LTE Überall, bessere Indoor-Abdeckung:
Telekom stellt auf LTE 900 um
Die Telekom verspricht eine bessere LTE-Abdeckung in Gebäuden - ermöglicht wird das durch die Nutzung eines neuen Frequenzbands, das ursprünglich für GSM genutzt wurde. "LTE Überall" soll mit dem Start des 2015 ersteigerten Frequenzbandes 900 nun innerhalb der kommenden zwei Jahre für alle Telekom-Kunden Wirklichkeit werden.
Heute gab Telekom-Technik-Chef Walter Goldenits den offiziellen Startschuss für den Ausbau des Netzes. LTE 900 (Long Term Evolution) wird dabei eine wichtige Rolle spielen hin zu dem Plan, bis 2020 in Deutschland 5G anzubieten. Das Frequenzband 900 ist laut der Telekom besonders gut geeignet, um das Mobilfunksignal tiefer in Gebäude und Wohnhäuser zu tragen, und so die Qualität der Verbindungen innerhalb von Gebäuden deutlich zu steigern.
Für die Telekom heißt die Aufschaltung der neuen Frequenz auch Investition in die vorhandene Technik, die nun ausgebaut wird. "Wir haben damit begonnen, unsere komplette Netztechnik auszutauschen", sagt Walter Goldenits. "Wir fassen jeden Mobilfunkstandort in Deutschland an und statten ihn mit modernster Technik aus."
Zu der neuen Strategie mit der großen Technologie-Offensive gehört aber auch, dass die Telekom als erstes Unternehmen offiziell vom Ende von UMTS bis zum Jahresende 2020 spricht. Genaue Pläne gäbe es diesbezüglich noch nicht, man habe aber erste Überlegungen gestartet und einen Termin in drei Jahren angepeilt.
Siehe auch: Telekom-Großstörung im November: Mutmaßlicher Täter verhaftet
Immer und überall schnelle Datenverbindungen
Den Start machen zunächst einige Großstädte und Ballungsräume. Hierfür gehen heute die ersten Standorte in Städten wie Bonn, Köln, Leipzig, Berlin und Stuttgart in Betrieb, erklärte der Telekom-Technik-Chef. "Damit steigern wir einmal mehr die Qualität für unsere Kunden. Gleichzeitig werden wir mit Hilfe dieser Frequenz bis Ende 2019 LTE überall anbieten können, wo heute mobile Telefonie bereits möglich ist", so Walter Goldenits. Damit könnten die Kunden dann praktisch immer und überall auf schnelle Datenverbindungen zugreifen.Über 4.000 neue Standorte
Bis Ende des Jahres sollen weitere 4.000 Standorte das neue LTE 900 bekommen. Für die Kunden ist die Nutzung von LTE 900 nicht mit Zusatzkosten verbunden, eine Zusatzoption oder ein Tarifwechsel ist also nicht notwendig.Für die Telekom heißt die Aufschaltung der neuen Frequenz auch Investition in die vorhandene Technik, die nun ausgebaut wird. "Wir haben damit begonnen, unsere komplette Netztechnik auszutauschen", sagt Walter Goldenits. "Wir fassen jeden Mobilfunkstandort in Deutschland an und statten ihn mit modernster Technik aus."
Zu der neuen Strategie mit der großen Technologie-Offensive gehört aber auch, dass die Telekom als erstes Unternehmen offiziell vom Ende von UMTS bis zum Jahresende 2020 spricht. Genaue Pläne gäbe es diesbezüglich noch nicht, man habe aber erste Überlegungen gestartet und einen Termin in drei Jahren angepeilt.
Siehe auch: Telekom-Großstörung im November: Mutmaßlicher Täter verhaftet
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