NRW-Justizminister mahnt gesetzliche Regelung für In-App-Käufe an
Dass es für In-App-Käufe von so genannten Freemium-Apps noch immer kaum Regelungen auf EU-Ebene gibt, kann der neue NRW-Justizminister Peter Biesenbach von der CDU nicht verstehen. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA forderte er jetzt eine gesetzliche Begrenzung von Risiken bei In-App-Käufen.
Über die Probleme mit In-App-Käufen wurde in den letzten Jahren schon viel berichtet. Meist geht es dabei um Kinder, die ohne Einverständnis ihrer Eltern manchmal tausende Euro bei In-App-Käufen von Spielen verschleuderten. Aber auch bei Erwachsenen ist es weit verbreitet, sich für In-Game-Währungen in Schulden zu stürzen. Laut aktuellen Zahlen liegt allein in Deutschland der Umsatz mit In-App-Angeboten bei fast 400 Millionen Euro.
Schon andere Politiker hatten Regelungen angemahnt und die In-App-Käufe immer häufiger in Verbindung mit Spielsucht gebracht. Die EU-Kommission hatte auch einige erste Anläufe genommen.
Bis die EU oder der Bund nun tätig wird, rät Biesenbach in der Zwischenzeit zu mehr Eigenverantwortlichkeit. Im Zusammenhang mit Kindern gilt der altbewährte Merksatz "wenn es ruhig wird im Kinderzimmer lieber einmal öfter schauen, was die Kleinen gerade anstellen."
Siehe auch: EU-Kommission bemängelt Apples In-App-Kauf-Kennzeichnung
Geregelt werden muss es
Dieser Markt muss besser reguliert werden, meint Biesenbach. Falls die EU nicht langsam einmal in der Hinsicht etwas erlässt, müsse da alternativ zunächst einmal auf Bundesebene etwas geschehen. "Wenn Brüssel weiterhin nichts tut, werden wir das auf nationaler Ebene gesetzlich regeln. Geregelt werden muss es", sagte Biesenbach der Deutschen Presse-Agentur.Strenge Kontrolle
Mittlerweile gäbe es zwar bessere Schutzmechanismen von Seiten der Anbieter wie Google, Microsoft oder Apple, die die Höhe der Einkäufe zumindest theoretisch begrenzen können. Zudem entscheiden Gerichte auch im Sinne der Eltern, falls ihre minderjährigen Kinder hohe Rechnungen produziert haben. Dennoch fehlt laut Peter Biesenbach die Rechtsicherheit und eine strenge Kontrolle der Angebote. Schließlich sind einige Angebote die schon einzeln mehrere Hundert Euro teuer sein können, eigentlich als sittenwidrig zu werten. Anbieter sollten verpflichtet werden, künftig solche In-App-Käufe den Entwicklern direkt zu verbieten.Schon andere Politiker hatten Regelungen angemahnt und die In-App-Käufe immer häufiger in Verbindung mit Spielsucht gebracht. Die EU-Kommission hatte auch einige erste Anläufe genommen.
Bis die EU oder der Bund nun tätig wird, rät Biesenbach in der Zwischenzeit zu mehr Eigenverantwortlichkeit. Im Zusammenhang mit Kindern gilt der altbewährte Merksatz "wenn es ruhig wird im Kinderzimmer lieber einmal öfter schauen, was die Kleinen gerade anstellen."
Siehe auch: EU-Kommission bemängelt Apples In-App-Kauf-Kennzeichnung
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft erklärt: Das sind die Update-Typen für Windows 11
- VW ID Polo: Elektro-Kleinwagen startet in Kürze für unter 25.000 Euro
- Nächstes FritzOS-Update sichert WireGuard-VPN per Kill-Switch
- Lidl Datenleck: Hacker erbeuten sensible Kundendaten im Netz
- Disney+ plant Gratis-Tarif: Werbefinanziertes Streaming kommt
- Fenster bricht im Flug, saugt Mann teilweise aus einer Ryanair-Maschine
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen