Google Glass 2 ist offiziell:
Die AR-Brille kehrt für Unternehmen zurück
Googles Augmented-Reality-Brille Glass war für den Konzern aus dem kalifornischen Mountain View ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem vielgehypten Anfang folgte der Absturz und wenig später das Aus. Das Unternehmen kündigte an, dass Glass zurück zum Zeichentisch wandert und neu erdacht wird. Nun ist das Ergebnis da.
Lange Zeit war nicht klar, ob das Projekt Google Glass überhaupt noch existiert. Zwar sollte unter der Federführung von Nest-Gründer Tony Fadell eine zweite Version des Geräts entstehen, zuletzt wurde es aber sehr still um das Vorhaben. So mancher meinte, dass Glass endgültig auf dem Hardware-Friedhof verschwunden ist.
Google Glass 2: Dramatisch sind die Unterschiede zum ursprünglichen Modell nicht
Google hat die zweite Generation des Headsets in den vergangenen Monaten unter einiger Geheimhaltung in Werken von Firmen wie Boeing, General Electric und DHL getestet. Die Google Glass Enterprise Edition (EE) hat eine verbesserte Kamera mit acht statt fünf Megapixeln, sie bietet außerdem eine längere Akkulaufzeit und schnelleres WLAN.
Neu ist außerdem ein rotes Licht, das eine laufende Aufnahme signalisiert. Zudem ist Glass nun modular aufgebaut, damit es auch mit optischen oder Schutzbrillen genutzt werden kann.
Bisher sind die Stückzahlen der Enterprise Edition noch sehr übersichtlich, laut Projektleiter Jay Kothari ist die Rückkehr von Google Glass aber definitiv kein Experiment mehr, diese Phase habe man bereits hinter sich gelassen. Laut Wired sind die Rückmeldungen der Mitarbeiter auch überwiegend positiv, die per Glass angezeigten Zusatzinformationen werden als sehr hilfreich bezeichnet.
Neuausrichtung
Entsprechend überraschend ist das nun von Wired vermeldete Lebenszeichen von Google Glass: Die Rückkehr ist allerdings eher eine Neuausrichtung, denn das AR-Headset soll künftig nicht für die Allgemeinheit bereitstehen, sondern vor allem in Unternehmen zum Einsatz kommen.
Google Glass 2: Dramatisch sind die Unterschiede zum ursprünglichen Modell nicht
Google hat die zweite Generation des Headsets in den vergangenen Monaten unter einiger Geheimhaltung in Werken von Firmen wie Boeing, General Electric und DHL getestet. Die Google Glass Enterprise Edition (EE) hat eine verbesserte Kamera mit acht statt fünf Megapixeln, sie bietet außerdem eine längere Akkulaufzeit und schnelleres WLAN.
Neu ist außerdem ein rotes Licht, das eine laufende Aufnahme signalisiert. Zudem ist Glass nun modular aufgebaut, damit es auch mit optischen oder Schutzbrillen genutzt werden kann.
Bisher sind die Stückzahlen der Enterprise Edition noch sehr übersichtlich, laut Projektleiter Jay Kothari ist die Rückkehr von Google Glass aber definitiv kein Experiment mehr, diese Phase habe man bereits hinter sich gelassen. Laut Wired sind die Rückmeldungen der Mitarbeiter auch überwiegend positiv, die per Glass angezeigten Zusatzinformationen werden als sehr hilfreich bezeichnet.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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