und in der Landwirtschaft sind es ganze 800.000 Liter. Wobei ein großer Teil des Wassers für die Landwirtschaft durch aufbereitetes Brauchwasser (50% !) produziert wird. Siehe Wikipedia und u.a. >>> https://www.welt.de/wissenschaft/article145475040/Wie-Israel-zum-Land-des-Wasserwunders-wurde.html.

Und Israel wurde von mir ja oben auch als Beispiel genannt für Fruchtbarmachung von Wüstenböden mittels fortschrittlichen Wassermanagement.

Nochmal die Frage, was sehe ich falsch?
 
@MiezMau: Noch zur Ergänzung: "Grauwasser" für die Avocados.
Für Israels Landwirte ist das aufbereitete Wasser ideal, denn anders als bei natürlichen Quellen oder Regenwasser ist die Menge der anfallenden Abwässer stabil. So können auch Obstplantagen oder beispielsweise Avocadohaine angepflanzt werden, die über Jahre hin verlässlich mit Wasser versorgt werden müssen. Mehr als die Hälfte des gesamten in der Landwirtschaft verwendeten Wassers ist solches Grauwasser, das über ein landesweites Rohrleitungssystem auf die Felder gelangt.

Siehe bitte da >>> https://www.welt.de/wissenschaft/article145475040/Wie-Israel-zum-Land-des-Wasserwunders-wurde.html

Also nochmals die Frage, was sehe ich falsch?!
 
@Kiebitz: Du solltest Haushalte und Industrie trennen (so wie es nebenbei bemerkt der von mir genannte Artikel auch tut). Dass in den industrialisierten Ländern in Europa und Nordamerika die Industrie viel Wasser verbraucht ist klar. Ich gehe aber nicht davon aus, dass das hier genannte Projekt eine Industriestadt werden soll.

Und lass mal das Beispiel mit Israel. Israel muss nunmal mit den Bedingungen klar kommen die ihr Landstrich bietet. Ansonsten ist Landwirtschaft in der Wüste mit das ineffizienteste was man machen kann. Israel muss nunmal dort anbauen und auch nur deswegen tun sie das.
 
@MiezMau: Warum sollte ich hier Haushalte und Industrie trennen. Ausgangspunkt war das von Dir: "...Landwirtschaft braucht aber noch sehr viel mehr Wasser, als eine Stadt..." >>> [re:3] MiezMau am 13.11.17 um 17:44 Uhr!

Und zur Stadt gehören wohl u.a. Industrie und Haushalte.

Dann darf ich Dich bitten, auch die News nochmal zu lesen, denn da steht wortwörtlich: "Komplette Siedlung in die Wüste gesetzt...Rund 80.000 Wohneinheiten sind in der Stadt geplant - von Wohnungen bis zu Einfamilienhäusern verschiedener Größe. Weiterhin stehen Flächen für Gewerbebetriebe und für diverse öffentliche Einrichtungen zur Verfügung."

Ich wiederhole nochmal: "Weiterhin stehen Flächen für Gewerbebetriebe und für diverse öffentliche Einrichtungen zur Verfügung."!

Warum soll ich das Beispiel Israel lassen? Weil es nicht zu Deiner Ansicht von [re:3] MiezMau am 13.11.17 um 17:44 Uhr passt >>> "... Landwirtschaft braucht aber noch sehr viel mehr Wasser, als eine Stadt. Dazu die Sonneneinstrahlung, die bestimmt für die meisten Pflanzen nicht ideal ist und der sandige Boden erst recht nicht....".

Und auf diese Ansicht hatte ich ja u.a. mit dem Beispiel Israel geantwortet.
 
@Kiebitz: Es gibt Gegenden wo sehr viel Industrie ist und "normale" Städte, mit gemäßigt Industrie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei solch einer "durchkonzepierten Smart-City" besonders viel Industrie geben wird und bestimmt keine Wasserintensive Industrie (da die Stadt in der Wüste liegt).

