PCI Express: Sprung zur Generation mit 128 GB/s kommt rasch
Die PCI Express-Schnittstelle wird gerade erst in der Version 4 eingeführt, da läuft die Arbeit am nächsten Entwicklungsschritt schon auf Hochtouren. Das könnte dazu führen, dass die aktuelle Version von den meisten Anwendern komplett übersprungen wird.
Die Peripheral Component Interconnect Special Interest Group (PCI-SIG), dem Industrie-Konsortium, von dem der Standard entwickelt wird, hat jetzt seine Roadmap für die Version 5.0 des PCI Express-Standards vorgelegt. Dauerte es von der Version 3.0 auf 4.0 noch fünf Jahre, soll die nächste Generation schon in zwei Jahren, also 2019 einsatzbereit sein.
Die neueste Fassung der Spezifikationen soll dann dafür sorgen, dass sich die Bandbreite der Schnittstelle erneut verdoppelt. Geplant ist ein Datendurchsatz von 128 Gigabyte pro Sekunde. Die Spezifikationen für PCIe 4.0 mit seinen 64 Gigabyte pro Sekunde stehen aktuell erst kurz vor der Fertigstellung, was den schnellen Schritt auf 5.0 recht ambitioniert erscheinen lässt.
Die meisten Nutzer mit ihren herkömmlichen Computing-Anwendungen werden die hohen Bandbreiten erst einmal kaum benötigen und auch kaum bemerken. Benötigt werden sie allerdings dort, wo das Datenaufkommen schnell in riesige Dimensionen wächst. Das ist beispielsweise bei KI-Anwendungen der Fall, die ihre Fähigkeiten durch die Analyse großer Informationsmengen erlangen.
Die neueste Fassung der Spezifikationen soll dann dafür sorgen, dass sich die Bandbreite der Schnittstelle erneut verdoppelt. Geplant ist ein Datendurchsatz von 128 Gigabyte pro Sekunde. Die Spezifikationen für PCIe 4.0 mit seinen 64 Gigabyte pro Sekunde stehen aktuell erst kurz vor der Fertigstellung, was den schnellen Schritt auf 5.0 recht ambitioniert erscheinen lässt.
Mithalten ist Pflicht
Die PCI-SIG hat allerdings allen Grund zur Eile. Denn man kann sich nicht einfach darauf einrichten, alle fünf Jahre Verdoppelungen bei den Datendurchsätzen hinzubekommen. Denn man muss mit anderen Technologien Schritt halten - wie beispielsweise mit Ethernet, das inzwischen auch davor steht, bei 400 Gigabit pro Sekunde anzukommen. Die Standardisierungsgruppe geht daher davon aus, dass man im Durchschnitt etwa alle drei Jahre eine neue Version benötigt, um am Ball bleiben zu können.Die meisten Nutzer mit ihren herkömmlichen Computing-Anwendungen werden die hohen Bandbreiten erst einmal kaum benötigen und auch kaum bemerken. Benötigt werden sie allerdings dort, wo das Datenaufkommen schnell in riesige Dimensionen wächst. Das ist beispielsweise bei KI-Anwendungen der Fall, die ihre Fähigkeiten durch die Analyse großer Informationsmengen erlangen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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