Russisches High-End: Ruselectronics stellt PC mit eigener Elbrus-CPU vor
Die zum russischen Staatskonzern Rostec gehörende Ruselectronics hat erste Rechner mit proprietären Elbrus-8S CPUs vorgestellt. Der mit 28-Nanometer Technik gefertigte Achtkern-Prozessor nutzt eine eigene Architektur und tritt die Nachfolge des als langsam verschrieenen Elbrus-4C von 2015 an. Als Betriebssystem dient das auf Linux aufsetzende Elbrus OS.
PC von Ruselectronics mit eigener Elbrus-CPU
Nach Angaben von Ruselectronics (via TheNextWeb) ist der Elbrus-8S bis zu fünf Mal schneller als sein von der Fachpresse verrissener Vorgänger. Auch wenn er damit lange nicht mit aktuellen Intel- und AMD-CPUs gleichzieht, ist der Performance-Zuwachs durchaus beachtlich. Da die CPU aber auf eine eigene RISC-Architektur setzen, sind klassische x86/x64-Programme darauf nur über Umwege und damit deutlich langsamer lauffähig.
Wie bei anderen modernen CPUs verfügt der Elbrus-8S über einen L1, L2 und L3-Cache. Als Hauptspeicher in den Elbrus 801-PCs dienen DDR3-Module. Zum Einsatz kommen soll der Elbrus 8S neben dem PC auch in mit zwei oder vier CPUs bestückten Servern. Laut Ruselectronics bietet die CPU spezielle Features, die einen hohen Grad an Informationssicherheit garantieren.
Auch einen russischen All-in-One PC gibt es bereits. Das im letzten Jahr vorgestellte Tavolga Terminal TB-T22BT wird von einer mit 1,2GHz getakteten Baikal-T1 CPU angetrieben. Das System kann mit bis zu 8GB DDR3-Speicher ausgestattet werden und verfügt über vier USB 2.0 Schnittstellen. Als Betriebssystem kommt Debian OS zum Einsatz.
PC von Ruselectronics mit eigener Elbrus-CPU
Nach Angaben von Ruselectronics (via TheNextWeb) ist der Elbrus-8S bis zu fünf Mal schneller als sein von der Fachpresse verrissener Vorgänger. Auch wenn er damit lange nicht mit aktuellen Intel- und AMD-CPUs gleichzieht, ist der Performance-Zuwachs durchaus beachtlich. Da die CPU aber auf eine eigene RISC-Architektur setzen, sind klassische x86/x64-Programme darauf nur über Umwege und damit deutlich langsamer lauffähig.
Wie bei anderen modernen CPUs verfügt der Elbrus-8S über einen L1, L2 und L3-Cache. Als Hauptspeicher in den Elbrus 801-PCs dienen DDR3-Module. Zum Einsatz kommen soll der Elbrus 8S neben dem PC auch in mit zwei oder vier CPUs bestückten Servern. Laut Ruselectronics bietet die CPU spezielle Features, die einen hohen Grad an Informationssicherheit garantieren.
Russland will unabhängiger werden
Russland will sich mit der Eigenentwicklung unabhängiger von US-Technologie machen. Auch in anderen Bereichen arbeitet man dafür an alternativen Produkten. Im Winter wurde etwa bekannt, dass die russische Regierung die aus Finnland stammende Android Alternative Sailfish OS zertifiziert hat. Das von Jolla ursprünglich für ein eigenes Smartphone entwickelte System kann auch Android Apps ausführen und soll in Geräten von Staatsbediensteten genutzt werden.Auch einen russischen All-in-One PC gibt es bereits. Das im letzten Jahr vorgestellte Tavolga Terminal TB-T22BT wird von einer mit 1,2GHz getakteten Baikal-T1 CPU angetrieben. Das System kann mit bis zu 8GB DDR3-Speicher ausgestattet werden und verfügt über vier USB 2.0 Schnittstellen. Als Betriebssystem kommt Debian OS zum Einsatz.
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