Samsung Galaxy Note 7: Allein in den USA bisher 70 explodierte Akkus
Die Zahl der aufgrund eines technischen Fehlers in Brand geratenen Modelle des Samsung Galaxy Note7 ist offenbar deutlich höher als zunächst berichtet. War anfangs noch von 35 bzw. 36 "explodierten" Geräten die Rede, wurden jetzt von der kanadischen Regierung neue Angaben veröffentlicht, wonach allein in den USA mindestens 70 Note 7 in Flammen aufgegangen sind.
Das kanadische Gesundheitsministerium, welches dort den Austausch der in dem Land bis zum 1. September verkauften Samsung Galaxy Note 7 überwacht, informiert über den Rückruf auf seiner Website ausführlich. Dort ist auch zu lesen, dass man als Begründung für den umgehenden Austausch der bisher verkauften Note 7 auf mindestens 70 Fälle verweist, in denen das neue Phablet von Samsung allein in den USA durch einen Kurzschluss im Akku explosionsartig in Brand geriet.
Brandschaden beim Galaxy Note 7 nach Kurzschluss
Legt man diese Aussage zu Grunde, ist davon auszugehen, dass die Zahl der weltweit zu verzeichnenden Fälle, in denen das Samsung-Smartphone "explodiert" ist, insgesamt deutlich höher liegen dürfte. Es ist allerdings anzumerken, dass Samsung bereits am 1. September, also vor fast zwei Wochen, erstmals von 35 dokumentierten Brandfällen berichtete. Damals erklärte der Konzern auch, dass auf 42.000 Geräte ein Brand kommen könnte.
Nach den explosionsartigen Bränden bleibt von dem Top-Smartphone nicht mehr viel übrig
Der kanadischen Behörde zufolge wurden im Zeitraum vom 19. August bis zum 1. September 2016 in Kanada genau 21.953 Samsung Galaxy Note 7 verkauft. Alle diese Geräte sollen nun von den Kunden zurückgeschickt werden. Wie groß die in den USA oder auch Deutschland verkauften Stückzahlen zu diesem Zeitpunkt waren, ist derzeit vollkommen unklar. Hierzulande war das Note 7 zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig in den Markt gestartet, wobei zahlreiche Vorbesteller ihr Gerät bereits ab dem 30. August erhalten haben dürften.
Samsung hat inzwischen angekündigt, dass man ab dem 19. September beginnt, an alle Kunden, die vor dem 1. September 2016 ein Galaxy Note7 erworben haben, Ersatzgeräte zu verschicken. Unterdessen informieren diverse Einzelhändler wie etwa Media Markt, ihre Kunden darüber, dass das Note 7 laut Samsung erst ab dem 29. Oktober wieder in den regulären Verkauf gehen soll.
Wer das Gerät also über den Handel vorbestellt hat, muss sich noch mehr als einen Monat gedulden und hat natürlich weiterhin die Möglichkeit, seine Bestellung zu stornieren. Als Entschädigung bieten viele Händler den Vorbestellern Warengutscheine im Wert von bis zu 100 Euro an.
Vor kurzem kamen außerdem Gerüchte auf, wonach Samsung alle von dem Akku-Problem betroffenen Geräte ab dem 30. September per Remote-Eingriff abschalten lassen würde, um die Kunden auf diese Weise zur Einsendung der defekten Produkte zu bewegen. Der koreanische Elektronikkonzern hat dies inzwischen ausdrücklich dementiert und auf seine offiziellen Kommunikationskanäle als einzige Quelle für verlässliche Informationen rund um den Rückruf verwiesen.
Brandschaden beim Galaxy Note 7 nach Kurzschluss
Legt man diese Aussage zu Grunde, ist davon auszugehen, dass die Zahl der weltweit zu verzeichnenden Fälle, in denen das Samsung-Smartphone "explodiert" ist, insgesamt deutlich höher liegen dürfte. Es ist allerdings anzumerken, dass Samsung bereits am 1. September, also vor fast zwei Wochen, erstmals von 35 dokumentierten Brandfällen berichtete. Damals erklärte der Konzern auch, dass auf 42.000 Geräte ein Brand kommen könnte.
Nach den explosionsartigen Bränden bleibt von dem Top-Smartphone nicht mehr viel übrig
Der kanadischen Behörde zufolge wurden im Zeitraum vom 19. August bis zum 1. September 2016 in Kanada genau 21.953 Samsung Galaxy Note 7 verkauft. Alle diese Geräte sollen nun von den Kunden zurückgeschickt werden. Wie groß die in den USA oder auch Deutschland verkauften Stückzahlen zu diesem Zeitpunkt waren, ist derzeit vollkommen unklar. Hierzulande war das Note 7 zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig in den Markt gestartet, wobei zahlreiche Vorbesteller ihr Gerät bereits ab dem 30. August erhalten haben dürften.
Samsung hat inzwischen angekündigt, dass man ab dem 19. September beginnt, an alle Kunden, die vor dem 1. September 2016 ein Galaxy Note7 erworben haben, Ersatzgeräte zu verschicken. Unterdessen informieren diverse Einzelhändler wie etwa Media Markt, ihre Kunden darüber, dass das Note 7 laut Samsung erst ab dem 29. Oktober wieder in den regulären Verkauf gehen soll.
Wer das Gerät also über den Handel vorbestellt hat, muss sich noch mehr als einen Monat gedulden und hat natürlich weiterhin die Möglichkeit, seine Bestellung zu stornieren. Als Entschädigung bieten viele Händler den Vorbestellern Warengutscheine im Wert von bis zu 100 Euro an.
Vor kurzem kamen außerdem Gerüchte auf, wonach Samsung alle von dem Akku-Problem betroffenen Geräte ab dem 30. September per Remote-Eingriff abschalten lassen würde, um die Kunden auf diese Weise zur Einsendung der defekten Produkte zu bewegen. Der koreanische Elektronikkonzern hat dies inzwischen ausdrücklich dementiert und auf seine offiziellen Kommunikationskanäle als einzige Quelle für verlässliche Informationen rund um den Rückruf verwiesen.
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