AMD will mit Mega-Chip für Server den Opteron-Hype wiederholen
Der Chip-Designer AMD will mit seinen kommenden Zen-Prozessoren möglichst auch an die großen Zeiten im Server-Bereich anknüpfen. Dafür plant das Unternehmen Varianten, die der große Konkurrent Intel in dieser Form nicht so einfach liefern kann.
Es gab eine Zeit, in der AMD Intel im Server-Segment wirklich gefährlich wurde. Damals brachte der Konzern seine neue Opteron-Prozessoren auf den Markt, die bei den Kunden riesigen Anklang fanden. Allerdings ist das weit über zehn Jahre her und das Unternehmen schaffte es quasi im Alleingang, den Höhenflug wieder auf den Boden zurückzubringen.
Doch nun will man mit einem neuen Mega-Chip punkten. Dafür sollen High-End-Modelle des Zen in einem Chip mit einer leistungsstarken GPU der neuen Vega-Linie kombiniert werden, berichtet die PCWorld. Das Ergebnis könnte - so AMD denn alles richtig macht - ein Server-Prozessor sein, dem Intel in bestimmten High Performance-Bereichen wenig entgegensetzen kann.
Das Prinzip, nach dem die AMD-Entwickler hierbei arbeiten, ist keineswegs neu. Chips, in denen ein CPU-Bereich und eine Grafikeinheit miteinander kombiniert sind, liefert das Unternehmen bereits seit einiger Zeit als Sonderanfertigungen für die Spielekonsolen von Microsoft und Sony. Im Prozessor der Xbox One findet sich beispielsweise die achtkernige Jaguar-CPU und ein Radeon-Grafikchip.
Intel hat im Grunde auch einen Server-Chip im Angebot, bei dem unterschiedliche Designs kombiniert sind: Der Xeon Phi 7290. In diesem sind 72 CPU-Kerne zusammengefasst, denen außerdem separate Einheiten für Vektor-Berechnungen zur Seite stehen.
Doch nun will man mit einem neuen Mega-Chip punkten. Dafür sollen High-End-Modelle des Zen in einem Chip mit einer leistungsstarken GPU der neuen Vega-Linie kombiniert werden, berichtet die PCWorld. Das Ergebnis könnte - so AMD denn alles richtig macht - ein Server-Prozessor sein, dem Intel in bestimmten High Performance-Bereichen wenig entgegensetzen kann.
Erfahrungen sind da
Die Kombination beider Technologien sei im Server-Segment äußerst sinnvoll, betonte AMD-Chefin Lisa Su. Und sie sicherte zu, dass der fragliche Chip in absehbarer Zeit auf den Markt kommen werde. In diesem Jahr passiert dies sicherlich nicht mehr, aber für 2017 wäre es durchaus anzunehmen.Das Prinzip, nach dem die AMD-Entwickler hierbei arbeiten, ist keineswegs neu. Chips, in denen ein CPU-Bereich und eine Grafikeinheit miteinander kombiniert sind, liefert das Unternehmen bereits seit einiger Zeit als Sonderanfertigungen für die Spielekonsolen von Microsoft und Sony. Im Prozessor der Xbox One findet sich beispielsweise die achtkernige Jaguar-CPU und ein Radeon-Grafikchip.
Intel hat im Grunde auch einen Server-Chip im Angebot, bei dem unterschiedliche Designs kombiniert sind: Der Xeon Phi 7290. In diesem sind 72 CPU-Kerne zusammengefasst, denen außerdem separate Einheiten für Vektor-Berechnungen zur Seite stehen.
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