Filmindustrie lässt per DMCA eigene legale Suchmaschine sperren
WhereToWatch heißt ein Dienst der Motion Picture Association of America (MPAA), mit dem die Filmindustrie-Vereinigung auf legale Angebote hinweisen will. Das bedeutet natürlich, dass man möglichst prominent platziert und vor allem anstatt illegaler Angebote angezeigt werden will. Blöd ist allerdings, wenn man "sich selbst" per Copyright-Beschwerde aus dem Verkehr zieht.
Doch es zeigt sich immer öfter, dass DMCA zu einem zweischneidigen Schwert wird. Denn die entsprechenden Takedowns werden massenhaft durchgeführt, immer häufiger trifft es "Unschuldige", per "False Positives" werden auch legale und unbeteiligte Links und Dateien beanstandet.
Von einem eher kuriosen Fall, bei dem man sich die Schadenfreude nur kaum verkneifen kann, berichtet nun das bekannte Filesharing-Blog TorrentFreak. Denn die Filmindustrie hat in den vergangenen Monaten von Google gefordert, dass die Suchmaschine mehr gegen Piraterie-Links unternimmt und stattdessen legale Angebote in den Vordergrund rückt.
Legale Angebote wie WhereToWatch etwa. Diese Suchmaschine soll legale Alternativen aufzeigen, was an sich ein durchaus sinnvoller Ansatz ist. Allerdings sollte man nicht selbst gegen derartige Alternativen vorgehen. Denn genau das hat ein im Auftrag der Filmindustrie tätiger polnischer Dienstleister getan.
Denn man hat mehrere Anfragen nach "The Hunger Games: Mockingjay - Teil 2" per DMCA blockiert. Das ist zwar alles kein Drama, da man derartige Fehltritte auch recht einfach beanstanden kann. Kritiker des DMCA-System werden dadurch aber ein weiteres Argument bekommen, warum das System reformiert werden sollte.
Zweischneidiges Schwert
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint: Dieses Fazit drängt sich immer mehr auf, wenn man sich die Praxis des Digital Millenium Copyright Act (DMCA) und der dazugehörigen Anfragen ansieht. Denn eigentlich sollten DMCA-Takedowns den Urhebern und den Rechtebesitzern das Leben erleichtern, da diese damit eine einfache wie wirkungsvolle Handhabe gegen Urheberrechtsverstöße bzw. entsprechende Links bekommen haben.Doch es zeigt sich immer öfter, dass DMCA zu einem zweischneidigen Schwert wird. Denn die entsprechenden Takedowns werden massenhaft durchgeführt, immer häufiger trifft es "Unschuldige", per "False Positives" werden auch legale und unbeteiligte Links und Dateien beanstandet.
Von einem eher kuriosen Fall, bei dem man sich die Schadenfreude nur kaum verkneifen kann, berichtet nun das bekannte Filesharing-Blog TorrentFreak. Denn die Filmindustrie hat in den vergangenen Monaten von Google gefordert, dass die Suchmaschine mehr gegen Piraterie-Links unternimmt und stattdessen legale Angebote in den Vordergrund rückt.
Legale Angebote wie WhereToWatch etwa. Diese Suchmaschine soll legale Alternativen aufzeigen, was an sich ein durchaus sinnvoller Ansatz ist. Allerdings sollte man nicht selbst gegen derartige Alternativen vorgehen. Denn genau das hat ein im Auftrag der Filmindustrie tätiger polnischer Dienstleister getan.
Denn man hat mehrere Anfragen nach "The Hunger Games: Mockingjay - Teil 2" per DMCA blockiert. Das ist zwar alles kein Drama, da man derartige Fehltritte auch recht einfach beanstanden kann. Kritiker des DMCA-System werden dadurch aber ein weiteres Argument bekommen, warum das System reformiert werden sollte.
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