Drohnen-Auslieferung: Amazon denkt über fliegendes Warenlager nach
Amazons Pläne zur Warenauslieferung per Drohnen wurden anfangs belächelt und nicht ernst genommen, inzwischen scheint aber klar zu sein, dass der Versandhändler das durchziehen will und wird. Und das Unternehmen denkt sogar einen Schritt weiter: Denn man hat ein Patent zu einem "schwebenden Warenlager" beantragt.
Der Patentantrag, den man beim zuständigen US-Amt United States Patent and Trademark Office (USPTO) schon vor längerer Zeit eingereicht hat, und der nun aufgetaucht ist, beschreibt ein Verfahren, das mit Luftschiffen arbeitet. Diese schwebenden Verteilungszentren wären die Basis für eine ganze Flotte von Drohnen, letztere liefern die Produkte an den Kunden aus.
Die Patentskizze zeigt gut, wie das AFC-System funktionerien würde
Die mehrere Kilometer über dem Boden befindlichen AFCs würden aber erwartungsgemäß nicht das komplette Sortiment des Versandhändlers an Bord haben, sondern nur eine spezielle Auswahl: Das könnten in urbanen Gegenden unter anderem Lebensmittel sein und bei Sportveranstaltungen Fanartikel, Snacks und ähnliches. Wie TechCrunch berichtet, hätten die Luftschiffe auch ein anderes Einsatzgebiet und würden bei Veranstaltungen auch als Werbefläche dienen.
Die Lieferdrohnen sollen beim angedachten System aber nicht die ganze Arbeit übernehmen. Denn das Konzept sieht auch zusätzliche kleinere Luftschiffe vor, die die Waren und sogar Menschen zum AFC transportieren.
Im Mittelpunkt des Ganzen würden ein ausgeklügeltes Computer-Inventar-System und andere Softwarelösungen stehen, die das Management übernehmen und die Waren verteilen würden. Alles wäre eng miteinander vernetzt, die einzelnen Bestandteile würden ständig Daten zu Wetter, Wind und Kurs miteinander austauschen.
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AFCs
Zum Einsatz sollen diese Zeppeline über Ballungsräumen sowie in der Nähe von Großveranstaltungen (Musik, Sport etc.) kommen. Amazon nennt diese Lösung "Airborne Fulfillment Centers" (AFCs), das kann man in etwa mit "fliegende Versandzentren" übersetzen.
Die Patentskizze zeigt gut, wie das AFC-System funktionerien würde
Die mehrere Kilometer über dem Boden befindlichen AFCs würden aber erwartungsgemäß nicht das komplette Sortiment des Versandhändlers an Bord haben, sondern nur eine spezielle Auswahl: Das könnten in urbanen Gegenden unter anderem Lebensmittel sein und bei Sportveranstaltungen Fanartikel, Snacks und ähnliches. Wie TechCrunch berichtet, hätten die Luftschiffe auch ein anderes Einsatzgebiet und würden bei Veranstaltungen auch als Werbefläche dienen.
Die Lieferdrohnen sollen beim angedachten System aber nicht die ganze Arbeit übernehmen. Denn das Konzept sieht auch zusätzliche kleinere Luftschiffe vor, die die Waren und sogar Menschen zum AFC transportieren.
Im Mittelpunkt des Ganzen würden ein ausgeklügeltes Computer-Inventar-System und andere Softwarelösungen stehen, die das Management übernehmen und die Waren verteilen würden. Alles wäre eng miteinander vernetzt, die einzelnen Bestandteile würden ständig Daten zu Wetter, Wind und Kurs miteinander austauschen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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