Dell gibt bei PCs alles: Wenn keiner kauft, wird vielleicht gemietet

Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Bildquelle: Oracle PR / Flickr
Bei Dell sucht man weiterhin nach einem Weg, wie man das klassische PC-Geschäft am Leben erhalten kann. Auf wachsende Verkaufszahlen traut sich hier kaum noch jemand zu hoffen - daher will das Management des Konzerns verstärkt Anleihen am recht erfolgreichen Cloud-Sektor nehmen. PC-as-a-Service erklärte Unternehmensgründer Michael Dell zum kommenden Kernkonzept, das noch im Laufe des Jahres anlaufen soll. Konkrete Informationen zu den kommenden Angeboten gab Dell auf der Eröffnungs-Keynote zur Dell EMC World-Konferenz in Las Vegas zwar noch nicht bekannt, doch das soll sich recht schnell ändern.

Klar ist allerdings, dass sich PC-as-a-Service in erster Linie an Geschäftskunden richten wird. Diese werden hier dann zukünftig nicht mehr länger die Arbeitsplatzrechner kaufen, sondern bekommen diese inklusive Support vom jeweiligen Dienstleister an den Platz gestellt, berichtete die ComputerWorld. Ähnlich wie bei der Verlagerung von Software-Anwendungen in die Cloud soll dieses dann im Gesamtpaket günstiger sein, während Dell unabhängiger von den jeweiligen Verkaufszahlen würde.


Krise geht nicht weg

Noch bis vor einiger Zeit hoffte man bei den PC-Herstellern, die Absatzkrise sei eher eine vorübergehende Erscheinung. Um vor allem die Schwächeperiode im Business-Geschäft zu überbrücken, engagierte sich Dell stärker im Server- und Storage-Segment. Doch kann das keine dauerhafte Lösung sein. Inzwischen ist ziemlich klar, dass es in absehbarer Zeit sicherlich keinen großen Aufschwung bei PCs mehr geben wird und man daher neue Wege gehen muss.

PCs seien weiterhin die Maschinen, die die Unternehmen antreiben, zeigte sich Dell zuversichtlich. Da beißt es sich natürlich etwas, dass die Firmen ziemlich zurückhaltend mit Investitionen in immer neue Hardware sind. Zumeist dürfte dies aber auch schlicht daran liegen, dass für die meisten Anwendungen kaum der jetzt wieder leistungsfähigste neue Rechner benötigt wird - vor allem, wenn man ohnehin weitgehend Benutzeroberflächen von Cloud-Applikationen im Browser nutzt. PC-as-a-Service böte dann auch Gelegenheit, dass die Branche sich selbst etwas voranbringt, indem den Kunden öfters mal neue Geräte hingestellt werden. Im Laufe des Jahres sollen erste praktische Dienste verfügbar sein. Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Oracle PR / Flickr
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