1,5 Mio. $: Zerodium stockt Offerte für iOS-Exploits ordentlich auf
Der Exploit-Händler Zerodium will jetzt wesentlich mehr für Informationen zahlen, mit denen man die Schutzmechanismen in Apples iOS umgeht. Für einen guten Exploit, der Dritten Zugang zu iPhones verschafft, sind seitens des Unternehmens jetzt 1,5 Millionen Dollar ausgelobt.
Ältere Zerodium-Preisliste
Die Firma hatte vor einiger Zeit schon für Aufsehen gesorgt, als sie 1 Million Dollar als Belohnung in Aussicht stellte. Der Betrag wurde später auch tatsächlich in drei verschiedenen Fällen ausgezahlt. Anschließend senkte man den Preis für sehr gute iOS-Exploits wieder auf 500.000 Dollar ab. Um an neue Informationen zu kommen, ist man nun aber bereit, Rekordsummen auszugeben.
Parallel wurde auch die im Raum stehende Belohnung für vergleichbare Android-Exploits verdoppelt - doch liegt der Betrag hier weit unter dem von iOS. 200.000 Dollar kann nun derjenige erhalten, der eine brauchbare Sicherheitslücke in Android findet. Der Kurs für Flash-Lücken stieg auch etwas, aber nur von 50.000 auf 80.000 Dollar.
"Die Preise orientieren sich direkt daran, wie schwer es ist, eine volle Exploit-Kette zu bauen", erklärte Zerodium-Gründer Chaouki Bekrar gegenüber dem US-Magazin Ars Technica. "Und uns ist bewusst, dass iOS 10 und Android 7 wesentlich schwerer zu brechen sind als ihre Vorgänger." Das erklärt zumindest die aktuelle Aufstockung. Der sonstige Unterschied zwischen den beiden Plattformen ist hingegen durch die Nachfrage beeinflusst.
Zerodium verkauft die Exploits anschließend weiter. Zu den Kunden des Unternehmens gehören vor allem Regierungen mit ihren Behörden oder auch deren Zulieferer. Die Informationen werden dann beispielsweise eingesetzt, um Trojaner zu entwickeln, die von Geheimdiensten oder auch Strafverfolgungsbehörden zur Überwachung von Nutzern zum Einsatz kommen. Die Nutzer können dann nur darauf hoffen, dass die jeweilige Sicherheitslücke auch von jemand anderem gefunden wird, der sie dann an den Hersteller der jeweiligen Plattform meldet.
Ältere Zerodium-Preisliste
Die Firma hatte vor einiger Zeit schon für Aufsehen gesorgt, als sie 1 Million Dollar als Belohnung in Aussicht stellte. Der Betrag wurde später auch tatsächlich in drei verschiedenen Fällen ausgezahlt. Anschließend senkte man den Preis für sehr gute iOS-Exploits wieder auf 500.000 Dollar ab. Um an neue Informationen zu kommen, ist man nun aber bereit, Rekordsummen auszugeben.
Parallel wurde auch die im Raum stehende Belohnung für vergleichbare Android-Exploits verdoppelt - doch liegt der Betrag hier weit unter dem von iOS. 200.000 Dollar kann nun derjenige erhalten, der eine brauchbare Sicherheitslücke in Android findet. Der Kurs für Flash-Lücken stieg auch etwas, aber nur von 50.000 auf 80.000 Dollar.
"Die Preise orientieren sich direkt daran, wie schwer es ist, eine volle Exploit-Kette zu bauen", erklärte Zerodium-Gründer Chaouki Bekrar gegenüber dem US-Magazin Ars Technica. "Und uns ist bewusst, dass iOS 10 und Android 7 wesentlich schwerer zu brechen sind als ihre Vorgänger." Das erklärt zumindest die aktuelle Aufstockung. Der sonstige Unterschied zwischen den beiden Plattformen ist hingegen durch die Nachfrage beeinflusst.
Zerodium verkauft die Exploits anschließend weiter. Zu den Kunden des Unternehmens gehören vor allem Regierungen mit ihren Behörden oder auch deren Zulieferer. Die Informationen werden dann beispielsweise eingesetzt, um Trojaner zu entwickeln, die von Geheimdiensten oder auch Strafverfolgungsbehörden zur Überwachung von Nutzern zum Einsatz kommen. Die Nutzer können dann nur darauf hoffen, dass die jeweilige Sicherheitslücke auch von jemand anderem gefunden wird, der sie dann an den Hersteller der jeweiligen Plattform meldet.
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