iPhone SE: Apple erhöht Bestellungen für sein kleines Nischenprodukt
Der US-Computerkonzern Apple kann sich offenbar über recht ordentliche Verkaufszahlen seines kürzlich eingeführten neuen iPhone SE freuen, denn laut asiatischen Quellen hat man jüngst die Bestellungen der für das Gerät benötigten Chips angehoben.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf seine mehr oder weniger zuverlässigen Quellen bei den dortigen Zulieferern meldet, hat Apple die Bestellungen rund um das iPhone SE für das zweite Quartal 2016 kräftig angeboben. Hatte Apple bisher Chips für rund 3,5 bis vier Millionen Geräte geordert, so hat man die Bestellungen inzwischen so aufgestockt, dass damit rund fünf Millionen Einheiten gebaut werden können.
Auch im dritten Quartal 2016 rechnen die Zulieferer mit Bestellungen für rund fünf Millionen Geräte. Somit würden die Stückzahlen zunächst gleich bleiben, aber eben auch nicht steigen. Auf die Gesamtzahl der verkauften Geräte betrachtet, bleibt das iPhone SE aber vorerst anscheinend ein Nischenprodukt. So hatte Apple im traditionell schwachen Frühjahr in 2016 insgesamt gut 51 Millionen iPhones verkauft, womit sich der Anteil des iPhone SE unter 10 Prozent bewegen würde.
Allerdings kam das Gerät gerade erst auf den Markt und Apple schlüsselt seine Angaben über die Verkaufszahlen der hauseigenen Smartphones nicht anhand der unterschiedlichen Modelle auf. Was das iPhone 6S angeht, haben die taiwanischen Quellen unterdessen keine positiven Nachrichten zu vermelden. Wegen sinkender Nachfrage habe Apple die Bestellungen bei den Zulieferern für diese Modelle reduziert, heißt es.
Der Grund dafür dürfte neben einer allgemein geringeren Nachfrage für High-End-Geräte die Aussicht auf die bevorstehende Einführung des Nachfolgemodells sein, wobei noch offen ist, wann Apple ein "iPhone 7" einführen könnte. Generell sei das Interesse an den Oberklasse-Geräten von Apple aber etwas geringer geworden, so dass sich der Konzern zunehmend auch auf den Mittelklasse- und Einsteiger-Markt ausrichte.
Trotz der höheren Stückzahlen des iPhone SE sei bei Apple weiterhin mit geringeren Profiten zu rechnen, weil die Durchschnittspreise und damit auch die Margen allmählich fallen. Apple hatte kürzlich zum ersten Mal seit der Markteinführung sinkende iPhone-Verkäufe auch im Jahresvergleich melden müssen. Die Börse reagierte entsprechend allergisch und ließ die Aktie des Unternehmens abstürzen.
Auch im dritten Quartal 2016 rechnen die Zulieferer mit Bestellungen für rund fünf Millionen Geräte. Somit würden die Stückzahlen zunächst gleich bleiben, aber eben auch nicht steigen. Auf die Gesamtzahl der verkauften Geräte betrachtet, bleibt das iPhone SE aber vorerst anscheinend ein Nischenprodukt. So hatte Apple im traditionell schwachen Frühjahr in 2016 insgesamt gut 51 Millionen iPhones verkauft, womit sich der Anteil des iPhone SE unter 10 Prozent bewegen würde.
Allerdings kam das Gerät gerade erst auf den Markt und Apple schlüsselt seine Angaben über die Verkaufszahlen der hauseigenen Smartphones nicht anhand der unterschiedlichen Modelle auf. Was das iPhone 6S angeht, haben die taiwanischen Quellen unterdessen keine positiven Nachrichten zu vermelden. Wegen sinkender Nachfrage habe Apple die Bestellungen bei den Zulieferern für diese Modelle reduziert, heißt es.
Der Grund dafür dürfte neben einer allgemein geringeren Nachfrage für High-End-Geräte die Aussicht auf die bevorstehende Einführung des Nachfolgemodells sein, wobei noch offen ist, wann Apple ein "iPhone 7" einführen könnte. Generell sei das Interesse an den Oberklasse-Geräten von Apple aber etwas geringer geworden, so dass sich der Konzern zunehmend auch auf den Mittelklasse- und Einsteiger-Markt ausrichte.
Trotz der höheren Stückzahlen des iPhone SE sei bei Apple weiterhin mit geringeren Profiten zu rechnen, weil die Durchschnittspreise und damit auch die Margen allmählich fallen. Apple hatte kürzlich zum ersten Mal seit der Markteinführung sinkende iPhone-Verkäufe auch im Jahresvergleich melden müssen. Die Börse reagierte entsprechend allergisch und ließ die Aktie des Unternehmens abstürzen.
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