Deutscher Computerspielpreis:
Anno 2205 und Witcher 3 räumen ab
Gestern Abend wurde wieder einmal der Deutsche Computerspielpreis vergeben und als bestes heimisches Spiel wurde wenig überraschend Anno 2205 ausgezeichnet. International gab es auch einen Favoriten-Sieg, hier konnte The Witcher 3: Wild Hunt das Endzeit-Abenteuer Fallout 4 schlagen, das Rollenspiel des polnischen Entwicklers CD Projekt RED konnte sich auch den Publikumspreis sichern.
Der Deutsche Computerspielpreis hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, früher gab es immer wieder einmal Diskussionen, diese standen im Zusammenhang mit der "Killerspiel-Debatte" und der Bevorzugung von "pädagogisch wertvollen" Games. 2014 kam es zum Eklat, da Spiele-Journalisten als Jury-Mitglieder zurückgetreten sind, um gegen eine umstrittene Regelung bei "USK 18"-Spielen zu protestieren.
Das haben die Macher des Deutschen Computerspielpreises inzwischen aber alles hinter sich gelassen, nach einer Reform konzentriert man sich wieder auf die Spiele selbst und nicht auf das politische Drumherum.
Dieses Jahr gab es aber ohnehin kaum eine Diskussion, da die Jury das Blue Byte-Spiel Anno 2205 ausgezeichnet hat, der Strategie-Titel konnte Deponia Doomsday und Shift Happens auf die Plätze verweisen. Als bestes Nachwuchskonzept wurde Cubiverse ausgezeichnet, den zweiten Platz belegte Lost Ember, Bronze ging an Leaves.
Der Sieger in der internationalen Kategorie war The Witcher 3: Wild Hunt, das neuste Abenteuer des Hexers Geralt von Riva setzte sich gegen Rise of the Tomb Raider und Fallout 4 durch. Laut Jury eröffnet The Witcher 3 "eine rohe und geheimnisvolle Welt, die bevölkert wird von vielschichtigen Charakteren", dazu komme, dass Gut und Böse hier nur "selten eindeutig" seien.
Der dritte Witcher-Teil wurde außerdem für seine "neue Spielewelt" ausgezeichnet, schließlich nimmt CD Projekt RED auch noch den Publikumspreis nach Warschau mit sich.
Das haben die Macher des Deutschen Computerspielpreises inzwischen aber alles hinter sich gelassen, nach einer Reform konzentriert man sich wieder auf die Spiele selbst und nicht auf das politische Drumherum.
Dieses Jahr gab es aber ohnehin kaum eine Diskussion, da die Jury das Blue Byte-Spiel Anno 2205 ausgezeichnet hat, der Strategie-Titel konnte Deponia Doomsday und Shift Happens auf die Plätze verweisen. Als bestes Nachwuchskonzept wurde Cubiverse ausgezeichnet, den zweiten Platz belegte Lost Ember, Bronze ging an Leaves.
Der Sieger in der internationalen Kategorie war The Witcher 3: Wild Hunt, das neuste Abenteuer des Hexers Geralt von Riva setzte sich gegen Rise of the Tomb Raider und Fallout 4 durch. Laut Jury eröffnet The Witcher 3 "eine rohe und geheimnisvolle Welt, die bevölkert wird von vielschichtigen Charakteren", dazu komme, dass Gut und Böse hier nur "selten eindeutig" seien.
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