Microsoft löst Versprechen ein:
Chakra ist jetzt Open Source
Der Software-Konzern Microsoft hat seine Zusage gehalten und die Kernbestandteile seiner neuen JavaScript-Engine Chakra als Quellcode ins Netz gestellt. Dieser kann nun von interessierten Entwicklern unter einer Open Source-Lizenz für die eigene Arbeit genutzt werden.
Chakra hat Microsoft durchaus einiges an Anerkennung eingebracht. Die neue Engine, die einen der wichtigsten Bestandteile des neuen Browsers Edge darstellt, setzt die Standards immerhin ziemlich gut um und erreicht dabei auch noch eine beachtenswerte Geschwindigkeit. Die Browser-Entwickler bei Microsoft hatten hier auch von Grund auf neue angefangen und die Altlasten des Internet Explorers endgültig über Bord geworfen.
Die nun bereitgestellten Quellcodes sind für den Einsatz auf Windows optimiert. Das Projekt, das nun auf der Open Source-Plattform GitHub unter dem Titel ChakraCore geführt wird, soll aber auch der Portierung auf weitere Plattformen dienen. Als erstes Ziel nennt Microsoft hier x64 Ubuntu 15.10, was eine der bei Endnutzern am verbreitetsten Linux-Plattformen sein dürfte.
Dies will Microsoft nicht komplett allein bewerkstelligen - immerhin liegt der Fokus des Unternehmens klar auf Windows. Man erhofft sich daher nun Feedback und auch direkte Unterstützung dabei, die wichtigsten Bestandteile von Chakra auch auf anderen Betriebssystemen einsetzbar zu machen.
Je nach Interesse und Fähigkeiten können sich die Programmierer dabei einzelne Bereiche aussuchen. Das geht bei Chakra besonders leicht, da verschiedene Komponenten wie der Interpreter und die Runtime aus dem JIT-Compiler herausgelöst wurden. Die aktuell bereitstehenden Codes sollen mit Visual Studio 2013 und 2015 direkt kompiliert werden können und sind dann ab Windows 7 mit dem Service Pack 1 einsetzbar. Die Quellcodes wurden von Microsoft unter die MIT-Lizenz gestellt, die Entwicklern sehr weitgehende Freiheiten in ihrer Weiterverwendung einräumt.
Die nun bereitgestellten Quellcodes sind für den Einsatz auf Windows optimiert. Das Projekt, das nun auf der Open Source-Plattform GitHub unter dem Titel ChakraCore geführt wird, soll aber auch der Portierung auf weitere Plattformen dienen. Als erstes Ziel nennt Microsoft hier x64 Ubuntu 15.10, was eine der bei Endnutzern am verbreitetsten Linux-Plattformen sein dürfte.
Dies will Microsoft nicht komplett allein bewerkstelligen - immerhin liegt der Fokus des Unternehmens klar auf Windows. Man erhofft sich daher nun Feedback und auch direkte Unterstützung dabei, die wichtigsten Bestandteile von Chakra auch auf anderen Betriebssystemen einsetzbar zu machen.
Je nach Interesse und Fähigkeiten können sich die Programmierer dabei einzelne Bereiche aussuchen. Das geht bei Chakra besonders leicht, da verschiedene Komponenten wie der Interpreter und die Runtime aus dem JIT-Compiler herausgelöst wurden. Die aktuell bereitstehenden Codes sollen mit Visual Studio 2013 und 2015 direkt kompiliert werden können und sind dann ab Windows 7 mit dem Service Pack 1 einsetzbar. Die Quellcodes wurden von Microsoft unter die MIT-Lizenz gestellt, die Entwicklern sehr weitgehende Freiheiten in ihrer Weiterverwendung einräumt.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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