Erhebliche Brandgefahr: Amazon wirft "Hoverboards" aus dem Sortiment
Der Online-Versandhändler Amazon hat auf zahlreiche Berichte über "explodierende" Hoverboards reagiert und die Mischung aus Spielzeug und Fortbewegungsmittel teils aus dem Sortiment genommen. Anfang Dezember haben britische Behörden mehrere tausend derartige Geräte beschlagnahmt, dem waren niederschmetternde Sicherheitsuntersuchungen zuvor gegangen.
Die Sicherheitsstandards der meisten Hoverboard-Hersteller stehen nicht nur in den USA und Großbritannien unter scharfer Beobachtung. In den beiden englischsprachigen Ländern, wo derartige Boards aber auch besonders populär sind, kam es zuletzt zu etlichen Vorfällen: Feuerwehren in London und New York mussten ausrücken, um Brände zu löschen, die durch "explodierende" Geräte ausgelöst worden sind. Auch die Sicherheit auf der Straße einer derartigen Fortbewegung wird immer wieder scharf kritisiert.
Amazon hat nun darauf reagiert und derartige "Mini-Segways" aus dem Sortiment genommen. Der US-amerikanische Versandhändler verlangt von den jeweiligen Anbietern eine Bestätigung über die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards, im Fokus stehen vor allem die Akkus bzw. dazugehörigen Ladegeräte.
Gegenüber der BBC teilte Hersteller und Marktführer Swagway mit, dass man diese erfülle, man begrüße die Entscheidung Amazons, die Billiganbieter aus dem Verkehr zu ziehen. Außerdem arbeitet man derzeit daran, die Identifizierung von Kopien zu erleichtern, da es immer wieder Plagiate gibt und diese können zu einer im wahrsten Sinn des Wortes brandgefährlichen Angelegenheit werden.
Siehe auch: Verkehrsminister warnt - Hoverboards sind gefährlich und verboten
88 Prozent beschlagnahmt
Entscheidend ist aber vor allem die Brandgefahr und das zu Recht: Britische Behörden führen seit Oktober Tests an Hoverboard-Importen, die fast ausschließlich aus China ins Land gelangen, durch und die Ergebnisse sind regelrecht dramatisch: Von 17.000 Hoverboards wurden aus Sicherheitsgründen rund 15.000 Stück beschlagnahmt, das sind immerhin 88 Prozent.Amazon hat nun darauf reagiert und derartige "Mini-Segways" aus dem Sortiment genommen. Der US-amerikanische Versandhändler verlangt von den jeweiligen Anbietern eine Bestätigung über die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards, im Fokus stehen vor allem die Akkus bzw. dazugehörigen Ladegeräte.
Gegenüber der BBC teilte Hersteller und Marktführer Swagway mit, dass man diese erfülle, man begrüße die Entscheidung Amazons, die Billiganbieter aus dem Verkehr zu ziehen. Außerdem arbeitet man derzeit daran, die Identifizierung von Kopien zu erleichtern, da es immer wieder Plagiate gibt und diese können zu einer im wahrsten Sinn des Wortes brandgefährlichen Angelegenheit werden.
Siehe auch: Verkehrsminister warnt - Hoverboards sind gefährlich und verboten
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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