Torrent-Portale verdienen 70 Mio. $ durch Malware-Verbreitung
Der Betrieb von Seiten, die den Zugang zu Warez und illegalen Kopien von Filmen und Musik ermöglichen, kann ein sehr lukratives Geschäft sein. Dafür muss man als Betreiber allerdings bereit sein, den Besuchern des Angebotes rücksichtslos Malware unterzuschieben.
Infografik: Digital Bait
Das zeigt der Bericht über eine größere Untersuchung, die von der Digital Citizens Alliance und RiskIQ durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt standen dabei rund 800 klassische Torrent-Seiten, über die Links zu entsprechenden Daten in dem Filehsaring-Netzwerk vorgehalten wurden. Wie sich dabei zeigte, laufen die User mit einer 28 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Gefahr, auf diesen Angeboten von Malware angegriffen zu werden, als bei der durchschnittlichen Nutzung des Webs.
Vor allem wird versucht, den Besuchern der Seiten über eingebettete Codes Trojaner auf den Rechner zu schieben. Viele Software-Downloads sind außerdem zu Adware umgebaut. Etwa jedes dritte Torrent-Portal versucht, auf diesem Weg Geld zu verdienen und kann dabei durchaus zu ordentlichen Summen kommen. Laut den Zugriffsmessungen von Tracking-Seiten und den Erkenntnissen über die Finanzströme im kriminellen Bereich des Netzes dürften jährlich rund 70 Millionen Dollar an die Betreiber der fraglichen Seiten fließen.
Das ganze Geschäft funktioniert dabei inzwischen ähnlich wie die Affiliate-Programme in der legalen Online-Wirtschaft. Kriminelle stellen die Software, die zu ihren Zwecken aktiv werden soll, bereit und zahlen pro Infektion oder teils auch mit anderen Modellen eine Provision an den Betreiber der jeweiligen Seite.
Je nachdem, welchen Zwecken beispielsweise ein Trojaner dient, kann es hier für eine erfolgreiche Infektion Beträge zwischen 10 und 20 Cent geben. Und da die Betreiber entsprechender Plattformen es schaffen, hohe Nutzerzahlen zu sich zu ziehen, können hier Einnahmen zwischen 200 und 500 Dollar am Tag erzielt werden.
Der Trend geht seit einiger Zeit sehr stark in Richtung dieser Modelle. Noch vor einigen Jahren verdienten die meisten Torrent-Sites laut dem Bericht ihr Geld noch mit Werbung. Die zunehmende Verbreitung von Adblockern bei ihrer Zielgruppe führte allerdings dazu, dass sie sich neue Einnahmequellen suchen.
Infografik: Digital Bait
Das zeigt der Bericht über eine größere Untersuchung, die von der Digital Citizens Alliance und RiskIQ durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt standen dabei rund 800 klassische Torrent-Seiten, über die Links zu entsprechenden Daten in dem Filehsaring-Netzwerk vorgehalten wurden. Wie sich dabei zeigte, laufen die User mit einer 28 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Gefahr, auf diesen Angeboten von Malware angegriffen zu werden, als bei der durchschnittlichen Nutzung des Webs.
Vor allem wird versucht, den Besuchern der Seiten über eingebettete Codes Trojaner auf den Rechner zu schieben. Viele Software-Downloads sind außerdem zu Adware umgebaut. Etwa jedes dritte Torrent-Portal versucht, auf diesem Weg Geld zu verdienen und kann dabei durchaus zu ordentlichen Summen kommen. Laut den Zugriffsmessungen von Tracking-Seiten und den Erkenntnissen über die Finanzströme im kriminellen Bereich des Netzes dürften jährlich rund 70 Millionen Dollar an die Betreiber der fraglichen Seiten fließen.
Das ganze Geschäft funktioniert dabei inzwischen ähnlich wie die Affiliate-Programme in der legalen Online-Wirtschaft. Kriminelle stellen die Software, die zu ihren Zwecken aktiv werden soll, bereit und zahlen pro Infektion oder teils auch mit anderen Modellen eine Provision an den Betreiber der jeweiligen Seite.
Je nachdem, welchen Zwecken beispielsweise ein Trojaner dient, kann es hier für eine erfolgreiche Infektion Beträge zwischen 10 und 20 Cent geben. Und da die Betreiber entsprechender Plattformen es schaffen, hohe Nutzerzahlen zu sich zu ziehen, können hier Einnahmen zwischen 200 und 500 Dollar am Tag erzielt werden.
Der Trend geht seit einiger Zeit sehr stark in Richtung dieser Modelle. Noch vor einigen Jahren verdienten die meisten Torrent-Sites laut dem Bericht ihr Geld noch mit Werbung. Die zunehmende Verbreitung von Adblockern bei ihrer Zielgruppe führte allerdings dazu, dass sie sich neue Einnahmequellen suchen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Microsoft stellt zwei neue Recovery-Updates bereit
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen