Apples iMessage-Server speichern mehr persönliche Daten als bekannt
Laut Apple ist der Messenger ein durch und durch privater, da sicherer Weg, um mit Freunden und Kollegen zu chatten. An dieser Aussage wird sich zwar grundsätzlich nicht viel ändern, doch laut einem Bericht "weiß" Apple mehr als man glaubt oder den Eindruck vermittelt. Denn der Konzern weiß mit wem man kommunizieren könnte und speichert diese Daten.
Das eigentlich Pikante dabei ist, dass Apples Messenger-App bei ihrem Einsatz einen Ping an die Server der Kalifornier schickt, um zu überprüfen, ob ein Empfänger ebenfalls iMessage im Einsatz hat. Dabei sieht Apple, wen man versucht, zu kontaktieren und es spielt keine Rolle ob derjenige tatsächlich die Anwendung verwendet.
Und diese Kontaktinformationen werden gespeichert. Laut einem Bericht von The Intercept, das sich auf ein der Seite zugespieltes Dokument beruft, sind diese Daten auch einigermaßen umfangreich. Denn es werden auch Datum und Uhrzeit erfasst sowie die IP-Adresse des Absenders. Damit lässt sich im Normalfall auch der Standort des Nutzers eruieren. Letzteres steht im Widerspruch zu Apple-Aussagen von 2013, damals hatte man versichert, dass man keine Daten speichert, die im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsort des Nutzers stehen.
Problematisch ist das alles deshalb, weil diese Daten auf Behörden-Anfrage (nach richterlichem Beschluss) herausgegeben werden müssen. Und das weiß auch die Exekutive, denn diese ist wohl auch die Quelle für die nun veröffentlichten Informationen: Eine Behörde aus Florida hat eine (interne) Übersicht erstellt, was man im Bedarfsfall von Apple bekommen könnte.
Die Apple-Logs zeigen allerdings nur jene Kontakte, die in einem iPhone gespeichert sind. Der Inhalt bleibt Apple verborgen, auch weiß das Unternehmen nicht, ob mit einem Kontakt jemals tatsächlich kommuniziert wurde.
Darauf verweist auch der Konzern in einem Statement. Auf Gerichtsbeschluss hin und in "einigen Fällen" sei man zwar in der Lage, bestimmte Daten zu liefern. Aber man weise Behörden auch immer wieder darauf hin, dass diese Server-Logs keinen Aufschluss darüber geben, worüber gesprochen worden ist und auch ob Kommunikation tatsächlich stattgefunden hat.
Und diese Kontaktinformationen werden gespeichert. Laut einem Bericht von The Intercept, das sich auf ein der Seite zugespieltes Dokument beruft, sind diese Daten auch einigermaßen umfangreich. Denn es werden auch Datum und Uhrzeit erfasst sowie die IP-Adresse des Absenders. Damit lässt sich im Normalfall auch der Standort des Nutzers eruieren. Letzteres steht im Widerspruch zu Apple-Aussagen von 2013, damals hatte man versichert, dass man keine Daten speichert, die im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsort des Nutzers stehen.
Für Behörden "verfügbar"
Diese Daten werden für 30 Tage gespeichert und danach gelöscht. Es kommt laut The Intercept überdies in unregelmäßigen Abständen auch noch zu einem "Einchecken" von Nachrichten und anderen iOS-Apps auf den Apple-Servern, diese "Check-Ins" passieren zwar nicht bei jeder verschickten Nachricht, dem Bericht zufolge aber "regelmäßig".Problematisch ist das alles deshalb, weil diese Daten auf Behörden-Anfrage (nach richterlichem Beschluss) herausgegeben werden müssen. Und das weiß auch die Exekutive, denn diese ist wohl auch die Quelle für die nun veröffentlichten Informationen: Eine Behörde aus Florida hat eine (interne) Übersicht erstellt, was man im Bedarfsfall von Apple bekommen könnte.
Die Apple-Logs zeigen allerdings nur jene Kontakte, die in einem iPhone gespeichert sind. Der Inhalt bleibt Apple verborgen, auch weiß das Unternehmen nicht, ob mit einem Kontakt jemals tatsächlich kommuniziert wurde.
Darauf verweist auch der Konzern in einem Statement. Auf Gerichtsbeschluss hin und in "einigen Fällen" sei man zwar in der Lage, bestimmte Daten zu liefern. Aber man weise Behörden auch immer wieder darauf hin, dass diese Server-Logs keinen Aufschluss darüber geben, worüber gesprochen worden ist und auch ob Kommunikation tatsächlich stattgefunden hat.
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