Schnelle Netze für Berlin:
Der Senat hat (mal wieder) einen Plan
Die Bundeshauptstadt Berlin ist bekannt dafür, dass die bestehende Infrastruktur zunehmend maroder wird und neue Projekte immer wieder scheitern. In Sachen Internet soll sich nun aber endlich etwas tun - zumindest hat der Senat jetzt einen Plan für den Ausbau einer besseren digitalen Infrastruktur.
Aktuell kann man sich nicht einmal bei stationären Anbindungen sicher sein, in den zentralen Bereichen der Bundeshauptstadt Deutschlands, die sich so gern mit ihrer blühenden Startup-Szene schmücken will, schnelle Leitungen zu bekommen. Das Mobilfunknetz funktioniert zumindest, meist auch mit 4G-Verbindungen - wenn man sich nicht gerade in der U-Bahn aufhält, wo der Berliner sein Smartphone aber eigentlich besonders gern nutzen möchte. Hier tröpfeln mit etwas Glück einige EDGE-Daten durch die Luft. Und in regelmäßigen Abständen scheitern die immer neuen Anläufe für eine öffentliche WLAN-Infrastruktur.
Doch nun soll sich alles ändern. In einem neuen Papier von Cornelia Yzer (CDU), Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, werden Ausbauziele definiert, die Berlin endlich auf einen Stand bringen soll, der zumindest halbwegs modern wirkt. Dies umfasst beispielsweise eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit stationären Anbindungen von mindestens 50 Megabit pro Sekunde - zumindest im Downstream. Insbesondere jene Regionen der Stadt, in denen die Startup-Szene und Medienwirtschaft zu Hause ist, sollen es gar 200 Megabit pro Sekunde sein.
Die Pläne des Wirtschaftsenats umfassen aber nicht nur kurzfristige Projekte. Auf längere Zeit angelegt ist beispielsweise eine Beteiligung an der Projektierung von Mobilfunknetzen der 5. Generation. Im Umfeld des Fraunhofer-Heinrich- Hertz-Instituts für Nachrichtentechnik in Charlottenburg soll ein Test-Netz entstehen, in dem nicht nur 5G-Verbindungen an sich in der Praxis getestet werden sollen. Auch Anwendungen wie autonome Autos, die eine solche Infrastruktur benötigen, will man hier probefahren.
Doch nun soll sich alles ändern. In einem neuen Papier von Cornelia Yzer (CDU), Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, werden Ausbauziele definiert, die Berlin endlich auf einen Stand bringen soll, der zumindest halbwegs modern wirkt. Dies umfasst beispielsweise eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte mit stationären Anbindungen von mindestens 50 Megabit pro Sekunde - zumindest im Downstream. Insbesondere jene Regionen der Stadt, in denen die Startup-Szene und Medienwirtschaft zu Hause ist, sollen es gar 200 Megabit pro Sekunde sein.
Notlösung für die U-Bahn
Und da trotz jahrelanger Versprechungen die Zusammenarbeit zwischen den Mobilfunkbetreibern und dem öffentlichen Verkehrsbetrieb BVG kaum zu einer Besserung der Versorgung in den U-Bahnen geführt hat, will man nun auf Notbehelfe zurückgreifen. Insbesondere stark frequentierte U-Bahnhöfe sollen noch in diesem Jahr mit WLAN-Hotspots ausgestattet werden. Unklar bleibt hier, ob diese dann frei zugänglich sind und man auch beim kurzen Halt schnell einmal einige Daten aufs Mobilgerät holen kann. Aber zumindest die Finanzierung dessen steht wohl inzwischen: Aus der City Tax, die Hotelgästen bei Übernachtungen abgeknöpft wird, werden für das Projekt 190.000 Euro bereitgestellt, berichtete die Berliner Morgenpost.Die Pläne des Wirtschaftsenats umfassen aber nicht nur kurzfristige Projekte. Auf längere Zeit angelegt ist beispielsweise eine Beteiligung an der Projektierung von Mobilfunknetzen der 5. Generation. Im Umfeld des Fraunhofer-Heinrich- Hertz-Instituts für Nachrichtentechnik in Charlottenburg soll ein Test-Netz entstehen, in dem nicht nur 5G-Verbindungen an sich in der Praxis getestet werden sollen. Auch Anwendungen wie autonome Autos, die eine solche Infrastruktur benötigen, will man hier probefahren.
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