Facebook: Satelliten mit Laserkanonen sollen Internet bringen
Beim Social Network Facebook treibt man verschiedene Projekte weiter voran, unterversorgte Regionen der Welt mit Breitband-Anbindungen ans Internet auszustatten. Konzernchef Mark Zuckerberg präsentierte dafür jetzt Laser-Projektoren, die an Satelliten in den Orbit geschossen werden sollen.
Facebooks Breitband-Laser
"Unser Connectivity Lab entwickelt ein Laser-Kommunikationssystem, das Daten aus dem Himmel in die Kommunen bringen kann", erklärte Zuckerberg. Diese beschleunige die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf großen Distanzen enorm. Einen ersten Prototypen konnte die entsprechende Arbeitsgruppe nun bereits präsentieren.
Dabei handelt es sich um ein relativ kleines Modul, das mit zwei nebeneinanderliegenden Optiken ausgestattet ist. Eine sendet einen Laserstrahl, die andere dient für dem Empfang des Rückkanals. "Normalerweise ist es nicht möglich, die Strahlen zu sehen, aber für die Demonstration haben wir sie sichtbar gemacht", erklärte Zuckerberg.
Die Systeme sollen vor allem auf Satelliten arbeiten und hier wesentlich höhere Kapazitäten ermöglichen, als die bisher eingesetzten Funkstrecken. Anleihen nahm man dabei wohl bei einem Laser-Kommunikations-Projekt der NASA. Diese stattete ihre Mond-Sonde LADEE mit einem vergleichbaren System aus und kann so die gewonnenen Daten aus dem Orbit unseres Mondes mit einer Bandbreite von über 600 Megabit pro Sekunde zur Erde bringen.
Allerdings hat der Ansatz von Facebook natürlich auch einen Haken: Während zwischen dem Mond und einer Empfangsstation im Erd-Orbit keine Hindernisse die Datenübertragung stören, funktioniert die Kommunikation zwischen Satellit und Erdoberfläche nicht, wenn Wolken im Weg sind. In diesem Fall wollen die Facebook-Entwickler die gleichen Module einsetzen, die dann an Drohnen befestigt sind, die zwischenzeitlich unter der Wolkendecke fliegen.
Facebook treibt entsprechende Projekte seit einiger Zeit voran - auch um sicherzustellen, dass die eigene Plattform in Zukunft noch neue Nutzer gewinnen kann. Die Vorhaben stehen dabei in der Kritik, da es dem Konzern natürlich darum geht, den Zugang zu seinem Netzwerk sicherzustellen, während die Frage einer freien Versorgung der fraglichen Regionen noch nicht geklärt ist.
Facebooks Breitband-Laser
"Unser Connectivity Lab entwickelt ein Laser-Kommunikationssystem, das Daten aus dem Himmel in die Kommunen bringen kann", erklärte Zuckerberg. Diese beschleunige die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf großen Distanzen enorm. Einen ersten Prototypen konnte die entsprechende Arbeitsgruppe nun bereits präsentieren.
Dabei handelt es sich um ein relativ kleines Modul, das mit zwei nebeneinanderliegenden Optiken ausgestattet ist. Eine sendet einen Laserstrahl, die andere dient für dem Empfang des Rückkanals. "Normalerweise ist es nicht möglich, die Strahlen zu sehen, aber für die Demonstration haben wir sie sichtbar gemacht", erklärte Zuckerberg.
Die Systeme sollen vor allem auf Satelliten arbeiten und hier wesentlich höhere Kapazitäten ermöglichen, als die bisher eingesetzten Funkstrecken. Anleihen nahm man dabei wohl bei einem Laser-Kommunikations-Projekt der NASA. Diese stattete ihre Mond-Sonde LADEE mit einem vergleichbaren System aus und kann so die gewonnenen Daten aus dem Orbit unseres Mondes mit einer Bandbreite von über 600 Megabit pro Sekunde zur Erde bringen.
Allerdings hat der Ansatz von Facebook natürlich auch einen Haken: Während zwischen dem Mond und einer Empfangsstation im Erd-Orbit keine Hindernisse die Datenübertragung stören, funktioniert die Kommunikation zwischen Satellit und Erdoberfläche nicht, wenn Wolken im Weg sind. In diesem Fall wollen die Facebook-Entwickler die gleichen Module einsetzen, die dann an Drohnen befestigt sind, die zwischenzeitlich unter der Wolkendecke fliegen.
Facebook treibt entsprechende Projekte seit einiger Zeit voran - auch um sicherzustellen, dass die eigene Plattform in Zukunft noch neue Nutzer gewinnen kann. Die Vorhaben stehen dabei in der Kritik, da es dem Konzern natürlich darum geht, den Zugang zu seinem Netzwerk sicherzustellen, während die Frage einer freien Versorgung der fraglichen Regionen noch nicht geklärt ist.
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