Samsung-Erbe soll wegen Bestechung für 12 Jahre in Haft
Der designiert Erbe für die Führungsspitze des weltgrößten Elektronikkonzerns Samsung soll nach dem Willen der südkoreanischen Staatsanwaltschaft für mehr als ein Jahrzehnt in Haft gehen. Hintergrund sind die schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn.
Wie unter anderem der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, verlangt die Staatsanwaltschaft in Südkorea eine Haftstrafe von 12 Jahren für Jay Y. Lee, dem man wegen Bestechung und diverser anderer Vergehen den Prozess macht. Er soll Vertraute der früheren Präsidentin bestochen haben, um die Kontrolle seiner Familie über den weltgrößten Elektronikhersteller Samsung zu festigen.
Lee befindet sich schon seit Februar unter Arrest, weist aber weiterhin alle Vorwürfe von sich. Der Skandal hatte zuvor zur Absetzung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye geführt. Lee behauptet, kein Wissen von der Identität des Vertrauten gehabt zu haben, bevor seine Untergebenen Pferde für die Tochter einer Vertrauten der Präsidentin bezahlten.
Lee leitet Samsung seit dem Jahr 2014, als sein Vater Lee Kun-hee einen Herzanfall erlitt. Erst in der letzten Woche hatte er vor Gericht beteuert, dass er nie Druck ausgeübt habe, um die Nachfolge seines Vaters anzutreten. Dies soll die Motivation hinter der Bestechung der Präsidenten-Vertrauten gewesen sein, weil Lee sich auf diese Weise angeblich die Zustimmung für ein Aktiengeschäft sichern wollte, durch das er mehr Kontrolle über das Samsung-Konglomerat erlangt hätte.
Der Samsung-Erbe könnte im August wieder freikommen, sollte keine Verurteilung in Verbindung mit einer Haftstrafe zustande kommen. In Korea muss die Staatsanwaltschaft noch vor der Verurteilung eine Haftstrafe fordern. Letztlich entscheiden drei Richter über das Schicksal des milliardenschweren Samsung-Chefs.
Trotz Lees Abwesenheit führte Samsung im Frühjahr sein aktuelles Flaggschiff-Smartphone Galaxy S8 ein, um so den Rückschlägen aus dem Desaster rund um das Galaxy Note7 entgegen zu wirken. Inzwischen hat sich der Konzern wieder an die Spitze des Smartphone-Marktes zurück gearbeitet und konnte seine Position in den letzten Monaten noch einmal festigen.
Lee befindet sich schon seit Februar unter Arrest, weist aber weiterhin alle Vorwürfe von sich. Der Skandal hatte zuvor zur Absetzung der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye geführt. Lee behauptet, kein Wissen von der Identität des Vertrauten gehabt zu haben, bevor seine Untergebenen Pferde für die Tochter einer Vertrauten der Präsidentin bezahlten.
Lee leitet Samsung seit dem Jahr 2014, als sein Vater Lee Kun-hee einen Herzanfall erlitt. Erst in der letzten Woche hatte er vor Gericht beteuert, dass er nie Druck ausgeübt habe, um die Nachfolge seines Vaters anzutreten. Dies soll die Motivation hinter der Bestechung der Präsidenten-Vertrauten gewesen sein, weil Lee sich auf diese Weise angeblich die Zustimmung für ein Aktiengeschäft sichern wollte, durch das er mehr Kontrolle über das Samsung-Konglomerat erlangt hätte.
Der Samsung-Erbe könnte im August wieder freikommen, sollte keine Verurteilung in Verbindung mit einer Haftstrafe zustande kommen. In Korea muss die Staatsanwaltschaft noch vor der Verurteilung eine Haftstrafe fordern. Letztlich entscheiden drei Richter über das Schicksal des milliardenschweren Samsung-Chefs.
Trotz Lees Abwesenheit führte Samsung im Frühjahr sein aktuelles Flaggschiff-Smartphone Galaxy S8 ein, um so den Rückschlägen aus dem Desaster rund um das Galaxy Note7 entgegen zu wirken. Inzwischen hat sich der Konzern wieder an die Spitze des Smartphone-Marktes zurück gearbeitet und konnte seine Position in den letzten Monaten noch einmal festigen.
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