Warum du das Beispiel Israel lassen sollst? Das habe ich doch oben schon geschrieben: Weil man das einfach nicht auf die USA übertragen kann. Die USA haben einfach nicht die Notwendigkeit Landwirtschaft in der Wüste zu betreiben, dort gibt es weitaus bessere Orte).

Du hast mit deinem Beispiel außerdem meine Ansicht nicht widerlegt sondern lediglich gesagt, dass es funktionieren kann Landwirtschaft in der Wüste zu betreiben, was aber nie jemand bezweifelt hat. Nur der Sinn dieses Anliegen habe ich in Frage gestellt (noch mehr als den Sinn eine Stadt in der Wüste zu bauen, was nebenbei auch nicht ohne ist). Deine Ansicht war, dass eine Stadt Ressourcenverschwendung sei, was ich nicht so sehe. Und man solle lieber Landwirtschaft in der Wüste betreiben. Letzter Punkt ist (für die USA wohlgemerkt, wo es genügend besser geeignete Standpunkte gibt) einfach nicht wirklich sinnvoll. Zwar gibt es auch in ariden Gebieten gewisse Landwirtschaftliche Betätigungen, es ist und bleibt allerdings Wasserverschwendung (Beispielsweise Kalifornien hat enorme Wasserprobleme, eben wegen der Landwirtschaft). Daher verstehe ich deine Aussage nicht, dass eine Stadt Ressourcenverschwendung sei, aber Landwirtschaft nicht? Es ist umgekehrt der Fall oder zumindest ist die Landwirtschaft eine noch höhere Ressourcenbelastung, als eine Stadt.

Und wer ein klein bisschen was von Biologie versteht, der weiß, dass Pflanzen ein gewisses Optimum für bestimmte Einflüsse, wie Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung, sowie Temperatur haben. Für die meisten landwirtschaftlich genutzten Pflanzen ist sandiger Boden, sowie (zu) starke Sonneneinstrahlung einfach suboptimal. Außerdem braucht eine Pflanze in praller Hitze mehr Wasser, als in gemäßigten Gebieten. Was wäre also nun die die Ressourcenverschwendung?

Einfach mal das Hirn benutzen, dann kommt man da auch selber drauf.
 
@Kiebitz: Ich bin im Grundsatz deiner Meinung. Allerdings frag ich mich, wie ökologisch wir überhaupt noch sein können, um die Massen an Menschen zu versorgen. Und wir werden ja nicht weniger.

Ich mein, ich wäre auch für frei laufende Hühner, halt ich für ne tolle idee, aber woher den Platz dafür nehmen? Und sind die Hühner dann wirklich glücklicher?

War früher halt einfacher, als wir noch mit der Keule in der Hand die eigene Höhle verteidigt haben. Heute werden bei uns halt noch kurz vor Ladenschluss die Regale gefüllt, damits gut aussieht, während woanders noch immer Leute Hunger schieben. Wassermangel halte ich auf unserem Planeten nebenbei auch für eine dumme Ausrede. Technisch ist halt viel möglich, aber die entscheidende Frage ist, wie heute immer, die Wirtschaftlichkeit.
 
@MacGiggles: Ökologisch heißt nicht zwangsläufig zurück zur Steinzeit! Ökologisch beinhaltet auch den Schutz der Umwelt vor störenden Einflüssen und Beeinträchtigungen, z.B mit modernster Technik. Ökologisch beinhaltet ebenso, biologische Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt erforschen, was mittels aktueller Wissenschaft / Forschung auch in der Landwirtschaft umgesetzt werden kann.

Du:"...War früher halt einfacher, als wir noch mit der Keule in der Hand die eigene Höhle verteidigt haben..."? Glaube ich so nicht. Die Steinzeitleute haben keineswegs ökologisch gehandelt. Die haben auch gewaltig zur Ausrottung von Wildtieren beigetragen, Gebüsch und Steppen- / Grasflächen abgefackelt, später dann schon Bäume / Büsche für Behausungen / Ausbesserung von Höhlen usw. umgehauen usw. "Ökologisch" waren die nur, weil sie (noch) so wenige waren und ihre Schäden nicht sooooo großflächige Ausmasse annahmen.

