Amazon macht in Europa nun auch den Essens-Lieferanten Konkurrenz
Zahlreiche Startups versuchen derzeit, in den großen europäischen Städten mit Essens-Lieferungen den Durchbruch zu schaffen. Foodora, Deliveroo und all die anderen, die Gerichte aus diversen Restaurants zum Nutzer zuhause schaffen, bekommen nun aber auch die heftige Konkurrenz durch Amazon zu spüren.
Der Handelskonzern startet entsprechende Lieferungen nun erstmals auch außerhalb der USA. Los geht es in London. Die bereits bestehenden Konkurrenten bekommen allerdings in Teilen noch eine kleine Schonfrist - Amazon fährt hier nicht gleich das volle Programm auf, sondern startet mit den Lieferungen erst einmal in einigen Stadtteilen.
Außerdem ist das entsprechende Angebot des Konzerns auf dessen Premium-Kunden beschränkt. Umgesetzt wird das neue Angebot in der Prime Now-App für Smartphones, in der bisher Produkte eingekauft werden konnten, die Amazon in kleinen lokalen Lagern vorrätig hält und binnen einer bis zwei Stunden nach dem Kauf an die Haustür bringt.
Zuvor hatten die klassischen Essenslieferer schon Konkurrenz von einem anderen großen Anbieter bekommen: Auch der Fahrten-Service Uber startete in London mit UberEats einen entsprechenden Dienst. Eine solche Kombination ist durchaus nachvollziehbar - denn letztlich dürfte es relativ egal sein, ob der jeweilige Fahrer nun einen Passagier mit seinem Wagen zum gewünschten Ziel bringt - oder eben eine Pizza. Fest steht angesichts der Entwicklung allerdings, dass jene Firmen, die sich ausschließlich auf die Essenslieferungen konzentrieren, wohl längerfristig ein Problem haben werden.
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Außerdem ist das entsprechende Angebot des Konzerns auf dessen Premium-Kunden beschränkt. Umgesetzt wird das neue Angebot in der Prime Now-App für Smartphones, in der bisher Produkte eingekauft werden konnten, die Amazon in kleinen lokalen Lagern vorrätig hält und binnen einer bis zwei Stunden nach dem Kauf an die Haustür bringt.
Integriert in Prime Now
Befindet sich die in der App hinterlegte Postleitzahl in dem von Amazon belieferten Gebiet, erscheint nun automatisch auch die Option zur Bestellung von Gerichten aus diversen Restaurants, die in der Umgebung angesiedelt sind. Die Kuriere des Handelskonzerns fahren bei einer abgegebenen Bestellung in den jeweiligen Lokalen vorbei, holen das Essen ab und bringen es direkt zum Kunden.Zuvor hatten die klassischen Essenslieferer schon Konkurrenz von einem anderen großen Anbieter bekommen: Auch der Fahrten-Service Uber startete in London mit UberEats einen entsprechenden Dienst. Eine solche Kombination ist durchaus nachvollziehbar - denn letztlich dürfte es relativ egal sein, ob der jeweilige Fahrer nun einen Passagier mit seinem Wagen zum gewünschten Ziel bringt - oder eben eine Pizza. Fest steht angesichts der Entwicklung allerdings, dass jene Firmen, die sich ausschließlich auf die Essenslieferungen konzentrieren, wohl längerfristig ein Problem haben werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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