Samsung kauft Siri-Entwickler und ihren neuen Sprachassistenten Viv
Der koreanische Elektronikgigant Samsung hat die Übernahme des Startup-Unternehmens Viv Labs bekanntgegeben. Viv entwickelt einen gleichnamigen Sprachassistenten und wurde von zwei Entwicklern gegründet, die maßgeblich an der Entwicklung von Apples Siri beteiligt waren.
Wie Samsung mitteilte, kauft man Viv Labs vor allem wegen der offenen Natur seiner Plattform für Künstliche Intelligenz, die dazu genutzt wird, bestehende Anwendungen und Dienste mit "konversationellen Assistenten und auf natürlicher Sprache basierenden Interfaces" aufzuwerten. Tatsächlich hebt sich Viv vor allem dadurch von Siri ab, dass das System von Drittanbietern angezapft und in ihre Produkte integriert werden und Informationen von diesen externen Diensten verarbeiten kann.
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Nach der Übernahme soll Viv Labs zwar weiterhin als eigenständiges Unternehmen arbeiten, aber auch eng mit der Mobilgerätesparte von Samsung kooperieren. Die bestehende Führungsriege rund um die Gründer Dag Kittlaus, Adam Cheyer und Chris Brigham soll dabei erhalten bleiben. Samsung hat auch schon konkrete Vorstellungen darüber, in welche Produkte die Technologie von Viv Labs einfließen soll.
So versprach Injong Rhee, Chief Technology Officer (CTO) von Samsung Mobile, dass man in den kommenden Flaggschiff-Smartphones der Galaxy-Reihe erste Früchte der Übernahme vorfinden wird. Außerdem ist eine Integration in Fernseher und Wearables wie etwa Smartwatches vorgesehen. Letztlich gehe es vor allem darum, eine gemeinsame Schnittstelle für AI-Technologie über diverse Arten von Geräten hinweg bieten und nutzen zu können.
Die großen Technologiekonzerne dieser Welt liefern sich aktuell ein Wettrennen, bei dem es um die Einführung von KI-basierten Assistenztechnologien geht. Apple hat den von den Viv-Machern entwickelten Assistenten Siri inzwischen nicht mehr nur in seinen mobilen Geräten im Einsatz, sondern inzwischen auch unter macOS. Google setzt auf den simpel "Assistant" genannten Dienst, der zunehmende Teil von Android wird. Microsoft versucht unterdessen mit Cortana unter Windows aber auch auf anderen Plattformen wie Android und iOS mitzuhalten.
Auf YouTube ansehenNach der Übernahme soll Viv Labs zwar weiterhin als eigenständiges Unternehmen arbeiten, aber auch eng mit der Mobilgerätesparte von Samsung kooperieren. Die bestehende Führungsriege rund um die Gründer Dag Kittlaus, Adam Cheyer und Chris Brigham soll dabei erhalten bleiben. Samsung hat auch schon konkrete Vorstellungen darüber, in welche Produkte die Technologie von Viv Labs einfließen soll.
So versprach Injong Rhee, Chief Technology Officer (CTO) von Samsung Mobile, dass man in den kommenden Flaggschiff-Smartphones der Galaxy-Reihe erste Früchte der Übernahme vorfinden wird. Außerdem ist eine Integration in Fernseher und Wearables wie etwa Smartwatches vorgesehen. Letztlich gehe es vor allem darum, eine gemeinsame Schnittstelle für AI-Technologie über diverse Arten von Geräten hinweg bieten und nutzen zu können.
Die großen Technologiekonzerne dieser Welt liefern sich aktuell ein Wettrennen, bei dem es um die Einführung von KI-basierten Assistenztechnologien geht. Apple hat den von den Viv-Machern entwickelten Assistenten Siri inzwischen nicht mehr nur in seinen mobilen Geräten im Einsatz, sondern inzwischen auch unter macOS. Google setzt auf den simpel "Assistant" genannten Dienst, der zunehmende Teil von Android wird. Microsoft versucht unterdessen mit Cortana unter Windows aber auch auf anderen Plattformen wie Android und iOS mitzuhalten.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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