Star Trek: Studios veröffentlichen Richtlinien für Fan-Produktionen
Die Film- bzw. TV-Studios Paramount und CBS führen seit einer Weile mit den Machern der Fan-Produktion Axanar einen Rechtsstreit. Darin geht es um die Frage, was eine Fan-Produktion darf und was nicht. Zwar scheint die Sache mittlerweile (teilweise) geklärt zu sein, die Studios haben nun aber, um weitere Fälle dieser Art zu verhindern, offizielle Richtlinien veröffentlicht.
Der erwähnte Rechtsstreit zwischen den Besitzern der Marke Star Trek und des Axanar-Projekts ist zwar offiziell noch nicht zu Ende, zuletzt gab es aber klare Hinweise, dass die Klage fallengelassen wird. Wiederholen soll sie sich aber jedenfalls nicht, dafür sollen auch klare Regeln sorgen, die nun für Fanprojekte aufgestellt worden sind.
Paramount und CBS haben dazu auf der offiziellen Seite von Star Trek eine Mitteilung veröffentlicht, darin heißt es, dass viele Fans ihre Liebe zu diesem Franchise immer wieder durch kreative Bemühungen wie Fanfilme zum Ausdruck gebracht hätten. Das wolle man würdigen, indem man Fanfilme "zurück zu den Wurzeln bringt".
Die neuen Richtlinien sollen Fan-Produktionen gewährleisten bzw. ermöglichen, es soll sich aber um einen "vernünftigen Rahmen" handeln. Anders gesagt: Paramount und CBS wollen, dass Fans ihre Kreativität ausleben können, aber keine Konkurrenz für kommerzielle Produktionen darstellen.
Außerdem dürfen keine Profi-Schauspieler oder Filmemacher mitwirken, ein Vertrieb auf DVDs oder Blu-rays ist untersagt, ein Fanfilm darf nur auf Streaming-Plattformen ohne kommerziellen Hintergrund gezeigt werden. Inhalte wie Nacktheit sowie Alkohol- und Drogen-Nutzung sind nicht erlaubt. Bei Kostümen oder Requisiten muss es sich um offizielles Merchandise handeln, außerdem darf das Budget 50.000 Dollar nicht übersteigen.
Paramount und CBS haben dazu auf der offiziellen Seite von Star Trek eine Mitteilung veröffentlicht, darin heißt es, dass viele Fans ihre Liebe zu diesem Franchise immer wieder durch kreative Bemühungen wie Fanfilme zum Ausdruck gebracht hätten. Das wolle man würdigen, indem man Fanfilme "zurück zu den Wurzeln bringt".
Die neuen Richtlinien sollen Fan-Produktionen gewährleisten bzw. ermöglichen, es soll sich aber um einen "vernünftigen Rahmen" handeln. Anders gesagt: Paramount und CBS wollen, dass Fans ihre Kreativität ausleben können, aber keine Konkurrenz für kommerzielle Produktionen darstellen.
Recht strenge Richtlinien
Und die Richtlinien sind wohl einigermaßen streng. Denn unter anderem darf eine "Fan-Produktion" nicht länger als 15 Minuten (für eine einzelne abgeschlossene Story) sein, zusammengerechnet darf die Länge (für maximal zwei Episoden) höchstens 30 Minuten sein. Im Titel darf "Star Trek" nicht vorkommen, dafür muss es einen Untertitel geben, der auf eine "Star Trek Fan-Produktion" hinweist.Außerdem dürfen keine Profi-Schauspieler oder Filmemacher mitwirken, ein Vertrieb auf DVDs oder Blu-rays ist untersagt, ein Fanfilm darf nur auf Streaming-Plattformen ohne kommerziellen Hintergrund gezeigt werden. Inhalte wie Nacktheit sowie Alkohol- und Drogen-Nutzung sind nicht erlaubt. Bei Kostümen oder Requisiten muss es sich um offizielles Merchandise handeln, außerdem darf das Budget 50.000 Dollar nicht übersteigen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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