Firefox soll 'revitalisiert' werden und 2017 einen zweiten Frühling feiern
Der Mozilla-Browser war für die meisten Technikinteressierten lange Zeit der Browser schlechthin, jedenfalls so lange bis man von Chrome eingeholt oder besser regelrecht überrollt wurde. Heute rangiert der Firefox bei einem Anteil von etwa zwölf Prozent, der Google-Browser eilt immer mehr davon, zuletzt kam Chrome auf gut 56 Prozent.
Das weiß man natürlich auch bei Mozilla und versucht seit einiger Zeit, Firefox zu modernisieren. Walt Mossberg, Urgestein des Technik-Journalismus, hat die aktuelle Situation für The Verge analysiert. Er hat dafür auch mit Mozilla-Insidern gesprochen und gibt einen Ausblick darauf, wie der Browser-Schmiede das Comeback gelingen will.
Mayos Selbstkritik hört aber an dieser Stelle nicht auf: "Viele Jahre lang haben wir dem, was man als Flaggschiff-Produkt bezeichnen kann, nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt." Der Mozilla-Manager gibt zu, dass sich Firefox nicht im gleichen Tempo wie die Konkurrenten verbessert habe.
Bis man das ändern kann, wird aber noch einige Zeit vergehen, so Mayo, erste wirklich spürbare Verbesserungen wird man erst im Verlauf des Jahres sehen können. Bis Ende 2017 will man Chrome in Bezug auf entscheidende Performance-Maßnahmen überholen. Infografik: Tastenkombinationen für Firefox
Die entscheidende Rolle spielt dabei das Projekt mit dem Codenamen Quantum, dieses soll große Teile der aktuellen Gecko-Engine ersetzen und damit den Browser signifikant beschleunigen. Mayo meint, dass sich dadurch die gesamte Web-Erfahrung anders anfühlen wird, das betrifft Ladezeiten, das Scrollen, Animationen und interaktive Apps.
Siehe auch: Mozilla Firefox - Projekt Quantum will der Gecko-Engine Beine machen
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Selbstkritik
Die schwierige Lage ist natürlich auch bei Mozilla kein Geheimnis: "In vielerlei Hinsicht sind wir durch eine Zeit gegangen, die man normalerweise nicht überlebt", gibt auch Mark Mayo, Senior Vice President für Firefox, zu. "Aber irgendwie sind wir doch nicht tot und derzeit fühlt es sich so an als würden wir wieder Fahrt aufnehmen und herausfinden, was zu tun ist."Mayos Selbstkritik hört aber an dieser Stelle nicht auf: "Viele Jahre lang haben wir dem, was man als Flaggschiff-Produkt bezeichnen kann, nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt." Der Mozilla-Manager gibt zu, dass sich Firefox nicht im gleichen Tempo wie die Konkurrenten verbessert habe.
Bis man das ändern kann, wird aber noch einige Zeit vergehen, so Mayo, erste wirklich spürbare Verbesserungen wird man erst im Verlauf des Jahres sehen können. Bis Ende 2017 will man Chrome in Bezug auf entscheidende Performance-Maßnahmen überholen. Infografik: Tastenkombinationen für Firefox
Die entscheidende Rolle spielt dabei das Projekt mit dem Codenamen Quantum, dieses soll große Teile der aktuellen Gecko-Engine ersetzen und damit den Browser signifikant beschleunigen. Mayo meint, dass sich dadurch die gesamte Web-Erfahrung anders anfühlen wird, das betrifft Ladezeiten, das Scrollen, Animationen und interaktive Apps.
Siehe auch: Mozilla Firefox - Projekt Quantum will der Gecko-Engine Beine machen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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