Netflix frisst so viel Bandbreite wie YouTube, Amazon etc. zusammen
Dass Netflix im Streaming-Geschäft eine dominierende Rolle spielt, daran gibt es keine Zweifel. Wie groß diese Dominanz ist, zeigen aber nicht die Zahlen der Abonnenten oder ähnliches, sondern eher die Daten, die alleine für diese Art von Streaming durch Netz gejagt werden. Und auf Netflix entfallen sage und schreibe 37,05 Prozent des Downstreams.
Alle "Echtzeit-Unterhaltungsmedien" kommen auf satte 70,4 Prozent des Downstreams, dazu zählen Videodienste, aber auch Musikstreaming. Laut Sandvine sind derartige Angebote in den vergangenen fünf Jahren regelrecht explodiert, da diese den Anteil von 35 auf 70 Prozent ausgebaut haben.
Klare Nummer 2 hinter Netflix ist YouTube, die zu Google gehörende Videoplattform, kommt auf 17,85 Prozent. Alles andere kommt auf Prozentzahlen im einstelligen Bereich. Im Upstream entfallen 30,92 auf Filesharing, allerdings sind diese Zahlen nicht so aussagekräftig wie jene des Downstreams.
Das kann man sicherlich nachvollziehen, da Smartphones eher zur Kommunikation genutzt werden und die Nutzung von Netflix und Co. zu viel des kostbaren Mobilvolumens verbraucht. Entsprechend spielt Netflix hier nur eine Nebenrolle, vorne liegen YouTube (20,78 Prozent) und Facebook (15,96 Prozent).
Zum "Hauptabend" zu Hause
Das gilt zumindest für die Bandbreite in Spitzenzeiten, Netflix-Nutzer beanspruchen hier in Nordamerika mehr im Downstream als alle anderen Marktteilnehmer, also YouTube, Amazon Prime, Hulu und iTunes zusammen. Das sagen jedenfalls die Zahlen des Breitband-Dienstleisters Sandvine für "fixierte Zugänge", also jene zu Hause (via Re/code).Alle "Echtzeit-Unterhaltungsmedien" kommen auf satte 70,4 Prozent des Downstreams, dazu zählen Videodienste, aber auch Musikstreaming. Laut Sandvine sind derartige Angebote in den vergangenen fünf Jahren regelrecht explodiert, da diese den Anteil von 35 auf 70 Prozent ausgebaut haben.
Klare Nummer 2 hinter Netflix ist YouTube, die zu Google gehörende Videoplattform, kommt auf 17,85 Prozent. Alles andere kommt auf Prozentzahlen im einstelligen Bereich. Im Upstream entfallen 30,92 auf Filesharing, allerdings sind diese Zahlen nicht so aussagekräftig wie jene des Downstreams.
Mobil sieht es anders aus
Für das mobile Geschäft hat Sandvine ebenfalls Zahlen veröffentlicht, diese unterscheiden sich einigermaßen deutlich von den Heimverbindungen: Denn hier sind es "nur" 40,89 Prozent im "Real-Time Entertainent" (Downstream), an zweiter Position kommt schon die Nutzung von sozialen Netzwerken.Das kann man sicherlich nachvollziehen, da Smartphones eher zur Kommunikation genutzt werden und die Nutzung von Netflix und Co. zu viel des kostbaren Mobilvolumens verbraucht. Entsprechend spielt Netflix hier nur eine Nebenrolle, vorne liegen YouTube (20,78 Prozent) und Facebook (15,96 Prozent).
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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