VirnetX mal wieder: Patenttroll will mehr Geld für iMessage & Facetime
Erst im Februar hatten sich Apple und der Patentverwerter VirnetX in einem spektakulären Patentrechtsstreit vor dem Gericht getroffen. Spektakulär vor allem durch die hohe Forderung, die VirnetX damals durchsetzen konnte - Apple wurde zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 625,6 Millionen Dollar verurteilt.
Doch hier ist die Geschichte noch nicht zu Ende. VirnetX hat nun noch einmal nachgerechnet und fordert bei der Jury weitere 190 Millionen US-Dollar für Lizenzen mobiler Technologien ein. Dazu gehören unter anderem Verfahren zur sicheren Übertragung von Daten in Mobilfunknetzen, die von Apple in iMessage, FaceTime und dem iOS-VPN-Feature verwendet werden, so VirnetX.
Auch andere große Konzerne haben schon ihre Erfahrungen mit VirnetX gemacht. Microsoft hatte sich vor einigen Jahren aus einem laufenden Verfahren mit der Begleichung einer 23 Millionen US-Dollar-Rechnung rausgekauft. Dass VirnetX dabei in den Medien als Patenttroll bezeichnet wird, ist auf das merkwürdige Geschäftsgebaren zurückzuführen.
Mehr dazu: Microsoft einigt sich mit Patenttroll VirnetX außergerichtlich
Damals bei Microsoft ist es ähnlich gewesen wie auch jetzt wieder bei Apple: Beide Unternehmen haben bereits umfangreiche Lizenzvereinbarung mit VirnetX geschlossen, doch VirnetX hält die Verträge für nicht ausreichend.
Apple ist aktuell mit der Berufung beschäftigt, denn man hält das Verfahren für ungültig und wirft dem Gegener vor, vor Gericht irreführende Angaben gemacht zu haben.
Siehe auch: Urteil: Apple soll 625 Millionen Dollar an Patent-Troll zahlen
Wie die Entscheidung zur vorübergehenden Abschaltung von iMessage und FaceTime nun ausgehen wird, ist noch nicht abzusehen. Die Jury hatte bereits im Februar entgegen der Erwartung vieler Experten die Strafzahlung zugunsten des Patenttrolls von ehemals 386 Millionen US-Dollar auf 625 Millionen US-Dollar eklatant erhöht. Ein weiterer Gewinn für VirnetX ist daher nicht ausgeschlossen. Apple müsste dann den beliebten Kommunikationsdienst iMessage deaktivieren. Wie verbreitet FaceTime tatsächlich ist, ist nicht bekannt, im Gegensatz zu iMessage wird FaceTime aber nicht so häufig genutzt.
VirnetX will iMessage und FaceTime abschalten lassen
Bis zur Klärung der neu gestellten Ansprüche erwartet VirnetX nun von dem Gericht, iMessage und FaceTime per einstweiliger Verfügung abzuschalten.Auch andere große Konzerne haben schon ihre Erfahrungen mit VirnetX gemacht. Microsoft hatte sich vor einigen Jahren aus einem laufenden Verfahren mit der Begleichung einer 23 Millionen US-Dollar-Rechnung rausgekauft. Dass VirnetX dabei in den Medien als Patenttroll bezeichnet wird, ist auf das merkwürdige Geschäftsgebaren zurückzuführen.
Mehr dazu: Microsoft einigt sich mit Patenttroll VirnetX außergerichtlich
Damals bei Microsoft ist es ähnlich gewesen wie auch jetzt wieder bei Apple: Beide Unternehmen haben bereits umfangreiche Lizenzvereinbarung mit VirnetX geschlossen, doch VirnetX hält die Verträge für nicht ausreichend.
Apple ist aktuell mit der Berufung beschäftigt, denn man hält das Verfahren für ungültig und wirft dem Gegener vor, vor Gericht irreführende Angaben gemacht zu haben.
Siehe auch: Urteil: Apple soll 625 Millionen Dollar an Patent-Troll zahlen
Wie die Entscheidung zur vorübergehenden Abschaltung von iMessage und FaceTime nun ausgehen wird, ist noch nicht abzusehen. Die Jury hatte bereits im Februar entgegen der Erwartung vieler Experten die Strafzahlung zugunsten des Patenttrolls von ehemals 386 Millionen US-Dollar auf 625 Millionen US-Dollar eklatant erhöht. Ein weiterer Gewinn für VirnetX ist daher nicht ausgeschlossen. Apple müsste dann den beliebten Kommunikationsdienst iMessage deaktivieren. Wie verbreitet FaceTime tatsächlich ist, ist nicht bekannt, im Gegensatz zu iMessage wird FaceTime aber nicht so häufig genutzt.
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