Und übrigens gab´s auch damals schon "wirtschaftliches" Handeln / Streben. Nur kannten die dem Begriff damals noch nicht bzw. wir heutzutage wenden diesen Begriff nicht auf die damalige Zeit an. Aber es galt schon immer, selbst in der Steinzeit, maximaler Gewinn / maximales Ergebnis mit geringstmöglichen Aufwand! Und haste was über, pack´s auf Lager (Notration) oder treib damit Handel. Und selbst haste was biste was galt schon damals. Haste ´ne geschützte Höhle mit Fellen ausgelegt, war besser als im Freien oder auf dem harten kalten Boden.
 
@Kiebitz: Na gut... dann sag ich statt Wirtschaftlichkeit halt Gier und du verstehst besser was ich meine...

In jedem Fall ist es heute nicht leichter geworden und die Frage, ob Bauern besser Monsanto 08/15, oder eine altbekannte Chemikalie nach Großmutters Art auf die Felder kippen, ist doch nicht mehr ganz so leicht zu beantworten, wie wir es gerne hätten. Beides ist schlecht. Bei anderen Fragen das gleiche Dilemma und wenns dann auch noch was kosten soll, geht die Welt direkt unter. Wir haben halt einen Einfluss auf unsere Umwelt.

So wie wir es beide schon andeuteten, wir sind halt nen bissel viele hier, nur was willst du nun dagegen tun? 1 Kind Politik Weltweit oder direkt eine Lotterie einführen, wer noch Kinder bekommen darf? Gruselige Vorstellung.
Ob ne Stadt in einer Wüste da den Kohl noch fett macht, oder ganz neue Probleme mitbringt, sei aber mal dahingestellt.

Ich mein, wir leben in einer Welt in der das Katastrophengebiet rund um Tschernobyl heute einerseits als Naturwunder betrachtet wird, seit der Mensch weg ist, während sich andere an den Kopf schlagen.
 
@MacGiggles: Ich hatte das vorher schon verstanden mit "...dann sag ich statt Wirtschaftlichkeit halt Gier und du verstehst besser was ich meine..."!

Aber ich meine, das ist nix Neues in / mit / bei der Mesncheit. Das wollte ich u.a. ausdrücken.

Und im Grunde liegen wir ja gar nicht auseinander!
 
80 Mio. investieren bei 80 Tausend WOHNEINHEITEN .... -> Da hat der das Geld schon mit der ersten Monatsmiete wieder drinnen. Klingt nicht sehr spendend, da wird der noch keine 5 Sekunden gebraucht haben um da ein zu steigen bei so locker leichtem Geld
 
@marion_shittfucker: Ähm - wie kommst du drauf dass ihm für die 80 Mio die ganzen 80.000 Wohneinheien gehören?
 
@Stefan1979: Na ja. Vielleicht nicht die ganzen 80.000 Wohnungen, aber einen grossen Anteil bzw. sich daraus ergebenden Gewinn wird er schon einkassieren. Nicht einmal ein Bill Gates macht alles für lau. Woher sollte er denn auch sein Geld bzw. das Geld für diese Investition von 80 Millionen Dollar haben?
 
@Kiebitz: Wie willst du für 80 Mio. insgesamt 80.000 Wohneinheiten + Infrastruktur bauen?

Auch ein grossere Teil wird ihm für 80 Mio nicht gehören... Da müsstest du schon das Komma schon 1-2 Stellen verschieben...

(Ich hoffe die kriegen keinen Flughafen - sonst kriegt er mit den 80 Mio. nicht mal die Rollbahn wenn man den BER als Vergleich nimmt ;-))
 
@Stefan1979: Ich hatte nur die angeführten Zahlen verwendet, nicht eigene!
 
@Kiebitz: Es steht aber nirgends dass er das Teil mit 80 Mio alleine baut. Es steht nur dort dass er 80 Mio investiert.

In ein Projekt das nach anderen Quellen viele Milliarden kostet...

Also ihm gehört dann sehr, sehr wenig...
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