LG überarbeitet 5k Display:
Ab Februar mit besserer Abschirmung

Der koreanische Elektro-Konzern LG hat auf Anfrage mitgeteilt, dass man das erst vor kurzem bekannt gewordene Problem mit den exklusiv über Apple verkauften 5k-Monitoren im WLAN nun behoben habe. Die ab Februar produzierten Monitore sind nun besser abgeschirmt, sodass der Fehler nicht länger auftauchen sollte.
LG, Monitor, UltraFine 5K
LG
Das hat das Online-Magazin Recode nun in Erfahrung gebracht. Hintergrund waren die gehäuft aufgetretenen Probleme, die Erstkäufer des neuen LG UltraFine 5K Display hatten. Den Berichten nach gab es Komplett-Ausfälle, bei denen sich die neuen Displays nicht benutzen ließen, wenn sie sich in der Nähe eines WLAN-Routers befanden. Die Displays brachten die angeschlossenen Rechner zum Absturz oder waren selbst nicht in Gang zu bringen. Recode hatte mit einem offiziellen Firmensprecher über das Problem gesprochen, das viele Nutzer mit ihrem über 1000 Euro teuren Monitor hatten.

Neue Fertigung ab Februar

Der Firmensprecher bestätigte gegenüber Recode, dass man das Problem mit einer verbesserten Abschirmung beheben konnte und so seit wenigen Tagen die Produktionslinien umgestellt habe. Alle neuen 5k-Ultrafine-Displays, die nun die Fertigung verlassen, laufen demnach auch im WLAN soweit aktuell bekannt fehlerfrei.

Reklamationen bei Apple

Displays, die noch vor Februar produziert wurden, sollen mit einem bereits in Entwicklung befindlichen Softwareupdate von macOS Sierra von Apple verbessert werden. Die neue Software kann den WLAN-Abschirmungsfehler aber nicht gleichermaßen beheben, wie die verbesserte Hardware. Es ist nicht bekannt, wann die neue Software-Aktualisierung erhältlich sein wird.

Mehr dazu: LGs Display-Flaggschiff mit 5K-Panel hat eine WLAN-Allergie

Käufer können sich daher weiterhin an Apple wenden, wenn sie einen Monitor erhalten, der noch vor der Überarbeitung produziert wurde und bei ihnen der Fehler auftritt. LG vertreibt derzeit den neuen 5k-Monitor exklusiv mit Apple. Die neuen Ultrafine-Modelle ersetzen nun Apples externe Displays.
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