Microsoft startet eigens angepasstes FreeBSD in Cloud-Umgebung Azure
Nach Amazon bietet nun auch Microsoft das freie Betriebssystem FreeBSD als virtuelle Maschine an. Als freie Alternative kann das OS ab sofort mit Hyper-V in Microsofts Cloud-Umgebung Azure genutzt werden. Microsoft selbst wird Support bei Problemen mit FreeBSD bieten.
Im Oktober hatte Microsoft das Projekt angekündigt und nun den Launch vollzogen. In einem Blogbeitrag erläutert Microsoft-Manager Jason Anderson das neue Projekt. Denn etwas ist an dieser Bereitstellung über Azure besonders - Microsoft selbst hat FreeBSD so angepasst, dass es problemlos als virtuelle Maschine über das Cloud-Angebot Azure genutzt werden kann. So unterscheidet sich die angebotene Version bei Microsoft dann auch leicht von dem "Original", was sich laut Anderson aber nur in sehr wenigen Punkten zeigt.
Laut Anderson hat sich Microsoft dazu entschieden selbst Hand an die nötigen Anpassungen zu legen, um die FreeBSD-Community nicht zu belasten. Damit hatte sein Team zwar einiges zu tun. Man wollte den Entwicklern aber weder die Mehrarbeit aufhalsen noch sie mit Fragen zu Problemen der Nutzer von Hyper-V zuschütten. Die Lösung selbst Entwickler bereitzustellen war für Microsoft damit die beste Lösung für beide Seiten.
Siehe auch: Microsoft lässt Linux auf seine Windows Azure-Server
Da die von Microsoft angepasste Version in einigen Punkten anders ist, gibt es eine Auflistung der Unterscheidungen für Interessierte auf Github nachzulesen. Microsoft unterstützt zudem nicht nur FreeBSD 10.3, sondern bietet auch abwärts bis Version 8.4 Support für einige selektierte Ports an.
Mehr dazu: Playstation 4: Sony setzt auf FreeBSD-Betriebssystem
Fertiges VM-Image von Microsoft angeboten
Nun wurde FreeBSD 10.3 als fertiges VM-Image bereitgestellt. Die neue Option ist somit im Cloud Computing per Klick auswählbar, am besten bemüht man dazu die Suche im "Neu"-Interface, damit man nicht endlos scrollen muss. Dann startet man ohne Aufwand eine neue virtuelle Maschine. Dazu können die Nutzerdaten mit Hilfe eines Tools direkt an Azure übertragen werden.Laut Anderson hat sich Microsoft dazu entschieden selbst Hand an die nötigen Anpassungen zu legen, um die FreeBSD-Community nicht zu belasten. Damit hatte sein Team zwar einiges zu tun. Man wollte den Entwicklern aber weder die Mehrarbeit aufhalsen noch sie mit Fragen zu Problemen der Nutzer von Hyper-V zuschütten. Die Lösung selbst Entwickler bereitzustellen war für Microsoft damit die beste Lösung für beide Seiten.
Siehe auch: Microsoft lässt Linux auf seine Windows Azure-Server
Da die von Microsoft angepasste Version in einigen Punkten anders ist, gibt es eine Auflistung der Unterscheidungen für Interessierte auf Github nachzulesen. Microsoft unterstützt zudem nicht nur FreeBSD 10.3, sondern bietet auch abwärts bis Version 8.4 Support für einige selektierte Ports an.
Mehr dazu: Playstation 4: Sony setzt auf FreeBSD-Betriebssystem
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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