IBM: Viele USB-Sticks mit Malware an Storwize-Kunden ausgeliefert
Um einen Rechner mit Malware zu infizieren, gibt es sehr viele unterschiedliche Wege. In den meisten Fällen installiert sich die schädliche Software über einen einfachen Download auf dem PC des Nutzers. Doch auch über USB-Sticks lassen sich Viren verbreiten.
Das Unternehmen IBM musste nun feststellen, dass sehr viele USB-Sticks mit Malware an Kunden versendet wurden. Die Datenträger enthalten Installations-Tools für mehrere Systeme der Storwize-Reihe des Hardwareherstellers. In einem Bericht hat IBM bekanntgegeben, dass die Schadsoftware unwissentlich verbreitet worden sein soll.
Erst nachdem das auf dem Stick enthaltene Tool ausgeführt wird, kopiert sich die Schadsoftware in den temporären Speicher des Computers. Es handelt sich scheinbar um den bereits bekannten Trojaner W32.Faedevour, welcher Daten per Backdoor an Dritte weiterleitet. Außerdem können verseuchte Systeme unter Umständen verlangsamt werden.
Bereits im vergangenen Jahr sorgte ein ähnlicher Fall für Aufmerksamkeit, als der Mobilfunkanbieter o2 kostenlose USB-Sticks im Rahmen einer Werbe-Aktion an seine Kunden verschickte. Diese waren ebenfalls mit Viren verseucht, sodass die Marketing-Aktion hauptsächlich negative Schlagzeilen hervorgerufen hat. Allerdings wurden hier lediglich ältere Windows-Versionen, beispielsweise Windows XP und Vista, durch den Virus gefährdet, sodass sich der Schaden in Grenzen halten konnte.
Erst nachdem das auf dem Stick enthaltene Tool ausgeführt wird, kopiert sich die Schadsoftware in den temporären Speicher des Computers. Es handelt sich scheinbar um den bereits bekannten Trojaner W32.Faedevour, welcher Daten per Backdoor an Dritte weiterleitet. Außerdem können verseuchte Systeme unter Umständen verlangsamt werden.
IBM fordert zur Entsorgung der Sticks auf
Deshalb empfiehlt IBM, die betroffenen USB-Sticks sofort zu entsorgen oder eine Formatierung einzuleiten, damit weiterer Schaden verhindert werden kann. Alle Datenträger, die bereits verwendet wurden, sollten außerdem umgehend überprüft werden, ob diese schon infiziert worden sind. Wie die Schadsoftware überhaupt auf die USB-Sticks gelangen konnte, bleibt jedoch auch weiterhin unklar. Eine Stellungnahme hierzu hat IBM bislang noch nicht veröffentlicht.Bereits im vergangenen Jahr sorgte ein ähnlicher Fall für Aufmerksamkeit, als der Mobilfunkanbieter o2 kostenlose USB-Sticks im Rahmen einer Werbe-Aktion an seine Kunden verschickte. Diese waren ebenfalls mit Viren verseucht, sodass die Marketing-Aktion hauptsächlich negative Schlagzeilen hervorgerufen hat. Allerdings wurden hier lediglich ältere Windows-Versionen, beispielsweise Windows XP und Vista, durch den Virus gefährdet, sodass sich der Schaden in Grenzen halten konnte.
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