Nächste Mozilla-Luftnummer:
Firefox-Macher geben ihre IoT-Pläne auf

Mozilla ist natürlich in erster Linie für den Browser Firefox bekannt, dieser stellt die Basis für das als Stiftung geführte Open-Source-Projekt dar. Doch die Foundation hat sich in den vergangenen Jahren an zahlreichen neuen Produkten versucht, der Erfolg war aber mäßig bis nicht vorhanden. Nun beendet Mozilla ein weiteres Vorhaben, nämlich die IoT-Pläne.
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Mozilla

Connected Devices

Das wahrscheinlich spektakulärste Scheitern von Mozilla war Firefox OS, das HTML5-basierte Smartphone-Betriebssystem sollte Android angreifen, erwies sich aber schnell als Luftnummer. Stattdessen wollte sich Mozilla auf das vermeintlich lukrative Feld des Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) konzentrieren und die bei Firefox OS gesammelten Erfahrungen in die Connected Devices genannte Sparte einfließen lassen.

Doch auch diese Pläne werden nun laut einem Bericht von Cnet aufgegeben: Demnach hat die Non-Profit-Organisation das Connected Devices-Team aufgelöst, betroffen sind rund 50 Mitarbeiter. Auch der Chef der Abteilung, Ari Jaaksi, verlässt Mozilla, die Organisation hat die Maßnahmen mittlerweile auch bestätigt.


In einem Statement schreibt Mozilla, dass man den "internen Ansatz in Bezug auf die Internet of Things- Gelegenheiten" geändert habe. Man will bewusst einen Schritt zurück machen, so Mozilla weiter, und sich auf Forschung und Entwicklung konzentrieren.

Non-Profit-Organisation

Letzteres ist auch durchaus nachvollziehbar, da Mozilla eine Non-Profit-Organisation ist, die nicht auf Gewinne ausgerichtet, sondern darauf aus ist, die Weberfahrung zu verbessern. Man besinnt sich damit also auch auf seine Wurzeln zurück und plant vor allem, sich wieder verstärkt auf den Firefox-Browser zu konzentrieren.

Das hat man auch zuletzt mehrfach angedeutet bzw. mitgeteilt: So hieß es, dass man Firefox "revitalisieren" will und dem derzeit klar dominierenden Google-Browser Chrome wieder Marktanteile abnehmen will.

Siehe auch: Firefox soll 'revitalisiert' werden und 2017 einen zweiten Frühling feiern
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