Es wird konkret: Android noch in diesem Jahr ohne Passwörter
Der Suchmaschinenkonzern Google arbeitet bekanntlich seit einiger Zeit an Technologien, die das klassische Passwort bei der Authentifizierung von Nutzern ablösen sollen. Jetzt soll ein entsprechender Plan tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden - auf Android-Geräten.
Infografik: Alles rund ums Passwort
Eine große, offizielle Ankündigung war es noch nicht. Doch auf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte Daniel Kaufman, Leiter der Google-Forschungsabteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) zumindest in Aussicht, dass Anwendungs-Entwickler noch in diesem Jahr Zugang zu Project Abacus erhalten werden, berichtete das US-Magazin TechCrunch.
Dabei handelt es sich um ein System, das den Anwender authentifizieren soll, ohne dass dieser ein Passwort eingibt oder über ein Zwei-Wege-Verfahren seine Identität bestätigt. Stattdessen soll eine Kombination aus diversen biometrischen Verfahren und anderen Informationen dafür sorgen, zu bestimmen, ob der rechtmäßige Nutzer am Gerät ist.
Die Informationssammlung von Project Abacus läuft ständig im Hintergrund und soll so jederzeit einen direkten Zugang zu verschiedenen Anwendungen erlauben. Auf diese sollen App-Entwickler dann über das so genannte Trust-API zugreifen können. Die Tests der Technologie laufen bereits und im Juni sollen Probeläufe mit Partnern aus dem Banken-Sektor beginnen. Wenn alles wie geplant läuft, sollen die Nutzer noch in diesem Jahr die ersten Apps in der Praxis erleben können, bei denen sie kein Passwort mehr eintippen müssen.
Infografik: Alles rund ums Passwort
Eine große, offizielle Ankündigung war es noch nicht. Doch auf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellte Daniel Kaufman, Leiter der Google-Forschungsabteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) zumindest in Aussicht, dass Anwendungs-Entwickler noch in diesem Jahr Zugang zu Project Abacus erhalten werden, berichtete das US-Magazin TechCrunch.
Dabei handelt es sich um ein System, das den Anwender authentifizieren soll, ohne dass dieser ein Passwort eingibt oder über ein Zwei-Wege-Verfahren seine Identität bestätigt. Stattdessen soll eine Kombination aus diversen biometrischen Verfahren und anderen Informationen dafür sorgen, zu bestimmen, ob der rechtmäßige Nutzer am Gerät ist.
Unterschiedliche Scores
Project Abacus analysiert dafür beispielsweise das Tippverhalten und die Bewegungsmuster des Nutzers. Aber auch Daten wie der Aufenthaltsort und die Ergebnisse einer Sprach- und Gesichtsanalyse spielen eine Rolle. Aus den diversen Informationen errechnet ein Algorithmus einen so genannten "Trust Score". Dieser kann dann in unterschiedlichen Abstufungen eingesetzt werden, um eine Authentifizierung zu erlauben, die für die jeweilige Anwendung hinreichend ist. Um sich beispielsweise bei einem Game anzumelden, bei dem der Account lediglich die richtigen gespeicherten Spielstände enthält, wird ein niedrigerer Trust Score benötigt als bei einer Banking-Anwendung.Die Informationssammlung von Project Abacus läuft ständig im Hintergrund und soll so jederzeit einen direkten Zugang zu verschiedenen Anwendungen erlauben. Auf diese sollen App-Entwickler dann über das so genannte Trust-API zugreifen können. Die Tests der Technologie laufen bereits und im Juni sollen Probeläufe mit Partnern aus dem Banken-Sektor beginnen. Wenn alles wie geplant läuft, sollen die Nutzer noch in diesem Jahr die ersten Apps in der Praxis erleben können, bei denen sie kein Passwort mehr eintippen müssen.
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